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Wie Mycs den Online-Handel mit Möbeln revolutioniert

Wie Mycs Den Online-Handel Mit Möbeln Revolutioniert

Der Online-Boom beim Möbelhandel stellt die Branche vor Herausforderungen

Der Möbelversand in Deutschland verzeichnet seit Jahren starkes Wachstum. 390 Euro soll jeder Deutsche im Jahr für Möbelstücke ausgeben. Allen voran boomt dabei der Online-Handel. Vor allem die heimische Otto Group macht gigantische Umsätze und stellt im Netz sogar IKEA in den Schatten. Aber auch Newcomer wie Mycs oder Home24 mischen die Branche gehörig auf und zwingen die großen Möbelhäuser nachzuziehen, um nicht zu große Marktanteile zu verlieren. Die tun sich aber oft schwer mit dem Online-Handel, nicht zuletzt da das Thema dort lange Ängste geschürt hat. Und auch ohne die angebrachte Skepsis ist dieses Geschäft sehr anspruchsvoll: Denn die Branche benötigt Logistik-Lösungen und muss auf höhere Kundenansprüche reagieren.

Schwierige Logistik und lange Lieferzeiten

Die Logistik ist schon immer ein schwieriger Teil des Möbelversands – inklusive Montage, Personalkosten und Reklamationsmanagement. Besonders letzteres ist ein wichtiger Faktor, denn im Möbelhandel ist die Reklamationsquote relativ hoch: Es können Material- oder Montagefehler geben, Falschlieferungen oder es entstehen Macken bei Transport oder Lagerung.

Und selbst, wenn der Händler sich gegen die Reklamation wehrt, kostet das Aufwand – und damit Geld. Hinzu kommt, dass aus denselben Reklamationsgründen als Marketing-Kniff nicht selten ein ausgedehntes kostenloses Rückgaberecht gewährt wird.

Aber auch die Lieferzeiten sind in der Branche – oder vielmehr bei den Kunden – schon lange ein unliebsames Thema. Eine Studie des Fraunhofer Instituts Österreich ergab sogar, dass zwei Drittel der Kunden für kürzere Lieferzeiten auch Aufpreise in Kauf nehmen würden. Außerdem war über ein Drittel der Befragten selbst dann unzufrieden, wenn die Liefertermine eingehalten wurden. Die Reduzierung der Durchlaufzeiten ist in der Branche länger ein Thema.

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https://www.youtube.com/watch?v=_UuEpHpyYZ4

Mycs-Gründer Christoph Jung im Interview mit kassenzone.de. Mycs konnte in kurzer Zeit viele der Herausforderungen im Online-Handel meistern.

Schnell und individuell: Höhere Kundenansprüche

Durch den Online-Handel werden die Ansprüche der Kunden an Lieferzeiten noch auf die Spitze getrieben. Amazon ist schuld. Da überdurchschnittlich viele Konsumenten bei dem amerikanischen Online-Händler bestellen, werden One-Day-Lieferungen langsam aber sicher zum Standard. Das heißt: wir erwarten unsere Bestellung am nächsten (oder sogar noch am selben!) Tag, drei Tage Warten ist schon fast ein Ärgernis. Solche Lieferzeiten sind aber in der Möbelbranche kaum realisierbar.

Expresslieferung

Hinzu kommt der Wunsch des Kunden nach Individualisierung. Viele möchten ihre Möbel selbst zusammenstellen. Farbe, Form, Holzart, Größe… maßgeschneiderte Möbel sind im Trend und praktisch. Schließlich ist nicht jedes Zimmer oder jede Wand genau gleich groß. In diesem Kontext hat die Branche reagiert. Die meisten Shops bieten Konfiguratoren, mit denen man sich ganz einfach sein Möbelstück selbst zusammenstellen kann.

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Der Online-Handel verschärft das Logistik-Problem!

Kürzere Lieferzeiten für individuell gestaltete Möbel, welche zudem erstmal zusammengesetzt werden müssen. Dazu noch der Online-Boom unter den Kunden. Das alles verschärft die Probleme der Lieferkette. Nicht umsonst klagen auch die Spediteure über erhöhten Druck und eine Verschärfung der ohnehin vorhandenen Personalprobleme. Dennoch liegt die Zukunft der Möbelbranche im Online-Handel. Der Kunde hat gesprochen und diese Herausforderung muss man annehmen, wenn man nicht abgehängt werden möchte.

Mycs-Bestellung bei Management Circle

Wie sich auf unserem Kickoff-Meeting zur Living & Home herausstellte, hat eine Kundenberaterin von uns schon mal bei Mycs bestellt. Sie geriet richtig ins Schwärmen über ihren neuen Schrank, aber auch die unkomplizierte Lieferung und den Online-Konfigurator. Außerdem präsentierte sie uns die Box, die bei Mycs mit der Musterbestellung kommt.

Die Box sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch eine sehr edle Haptik und kommt mit einem sympathischen Grußschreiben.

Mycs: Ein Berliner Start-up zeigt, wie es geht

Das Berliner Start-up Mycs hat in nur drei Monaten eine Million Euro Umsatz erwirtschaftet. Das Versprechen: individuelles Design, hohe Qualität und sofortige Lieferung. Die Preise sollen zudem auch stimmen. Wie funktioniert das?

Spielerisch zum ganz persönlichen Möbelstück

Mycs zeigt im wahrsten Sinne des Wortes spielend, wie es gehen kann. Denn das Herz der Shop-Seite ist ein einfach bedienbarer Konfigurator. Dieser bietet eine riesige Auswahl an Optionen und wahrt dabei dennoch eine erstaunliche Nutzerfreundlichkeit. So muss man nicht mehr lange nach dem perfekten Möbelstück suchen, sondern kann es bei Mycs ganz einfach selbst gestalten. Man wählt aus sogenannten Modulen und setzt sich sein Möbelstück nach dem „Lego-Prinzip“ selbst zusammen. Dabei hat man jede Menge Optionen in Punkto Farbe, Form und Größe aller Einzelteile.

Weg von der Maßfertigung

Bereits 2010 hatte Mycs-Mitgründer Christoph Jung mit der Firma Massivkonzept Regalsysteme „nach Maß“ verkauft. Bei Massivkonzept gab es bereits einen Konfigurator, der mit den Herstellern der Möbel kommunizierte und online nutzbar war. Doch selbst bei dieser automatisierten Supply Chain dauerte die Lieferung eines Systems im Durchschnitt drei Monate. Deshalb ging Mycs weg von der Maßfertigung, hin zu einem modularen System. Die Teile werden nicht mehr zentimetergenau zugeschnitten, sondern als vorgefertigte Module angefertigt. Hersteller sind traditionelle Manufakturen, die Wert auf eine hohe Qualität legen. Wenn der Kunde sein Möbelstück zusammenstellt, sind die Teile bereits auf Lager und das Möbelstück kann sofort geliefert werden.

Mit dieser einfachen, aber genialen Idee hat Mycs ein Service-Versprechen wahr gemacht, an dem sich viele bislang die Zähne ausbeißen.

Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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