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What‘s next: Die Zukunft der Immobilienbranche

What‘s Next: Die Zukunft Der Immobilienbranche

Wenn die industrielle Ökonomie von deren Komplexität einem Brettspiel wie „Mensch ärgere Dich nicht“ gleicht, so ist die vor uns liegende Ökonomie mit der modernen Art des Gaming vergleichbar. Dieser Vergleich verdeutlicht die Dimension der Unterschiede und zeigt auf, dass eine neue Realität unseren Alltag bestimmen wird. Ralph Gielgen erläutert diesen Aspekt im folgenden Gastbeitrag.

Ralph Gielgen ist Head Research & Trend Scouting im Segment Office bei der vitra GmbH. Seine Intention ist es insbesondere, die Welt der Arbeit besser zu machen. Seine Neugierde für Architektur, Technologie und den gesellschaftlichen Wandel im Kontext der Arbeitswelten sind sein Treibstoff – immer verbunden mit der Fragestellung, wie sich die globalisierte Arbeitswelt verändert und welchen Einfluss dies auf existierende Geschäftsmodelle hat. Auf der Suche nach dem „Quellcode“ bereist er die Welt und trifft auf eine Community, die sich die wissensbasierte Ökonomie zu Nutze macht.

Ralph Gielgen

Ralph Gielgen

Wird die Immobilienbranche abgehängt?

In den vergangenen 70 Jahren gab es in der Immobilienwirtschaft und dem damit verbundenen ECO-System nicht im Ansatz einen Wandel mit dem Ausmaß und in der Geschwindigkeit, wie er momentan stattfindet. Dieses Phänomen ist natürlich nicht nur auf bestimmte Segmente, Märkte oder Länder begrenzt. Wir leben in einer Welt der vierten Industriellen Revolution, die zunehmend global die Agenda der CRE & Bauindustrie  bestimmt.

Automatisierung als zentrale Herausforderung

Die Schnelligkeit, die Reichweite und die systemische Wirkung, mit der die Welt am Fortschritt arbeitet und Durchbrüche erzielt, waren in der Vergangenheit – ohne digitale Technologien – nicht möglich. Die Entwicklungen geschehen hierbei exponentiell und nicht linear und betreffen wie gesagt jeden Industriezweig. Die Auswirkungen sind vielfältig. Dank neuer Technologien entstehen neue Produkte, Dienstleistungen und auch neue Geschäftsmodelle. Die Automatisierung der menschlichen Arbeitskraft, die quer durch die gesamte Ökonomie stattfindet, ist eine zentrale Herausforderung in der Fragestellung:

Was bleibt von der Arbeit, wie wir sie kennen, übrig?

Die Welt wird unvorhersehbar

Die Beschleunigung der Innovationen und die Geschwindigkeit der Umbrüche machen die Welt unvorhersehbar. Dies hat einen starken Einfluss auf fast jede Architektur, die der Verortung des Menschen dient. Aber auch auf die Architektur der Arbeit und damit auf die Art und Weise, wie sich Arbeit morgen organisiert. Etablierte Wertschöpfungsketten werden außer Kraft gesetzt und die neuen, innovativen und agilen Konkurrenten verdrängen den Marktführer. Technologiegetriebene Plattformen bilden das Fundament der zukünftigen „CRE & Construction Industy“. Gewachsene Branchenstrukturen verlieren dadurch an Bedeutung.

Erneuerung wird zum Muss

Unternehmen müssen sich erneuern, damit Sie in dieser neuen Realität bestehen. Die Erneuerung ist ein wesentlicher Teil der Entwicklung des Unternehmens. Das, was uns heute als Werkzeuge, Methoden und Ideen zur Verfügung steht, kann morgen schon an Wirksamkeit verlieren. Wer die Trends und die damit verbundenen kulturellen Veränderungen einer neuen Realität kennt, der kann für sein Unternehmen Zukunftsbilder entwickeln, die allen Akteuren Orientierung geben. Es geht auch in der Immobilienbranche darum, vorauszudenken und so seine Welt von morgen zu gestalten und neu zu erfinden.

Instandhaltung

Bauindustrie wird für Startups und Investoren interessant

Die CRE- und Construction Industry Bauindustrie ist ein lukratives Feld, welches Startups und Investoren zunehmend für sich entdecken und als einen auf die Digitalisierung ausgerichteten Sektor anerkennen.

Vor allem im Bereich der Anwendungen sind mobile und Cloud-Technologien, KI und Robotik, Augmented sowie Virtual Reality und CAD-Software stark angestiegen. Dies wird das gesamte Ökosystem der Branche verändern.

 

Behalten Sie die Trends im Auge!

Die CRE- & Construction Industry muss aus diesem Grund für sich die relevanten Trends und Veränderungen entdecken, begreifen und bewerten und individuell reflektieren. Jeder Trend erzeugt neue Kontexte und diese wie schon gesagt eine neue „Architektur“ des Bauens. Bei der Reflexion der Trends ist es wichtig, diese im nächst größeren Kontext zu betrachten und Szenarien von der Zukunft zurück in die Vergangenheit zu projizieren. Wer die Trends und die damit verbundenen kulturellen Veränderungen kennt, der kann für sein Unternehmen Zukunftsbilder, ein PANORAMA, entwickeln, welches allen Akteuren Orientierung gibt und vor allem aufzeigt, wohin die Reise führt. Es geht darum, die zukünftige „Architecture- & Construction Storys“ und so aktiv, fortschrittlich und in einem größeren Kontext seine Welt von Morgen zu gestalten.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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