Wettbewerbsvorteile durch Künstliche Intelligenz – so bleiben Sie konkurrenzfähig

Wettbewerbsvorteile Durch Künstliche Intelligenz

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Künstliche Intelligenz (KI) für Sie und nicht gegen Sie tun kann? Der Begriff Künstliche Intelligenz hat für viele etwas Unheimliches oder sogar Bedrohliches. Michael Brehm von i2x weiß, dass mehr dahintersteckt.

Michael Brehm gründete im Januar 2017 seine Firma i2x.ai, eine Echtzeit-Sprachanalyse- und Trainingsfirma. Außerdem ist er Mitgründer und Partner von Redstone.vc, einer VC-as-a-Service-Firma, die großen Unternehmen hilft, in Startups zu investieren. Vorher war Michael Brehm Gründer und Geschäftsführer von Rebate Networks und auch Geschäftsführer der sozialen Netzwerke studiVZ, schuelerVZ & meinVZ, die damals von 50 Prozent aller deutschen Internetnutzer täglich besucht wurden. Ein Netzwerk, das er aus einer Berliner Studenten WG mit aufgebaut hatte.

Werden Roboter den Menschen die Arbeit wegnehmen?

Es ist kein Geheimnis, dass die Diskussion um KI und alles damit Verbundene bei den meisten Vorsicht oder sogar Befürchtungen auslöst. Oft wird prophezeit, dass Roboter unsere Arbeit übernehmen werden – und danach die ganze Welt. Ein dystopischer Alptraum, der sich dem Volk leicht verkaufen lässt. Ist es also Zeit, in Panik zu geraten? Nicht unbedingt.

Die Zeit hat gezeigt, dass Technologie mehr Aufgaben und Berufe schafft als sie vernichtet. Historisch betrachtet ist Innovation der Schlüssel zur Weiterentwicklung einer Spezies, und KI ist keine Ausnahme. Jede technologische Revolution, auch wenn sie zu ihrer Zeit oft mit Argwohn betrachtet wurde, bewirkte am Ende immer einen überwältigenden, positiven Wandel. Nehmen wir einmal die Erfindung der Dampfmaschine. Obwohl sie anfangs menschliche Arbeitskraft überflüssig machte, schuf sie viele neue Berufe. Die Geschäfte florierten dank gesteigerter Produktivität und verbesserter Technologie, und so wurde eine Massenbewegung in die städtischen Ballungsgebiete ausgelöst, in denen es Arbeit gab.

Aber ist KI tatsächlich die nächste technologische Revolution? Unter einer technologischen Revolution versteht man etwas, das zu einer Verbesserung der Produktivität und Effizienz führt. Wenn denn KI die nächste technologische Revolution ist, dann werden Menschen, die schlauer sind und mit KI arbeiten können, der Schlüssel zum Erfolg sein. Schauen wir uns an, wie wir diesen Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen und unsere Karriere nutzen können.

Digitalisierung

Das schlauere Unternehmen

Unternehmen sind dabei, herauszufinden, wie KI ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann und wie sich mit diesen erstaunlichen Technologien unglaubliche Ergebnisse erzielen lassen. Diejenigen, die in diesem Geschäft die Nase vorn haben, wissen, dass schlauere Unternehmen oft KI-getriebene Unternehmen sind.

Mit Absatz- und Marketingstrategien auf ganz neuem Niveau, Automatisierung von Aufgaben und Integration neuer Tools lassen sich Unternehmensvisionen besser realisieren. Auch wenn sich manche Projekte anfangs unter den zunehmenden Qualen der KI-Integration dahinschleppten, zeigten die Erfolgsfaktoren mit der Zeit deutlich ihre Wirkung. Jetzt erreichen Marken wesentliche Leistungskennzahlen (KPI) und nutzen KI für Ihre Ziele und um Renditen in die Höhe zu treiben.

Diese schöne neue Welt der intelligenten Analyse verhilft Unternehmen schon jetzt dazu, noch personalisiertere Erfahrungen zu schaffen und Prozesse hocheffizient zu gestalten, um Geld zu sparen und Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu haben. Das trifft gerade auf diejenigen zu, die KI lieber früher als später nutzbringend einsetzen.

Hier sind drei Möglichkeiten, wie Ihr Unternehmen das Beste aus KI machen kann:

1

Machen Sie sich mit KI vertraut:

Wie die meisten anderen Automatisierungsprozesse, bringt KI die besten Ergebnisse, wenn es um repetitive Aufgaben geht. Erfahren Sie, was genau KI für Ihr Unternehmen tun kann und welche Bereiche dank KI gestrafft werden können. Besonders wichtig ist, sich ganz klar über die Daten, die zum Training einer KI nötig sind, zu werden. Sowohl Menge als auch die Datenstruktur müssen je nach Projekt besondere Anforderungen erfüllen. Eine automatisierte Hautkrebserkennung funktioniert zum Beispiel auf Basis von tausenden Bildern von Symptomen und der dazugehörigen Information, ob es tatsächlich Hautkrebs war oder nicht.

