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Einfach zu Hause lernen: So geht Weiterbildung in den eigenen 4 Wänden!

Einfach Zu Hause Lernen: So Geht Weiterbildung In Den Eigenen 4 Wänden!

Wir Menschen haben niemals ausgelernt! Egal welchen Beruf Sie ausüben, welchem Hobby Sie nachgehen oder mit wem Sie zusammenleben – es gibt immer Neues zu entdecken. Der Begriff des lebenslangen Lernens ist in einer Zeit, die nicht nur durch die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Agilität, sondern auch von herausfordernden Krisen geprägt ist, wichtiger denn je. Doch ebendiese Entwicklungen machen die Weiterbildung nicht leicht. Wie sollen Sie neben dem Vollzeit-Job noch einen passenden Kurs besuchen? Oder in der Elternzeit zu einem Seminar fahren, wenn Sie nur ein oder zwei Stunden Zeit haben? Können Sie nicht – gerade aufgrund der aktuellen Corona-Krise – in den eigenen vier Wänden für Wissensnachschub sorgen? Ja, Sie können einfach zu Hause lernen! Was die Vorteile sind und wie Sie mit dem Lernen starten, verraten wir in diesem Beitrag.

Welche Vorteile haben Sie, wenn Sie zu Hause lernen?

Sie können sich in jeder Lebenslage weiterbilden – ob während Ihres Vollzeit-Jobs, in der Elternzeit, im Homeoffice oder aufgrund der Corona-Krise vielleicht in der Kurzarbeit.

Sie müssen nicht nach Terminen bei Ihnen in der Nähe suchen – denn Terminabsagen oder weit entfernte Schulungszentren können Ihnen egal sein, wenn Sie zu Hause lernen.

Sie sparen sich lange Anfahrtswege zum Trainingszentrum – es fallen also auch keine Reisekosten für Sie oder Ihren Arbeitgeber an.

Sie sind zeitlich flexibel – Sie entscheiden selbst, wann und wo Sie Ihr Know-how erweitern.

Sie wählen Ihr Lernmedium selbst aus – ob Bücher, ein gedrucktes Skript, Online-Lern-Plattformen oder Live-Vorlesungen, Sie wissen am besten, was zu Ihnen passt.

Sie brauchen nicht lange im Voraus planen – wenn Sie zu Hause lernen möchten, können Sie bei den meisten Angeboten sofort starten.

Sie müssen aufgrund von körperlichen Einschränkungen nicht auf eine Weiterbildung verzichten – für das Homelearning ist es nicht nötig, Ihre eigenen vier Wände zu verlassen.

Was brauchen Sie, wenn Sie zu Hause lernen möchten?

Kurz zusammengefasst: Wirklich nicht viel! Bei den meisten Weiterbildungsangeboten, die Sie von zu Hause aus nutzen können, brauchen Sie entweder einen PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone sowie einen Internetanschluss und schon können Sie über die Online-Lernplattform starten – so zum Beispiel auch bei unseren Fernlehrgängen.

Ist die Online-Variante nichts für Sie, brauchen Sie meist einfach nur Ihren Briefkasten – denn Anbieter, die gedruckte Unterlagen zur Verfügung stellen, schicken Ihnen diese innerhalb weniger Tage zu, damit Sie zu Hause lernen können.

Wie starten Sie mit dem „Zu-Hause-lernen“?

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Definieren Sie Ihr Lernziel

Warum wollen Sie sich weiterbilden? Was möchten Sie lernen? Und was versprechen Sie sich davon für Ihren beruflichen oder auch privaten Alltag? Legen Sie erst einmal Ihr persönliches Ziel fest und schreiben Sie es auf. Dann können Sie auch während des Lernens kontrollieren, ob das, was Sie gerade tun, auch auf Ihr Lernziel einzahlt. Sie können so leichter entscheiden, für welche Themen Sie noch mehr Zeit aufwenden sollten, für welche weniger und was Ihnen vielleicht gar nicht weiterhilft. Sie sollten dazu auch einen Termin für Ihr Ziel festlegen – wie zum Beispiel: Am 31. Mai werde ich meinen Online-Kurs zum Thema „Content Marketing Basics“ abgeschlossen haben und in der Lage sein, einen Blogartikel zu verfassen.

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Wählen Sie Ihr bevorzugtes Lernmedium aus

Nicht jeder Mensch lernt gleich. Sind Sie eher der Bücherwurm? Schauen Sie gern Online-Tutorials? Vielleicht finden Sie auch Live-Vorlesungen durch erfahrene Dozenten spannend? Oder beteiligen Sie sich lieber in Diskussionsforen mit Gleichgesinnten? Überlegen Sie in Ruhe, was Ihnen wichtig ist und welche Art des Lernens Sie motiviert und zu Ihnen passt.

