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Klein aber Oho: Zukünftige Mikro-Apartment Projekte in Deutschland

Klein Aber Oho: Zukünftige Mikro-Apartment Projekte In Deutschland

Mikro-Apartments sind momentan im Kommen. Immer mehr Projekte entstehen in den deutschen Metropolen. Und auch in B-Städten werden immer öfter Mikro-Apartments realisiert. Wir haben für Sie einige Projekte zusammengestellt, die beweisen, dass Mikro-Apartments nicht nur für Studierende geeignet sind. Und die zeigen, dass klein nicht unbedingt weniger Komfort bedeutet.

Mikro-Apartments für eine breite Zielgruppe

Während Mieter früher immer Wohnungen mit großer Fläche favorisiert haben, wird heutzutage immer öfter nach Mikro-Apartments gesucht. Denn so belastet man sich weder mit großen Wohnflächen noch mit überhöhten Mietpreisen. Mikro-Wohnungen bieten oftmals eine zentrale Lage und sind zudem meistens möbliert, sodass ein Koffer zum Einziehen und Losleben ausreicht.

Anfangs war dieses Konzept zunächst auf Studierende ausgerichtet, doch die Beliebtheit für die kompakten Wohnungen wächst – bei Bewohnern und Investoren – sodass immer mehr Zielgruppen und auch Projekte entstehen. Wir zeigen Ihnen fünf Mikro-Apartment Projekte, auf die wir uns in den nächsten Jahren freuen können.

Zukünftige Mikro-Apartment Projekte

Bright Side in Frankfurt am Main

Bright Side Frankfurt

© Mercurius Real Estate

Vor allem in Frankfurt wird es immer schwerer, bezahlbaren Wohnraum in innerstädtischer Lage zu finden.  Im Gallusviertel entstehen deshalb drei Gebäude mit einem Mix aus kompakten, geförderten und konventionellen Wohneinheiten. Mercurius Real Estate und Domus Vivendi investieren etwa 100 Millionen Euro in dieses Projekt namens Bright Side.

185 Mikro-Apartments sind an der Weilburger Straße geplant. Die Kaltmiete bewege sich zwischen 8,45 Euro und 13 Euro pro Quadratmeter. Auf einen großflächigen Flur wird beispielsweise in den Mikro-Wohnungen verzichtet, dafür gibt es aber einen großzügigen Dachgarten, der allen Mietern zugänglich ist. Außerdem ist eine Kindertagesstätte mit rund 600 Quadratmetern Außenbereich geplant sowie eine Tiefgarage mit 240 Stellplätzen.

Staytoo in Berlin

Auch in Berlin gibt es immer weniger bezahlbaren Wohnraum – und auch immer mehr Studierende. Dieses Problem will unter anderem das Staytoo-Projekt in der Dudenstraße in Berlin Kreuzberg bis zum Wintersemester 2017/2018 lösen.

Auf etwa 900 Quadratmetern entwickelten HD Projektentwicklung und MPC Micro Living Development eine siebengeschossige Immobilie mit 154 Mikro-Apartments sowie einer Gewerbeeinheit. Die kompakten Wohnungen haben eine durchschnittliche Wohnfläche von 18 Quadratmetern.

STAYTOO Berlin

©  MPC Münchmeyer Petersen Capital AG

Zudem gibt es zahlreiche Gemeinschaftsbereiche und zusätzliche Angebote für die Bewohner, wie beispielsweise ein Fitness-Studio, einen Waschraum und zusätzliche Lagerboxen, falls der Platz innerhalb der Wohnung nicht ausreicht.

Berlinovo in Berlin

Die Bauarbeiten für die ersten 129 von 2500 geplanten Studierendenwohnungen haben in Berlin an der Storkower Straße begonnen. Die Apartments, die von Berlinovo geplant wurden, haben eine Größe von 16 Quadratmetern und eine Miete von ungefähr 315 Euro im Monat. Auf eine Unterkellerung soll bei diesem Bau verzichtet werden.

Berlinovo plant, dass im Sommer 2017 die Mikro-Apartments bezugsfertig sind. Möglich macht diese schnelle Fertigstellung ein entwickeltes Baukastensystem. Dieses modulare Bauen führt dazu, dass zukünftige Umnutzungen schnell realisiert werden können, falls Studierendenwohnungen nicht mehr so gefragt sein sollten.

ParkSuites in Berlin

Ein weiteres nennenswertes Mikro-Apartment Projekt in Berlin sind die ParkSuites mit 207 Apartments. Bei diesem Projekt an der Ecke von Kufsteiner und Wexstraße gibt es 14 verschiedene Grundrissvarianten und drei Ausstattungslinien zur Auswahl, sodass jede Zielgruppe eine passende Wohnung entdecken kann. Ab Herbst 2018 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Innenhof Park Suites
Innenhof Park Suites

Der Innenhof der Park Suites

Park Suites Berlin

Der Blick auf den Innenhof der Park Suites

ParkSuites

Wohnbeispiel der Ausstattungslinie Young Plain

© PROJECT Immobilien Wohnen

Alle Apartments haben eine Fläche von 19 bis 49 Quadratmetern und verfügen über ein Duschbad, eine moderne Küche und größtenteils auch einen Balkon oder Dachterrasse. Durch die Nähe zum Volkspark Wilmersdorf gibt es zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und auch eine gute Anbindung an die Innenstadt.

iLive in Köln

Natürlich dürfen Mikro-Apartment Projekte auch in Köln nicht fehlen. So entsteht unter anderem das Projekt iLive in der Mengelbergstraße. Das iLive bietet zwei Apartment-Typen an: Comfort und Penthouse. Beim ersten Typ handelt es sich meist um Ein-Zimmerwohnungen auf circa 20 bis 36 Quadratmetern, wohingegen das „Penthouse“ eine Zwei-Zimmerwohnung mit circa 28 bis 51 Quadratmetern darstellt. Die Möbel der Apartments sind funktional, sodass auch auf kleinem Wohnraum höchster Komfort garantiert werden soll.

Köln
Köln

Das iLive in Köln

Köln_Draufsicht

Das iLive in Köln aus der Draufsicht

Business

Wohnbeispiel der Ausstattungslinie Business

Penthouse

Wohnbeispiel der Ausstattungslinie Penthouse

Comfort

Wohnbeispiel der Ausstattungslinie Comfort

Heidelberg

Das Größte Passivhaus der Welt: Campus Gardens von iLive in Heidelberg mit 370 Mikro-Apartments.

© i Live Holding GmbH

Das Besondere an dieser Immobilie sind jedoch nicht die Mikro-Wohnungen an sich. Es ist das Zusatzangebot, was das iLive von anderen Mikro-Apartment Projekten unterscheidet. So gibt es neben einem Fitness-Studio, einer Learning Lounge und einer Eventküche, Veranstaltungen der Bewohner, die beispielsweise gemeinsam in den Ski-Urlaub fahren. Auch eine App sorgt dafür, dass man sich nie alleine fühlt. Zusätzlich gibt es ein Car Sharing-Angebot und die Möglichkeit, eine Patenschaft für Hühner zu übernehmen.

Mikro-Apartment

Trends der Immobilienbranche: Mikro-Apartments

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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