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Moderne Arbeitswelten: Büros in einen Nutzungsmix aus Hotel, Gastronomie und öffentlichen Flächen

Moderne Arbeitswelten: Büros In Einen Nutzungsmix Aus Hotel, Gastronomie Und öffentlichen Flächen

Die Digitalisierung treibt den Wandel der Gesellschaft und der Arbeit voran. Dank Smartphones, Mobile Devices und der Cloud benötigen wir den klassischen Arbeitsplatz mit Schreibtisch, Desktop-PC und Kopierer in vielen Fällen nicht mehr. Die Digitalisierung ermöglicht das dezentrale und damit ortsunabhängige Arbeiten im Homeoffice, im Café oder im Coworking Space. Moderne Arbeitswelten müssen also neue Rollen erfüllen: Das Office muss noch stärker zum sozialen Sammelpunkt werden, an dem sich Mitarbeiter gerne aufhalten und begegnen, um sich austauschen zu können.

Timo Herzberg, Deutschland CEO SIGNA Real Estate, ist seit Dezember 2018 Mitglied des SIGNA Group Executive Board. Timo Herzberg ist seit Anfang 2017 für SIGNA tätig und verantwortet und leitet alle Immobilienaktivitäten in Deutschland. Er blickt auf eine fast 20-jährige Erfahrung im Real Estate Investment- und Development-Geschäft mit nationalen und internationalen, privaten und institutionellen Immobilieninvestoren zurück. Zuletzt gründete er 2006 die Signature Capital Group Germany, der er als Director und Geschäftsführer vorstand.

Der Wandel der Gesellschaft treibt Änderungen am Arbeitsplatz

Die Veränderungen der Arbeitswelt gehen zurück auf einen Wandel der Gesellschaft. Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation hat in einer Studie beschrieben, dass Mischnutzungen und Quartiere sowie Mobilität und urbane Knotenpunkte für die junge Generation wichtiger werden. Nicht ohne Grund sind aktuell Städte mit urbanen Strukturen besonders gefragt. Die funktionale Trennung von Standorten nach Nutzungsarten verliert an Bedeutung. Moderne Projektentwicklungen sollten dementsprechend eine Vielfalt an Möglichkeiten bieten, Arbeit und Alltag, Business und Freizeit harmonisch miteinander zu verbinden. Die Immobilie der Zukunft dient als Stadt in der Stadt mit vielfältiger Nahversorgung und Gastronomie, umfassenden Services und einem ebenso ansprechenden wie funktionellen Office-Ambiente, das hervorragende Effizienz und Flexibilität mit intelligenter Nachhaltigkeit kombiniert. Einher geht die Entwicklung von Mischquartieren mit flexibler Nutzung. Es gilt, möglichst viele Nutzungsmöglichkeiten an einem Standort zu vereinen: Arbeit, Shopping, Cafés und Restaurants, kulturelle und sportive Angebote, die über kurze Wege erreichbar sind. In diesem Zusammenhang werden auch Mobilitätskonzepte für unterschiedliche Transportmöglichkeiten wichtig. Neben dem möglichst direkten Anschluss an den öffentliche Personennahverkehr sollten auch Parkplätze für verschiedene Fahrzeuge vorhanden sein. Die klassische Parkgarage dient künftig als Mobilitätshub für PKW, Fahrräder, Elektrofahrzeuge aller Art sowie Sharing-Dienste.

Das klassische Büro wird zum smarten und flexiblen Workspace

Diese Entwicklungen haben unmittelbaren Einfluss auf die Büros der Zukunft: Sie müssen Kreativität, Austausch und lebenslanges Lernen fördern. Voraussetzung ist eine starke sowie effiziente Vernetzung – analog wie digital. Räume sollen zum Lernen, Entspannen, Konzentrieren, Brainstormen und Kommunizieren einladen. Themen wie Gemeinschaft, Gesundheit, Mobilität und Zugang zu Dienstleistungen, die den Alltag vereinfachen, erweitern dieses „Arbeitsumfeld“. Dieser Trend fordert ein gesteigertes Maß an vielfältigen Optionen als bisher und bedeutet in letzter Instanz, dass die Ansprüche an die idealen Arbeitsorte höher werden.

Projektentwickler können die Voraussetzungen für diese Orte schaffen, denn Wiederverwendungsfähigkeit ist gefragt. So können im Großraumbüro Wände eingezogen werden, um bei Bedarf große Flächen in Einzelbüros zu verwandeln oder in vielerlei Formen, Anwendungsbeispielen und Nutzungsvarianten zu adaptieren. Wesentliches Merkmal ist die individuelle Gestaltung und Flexibilität, die durch Projektentwickler und Innenarchitekten ermöglicht wird.

Mixed-Use Elbtower

Mit dem Elbtower entsteht ein modernes Hybrid-Gebäude in attraktiver Lage. Als mischgenutztes Hochhaus mit über 100.000 m² Bruttogeschossfläche entwickelt sich der Elbtower von einem öffentlichen, vielfältig genutzten Sockel mit Entertainment- und Edutainmentflächen, Einzelhandel und Gastronomie über halböffentliche Nutzungen wie Hotel, Boarding House, Fitness- und Wellnessbereiche, Kinderland und Co-Working-Flächen bis hin zu modernen und flexibel gestaltbaren Büroflächen in den Turmgeschossen. Sozialer und kommunikativer Treffpunkt des Gebäudes ist ein tagesbelichtetes, überdachtes Atrium. Zusammen mit der neuen U- und S-Bahn-Station Elbbrücken wird er zu einem neuen städtischen Knotenpunkt, der sich bis in die künftigen Stadtentwicklungsräume Billebogen und Grasbrook auswirken wird.

Mischnutzungen in Hamburg – wo geht der Weg hin?

Auf dem Immobilienforum Hamburg haben Sie am 26. Februar die Chance, unter anderem mit Timo Herzberg und weiteren Immobilienexperten der Hansestadt über die Zukunft der Metropole zu diskutieren. Seien Sie dabei und hören Sie spannende Vorträge, kontroverse Diskussionen und vernetzen Sie sich mit der Hamburger Immobilienbranche.
moderne Arbeitswelten

Moderne Arbeitswelten

Die Arbeitswelt mit den Generationen Y & Z befindet sich im Wandel. Daran müssen sich auch Büroimmobilien anpassen. Aber wie sehen moderne Arbeitswelten aus und sind diese wirklich praktikabel?
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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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