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Das 70-20-10 Modell

Evolution des betrieblichen Lernens

Arbeit wird vernetzter, komplexer und abhängiger von Wissen und Information. Die Ankunft von Informationstechnologien, Social Media und mobiler Nutzungsarten hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur das Wirtschaften verändert: auch das betriebliche Lernen und der Wissensaustausch in Unternehmen muss sich neuen Herausforderungen – und Chancen! – stellen. Eine Antwort darauf ist das 70-20-10 Modell, das die wichtigsten Lernformen und moderne Lernmethoden strategisch im Unternehmen verankert. Es steht im Mittelpunkt unserer Konferenz „70-20-10 – Evolution des betrieblichen Lernens“, die im März 2016 in Frankfurt am Main stattfindet.

betriebliches Lernen

Warum das 70-20-10 Modell so erfolgreich ist

  • Lernen wird effektiver, praxisnäher und besser auf die Mitarbeiter abgestimmt.
  • Lernaktivitäten werden aus dem Seminarraum direkt an den Arbeitsplatz geholt. Wichtige Informationen werden flexibel einsetzbar.
  • Mitarbeiter erhalten mehr Freiheit im Lernprozess und der Anwendung von Wissen. Mitarbeiterzufriedenheit und Identifikation mit dem Unternehmen erhöhen sich, da das Lernen eigenverantwortlich statt „von oben herab“ geschieht.
  • Für Weiterbildung bereitstehende Ressourcen und Budgets können effizienter eingesetzt werden.

Die Konferenz: 70-20-10 Modell – Evolution des betrieblichen Lernens

Inhalte:

  • Strategien entwickeln und umsetzen. Verschaffen Sie sich den Überblick: So kombinieren Sie moderne Lernkonzepte, neue Technologien und selbstorganisiertes Lernen „On-the-Job“.
  • Das Modell erfolgreich einführen. Wecken Sie Begeisterung und Lernbereitschaft der Mitarbeiter, etablieren Sie eine neue Lernkultur und binden Sie die Führungsebene effektiv ein.
  • So machen es die Besten. Google L&D Leiterin Stephanie Conway präsentiert die Best Practices ihres Unternehmens.
Personalentwicklung

Auf der Konferenz

Beteiligen Sie sich an unserem Barcamp, diskutieren Sie im Worldcafé mit den Referenten und lernen Sie in den Technology Corner innovative Learning Tools kennen.

Ursprung und Methode des 70-20-10 Modells

Das 70-20-10 Modell geht auf eine Studie unter leistungsstarken Managern zurück, die Aussagen über den Erfolg ihres beruflichen Lernens machen sollten. Die Studie zeigte, dass Lernen uns im Beruf ständig begleitet und dass die Informationen aus dem Seminarraum erst in der praktischen Anwendung verinnerlicht werden.

Lernen besteht demnach aus drei wichtigen Elementen, die im Arbeitsalltag zur Anwendung kommen:

  • 70 Prozent des Lernens passiert On-the-Job. Bei der praktischen Anwendung von Wissen. Beispielsweise bei der Auseinandersetzung mit fordernden Aufgaben, Problemen, neuen Arbeitsbereichen und Projekten.
  • 20 Prozent des Lernens passiert in sozialer Interaktion. Beim Mentoring und Coaching, beim Austausch mit Kollegen oder in sozialen Netzwerken und bei der Teilnahme an Gremien und Arbeitskreisen.
  • 10 Prozent des Lernens passiert in klassischen Lernsituationen. Hier nehmen wir das Expertenwissen initial auf, um es später in der Praxis anwenden zu können. Klassische Lernsituationen sind Workshops, Seminare, E-Learning und andere Tools.
Personalthema

Ob bewusst oder unbewusst: Das ist die ungefähre Aufteilung unserer Lernerfahrungen. Dabei ist 70-20-10 keine feste Regel, sondern eine ungefährer Referenzpunkt.

Unternehmen nutzen das 70-20-10 Modell, um unsere Lernerfahrungen strategisch anzuwenden und die drei Elemente gezielt in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Seminare, Workshops und Kurse werden um Lernumgebungen ergänzt, die formal und informell in die Arbeitsprozesse integriert werden. Mitarbeiterinnen bekommen dadurch mehr Freiheit und Eigenverantwortung beim ihrem Lernen. Es wird ihnen möglich, flexibel auf Informationen zuzugreifen, diese zu nutzen, zu verinnerlichen, sich über das erworbene Wissen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Die Rolle moderner Technologie

Moderne Technologie spielt im 70-20-10 Modell eine wichtige Rolle. Für die Art wie, wo und wann wir Informationen konsumieren und anwenden. Mitarbeiterinnen nutzen die neuen Möglichkeiten auch ohne betriebliche Strategie längst bei ihrer Arbeit. Ein Fakt, den Sie in der Personalentwicklung gezielt nutzen können.

  • Performance Support: Über mobile Endgeräte, E-Learning-Plattformen und Social Media können wir Wissen direkt am Arbeitsplatz verfügbar machen. Dadurch können Mitarbeiterinnen immer auf die Informationen zugreifen, die benötigt werden, und bleiben produktiv.
  • Social Learning: Mitarbeiter sind vernetzt und vernetzen sich selbstorganisiert über Social Media, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen oder neue Ideen zu entwickeln. Es liegt also nahe, Social Media in die Weiterbildungskonzepte zu integrieren.

Microlearning

Wir konsumieren Informationen heute nicht mehr in großen Blöcken, sondern Häppchenweise. Über kurze Videos, Blogbeiträge oder Wikis. Neue Medienformate helfen, Seminarinhalte entsprechend aufzubereiten und im Arbeitsalltag flexibel nutzbar zu machen.

Sie wollen mehr wissen? – Programm zur 70-20-10 Konferenz in Frankfurt

Laden Sie sich jetzt das Programm zur Konferenz „Evolution des betrieblichen Lernens“ herunter!

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