2

Denken Sie Ihre Unternehmensprozesse neu:

Fragen Sie sich, wo Sie in Ihrer Branche einen Wettbewerbsvorteil hätten, wenn Sie Lösungen für neue Probleme bieten oder Arbeiten automatisieren würden. Stellen Sie das Ganze betriebswirtschaftlich mit messbaren Zielen dar und lassen Sie sich die Datenstrukturen zur Implementierung der Prozesse von einem Experten veranschaulichen.

3

Recherchieren Sie KI-Unternehmen:

Finden Sie heraus, wer auf dem Markt schon einen Schritt voraus ist und in Big Data und Automatisierung investiert. Schauen Sie sich deren Ansatz und Anwendungsfälle genauer an und fragen Sie bei den Unternehmen nach, wenn es für Ihr Geschäft sinnvoll ist. Die meisten Unternehmen freuen sich über die Gelegenheit, Probleme zu besprechen und Lösungen zu finden.

Smartphone, Digitalisierung, Zukunft, Generation Z

Verbessern Sie Ihre Fähigkeiten

Es ist wichtig, in der sich ständig verändernden Arbeitswelt von heute Oberwasser zu behalten. Smartphones werden smarter und Technologien immer intuitiver. Da fühlt man sich schnell auf dem Abstellgleis.

Aber so muss es nicht sein. Laut einem frühen Bericht von Deloitte über die Auswirkungen der Automation und digitalen Transformation sollen in den letzten 15 Jahren 80.000 gering qualifizierte Stellen abgeschafft worden sein. Gleichzeitig aber entstanden 3,5 Millionen neuer hochqualifizierter Stellen für Fachkräfte. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass der digitale Umbruch nicht unbedingt eine schlechte Sache ist. Auch wenn Maschinen wahrscheinlich manuelle Prozesse übernehmen werden, wird weiterhin Bedarf an kreativen, spezialisierten und hochqualifizierten Fachkräften bestehen. Eine hervorragende Art, genau das zu werden, ist, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

Hier sind drei Möglichkeiten, wie Sie mithilfe von KI-Tools Ihre Fähigkeiten und Ihren Werdegang vorantreiben können:

1

Kontinuierlich lernen:

Wenn Sie zu den schlauen Köpfen gehören möchten, die gefragt sind, seien Sie offen, Neues zu lernen. Die Welt der Arbeit verändert sich – tun Sie es auch. Finden Sie KI-Anwendungen, die Ihnen beim kontinuierlichen Lernen helfen. Das könnte eine Online-App oder ein Plugin sein, das sich in Ihre Arbeit integrieren lässt und mit dem Sie Ihre Kompetenzen perfektionieren können. Tools wie Grammerly oder i2x sind hervorragend geeignet, um sich im Job einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, ohne von den eigentlichen Aufgaben abzulenken.

2

Personalisieren Sie Ihr Training:

Sie haben Ihr Tool gefunden? Prima! Damit Sie das Meiste daraus machen können, sollten Sie es unbedingt personalisieren. Egal, ob es i2x ist, das Ihnen sagt, welche Worte Sie häufiger – oder besser seltener – verwenden sollten, oder Grammerly, das Ihnen sagt, wann Sie normalerweise Kommafehler machen: Das Wesentliche ist, dass Sie Ihr Training personalisieren, um an spezifischen Punkten zu arbeiten.

3

Messen Sie Ihren Erfolg:

Behalten Sie Ihren Lernfortschritt mit App-Benachrichtigungen zur Selbstkontrolle im Auge. Das können Sie hervorragend mit wöchentlichen oder monatlichen Berichten zum Lernfortschritt. So haben Sie Ihre Lernkurve im Griff und nutzen Technologien dazu, Erfolge zu messen und sich ständig zu verbessern.

KI zu unserem Vorteil

Untergangsstimmung angesichts unserer neuen IT-Schöpfungen ist also eigentlich nicht angebracht. Vielleicht können wir, indem wir uns die großen Möglichkeiten der Computer zunutze machen und KI zu unserem Vorteil einsetzen, im heutigen Technologiezeitalter weiter auf Siegeskurs bleiben.

Willkommen in der Zukunft, sie ist gut.

Künstliche Intelligenz: Aus Kundendaten Geld Machen

Künstliche Intelligenz: Aus Kundendaten Geld machen

Akzeptanz hin oder her, KI ist notwendig, um mit der großen Datenmenge umzugehen und diese für den Erfolg zu nutzen. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie in unserem Whitepaper.
Jetzt herunterladen!

Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Robotik auf dem Vormarsch

Erfahren Sie, wo Roboter bereits im Berufs- und Privatleben eingesetzt werden und ob wir zukünftig bei Fehlern für die Maschinen haften müssen.

Jetzt mehr erfahren!

Download: Robotik im Arbeits- und Privatleben