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Entscheiden Sie sich für ein Angebot

Wenn Sie sich sicher sind, welches Lernmedium das richtige ist, finden Sie auch schnell den passenden Anbieter. Wenn Sie am liebsten für sich arbeiten, ist vielleicht ein Fernlehrgang mit klarem Ablauf und vorgegebenen Lektionen, die Sie online oder offline durcharbeiten können, für Sie passend. Wenn Sie meist nicht viel Zeit zur Verfügung haben oder einfach lieber in kleinen Häppchen lernen, passt eine Online-Lernplattform mit kurzen, aufeinander aufbauenden Video-Tutorials sicherlich besser zu Ihnen.

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Erstellen Sie einen Zeitplan

Wenn es Ihnen schwerfällt, zu Hause zu starten, dann hilft ein Lernplan. Legen Sie die Zeiten am Tag oder in der Woche fest, an denen Sie zu Hause lernen möchten, eine Art Stundenplan, an den Sie sich halten müssen. Das schafft Routinen und erleichtert die Disziplin – der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

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Definieren Sie Ihre eigenen Lernregeln

Sie sollten auch festlegen, was während Ihrer Homelearning-Zeiten erlaubt ist und was nicht. Stellen Sie Regeln auf, die wichtig für Ihren Lernerfolg sind, die Sie aber auch einhalten können. Drucken Sie diese aus und platzieren Sie sie sichtbar auf Ihrem Arbeitsplatz – wie die Baderegeln im Schwimmbad. Was können das für Regeln sein? Wie wäre es mit: Sie wechseln niemals aufgrund von Demotivation zwischen verschiedenen Büchern, Studienfächern oder Lernvideos hin und her, sondern schließen das vorgenommene Kapitel oder Video erst ab, bevor Sie etwas Neues anfangen. Horchen Sie mal in sich hinein, Sie kennen sich am besten und können prima festlegen, wie Sie ungestört zu Hause lernen.

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6

Richten Sie sich feste Pausenzeiten ein

Kein Mensch kann stundenlang am Stück effektiv arbeiten. Man sagt, 60 bis 90 Minuten können wir uns konzentrieren, dann brauchen wir eine Pause. Definieren Sie also Pausenzeiten, aber auch, wie lange diese maximal dauern sollen. Machen Sie zum Beispiel immer um 12 Uhr eine Stunde Mittagspause, dann sollten Sie nicht in die Falle tappen, noch die Folge der Lieblingsserie zu Ende zu schauen, weil es gerade so spannend ist. Erfolgreiches Lernen braucht Struktur und Disziplin – dann schaffen Sie es auch! Frische Luft, Bewegung oder eine kleine Stärkung sind ebenfalls gut, denn Sie bringen Energie! Doch egal wofür Sie sich entscheiden: Denken Sie in Ihrer Pause nicht an den Stoff, sondern genießen Sie die Zeit.

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Suchen Sie sich positive Unterstützer

Manche brauchen absolute Stille, manche leise Hintergrundmusik. Auch hier sollten Sie das finden, was Ihnen hilft. Passende Lern-Playlists finden sich schnell bei YouTube oder Spotify. Auch regelmäßiges Lüften, genügend Wasser, Kaffee oder Tee sind Helferlein, die Ihnen während des Lernens Energie liefern – genau wie Snacks in Form von Obst oder Müsliriegeln.

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Richten Sie sich einen Arbeitsplatz ein

Was viele vernachlässigen: Der viel zu niedrige, wackelige Holzstuhl ist nicht die passende Sitzgelegenheit, um konzentriert zu lernen. Überlegen Sie sich also, bevor Sie beginnen, wie Sie Ihren Arbeitsplatz einrichten. Sich das Notebook beim Liegen auf der Couch auf den Schoß zu stellen, wird auf Dauer nicht die Lösung sein. Ein Schreibtisch, ein bequemer Stuhl und gutes Licht sollten die Mindestanforderungen für erfolgreiches Homelearning sein.

9

Belohnen Sie sich auch mal

Was motiviert mehr, als eine Belohnung? Das ist nicht nur bei Kindern in Bezug auf gute Noten so, sondern auch im Arbeitsleben – zum Beispiel, wenn ein Projekt nach Abschluss eine Arbeitserleichterung oder gar Gehaltserhöhung verspricht. Warum also nicht auch beim Lernen nutzen? Damit Ihnen das Zu-Hause-Lernen leichter fällt, überlegen Sie sich Ihre Belohnung, die Sie sich nach einer bestimmten Etappe oder dem Gesamtziel gönnen wollen. Das kann ein großer Eisbecher, das lang ersehnte Stück vom Lieblings-Online-Shop oder auch ein Wellness-Tag mit der Familie sein.

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Legen Sie einfach los!

Worauf warten Sie noch? Nutzen Sie Ihre Zeit sinnvoll – indem Sie zu Hause lernen!

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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