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Was das Bezahlen im E-Commerce wirklich kostet

Was Das Bezahlen Im E-Commerce Wirklich Kostet

Die Frage nach den angebotenen  Bezahlverfahren im Online Shop wird immer wichtiger. Schließlich brechen fast drei Viertel der Online Shopper ihren Einkauf ab, wenn Sie nicht so bezahlen können, wie sie möchten. Daher sollten Online-Händler nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die Vorlieben ihrer Kunden achten! Doch welche Zahlungsmethoden wollen die Kunden und was kosten diese Verfahren dann eigentlich?

Die Kosten als Entscheidungskriterium

Immer mehr Bezahlverfahren schießen wie Pilze aus dem Boden. Da gibt es nicht nur Rechnung, Vorkasse und Kreditkarte, sondern auch PayPal, Paydirekt , Alipay und viele mehr. Es überrascht nicht, dass es den Online-Händlern zunehmend schwer fällt, sich für die passenden Bezahlmethoden für ihren Online Shop zu entscheiden. Meistens werden für die Entscheidung die Kosten der einzelnen Verfahren berücksichtigt.

Indirekte Kosten werden vernachlässigt

Doch bei der Kostenberechnung der einzelnen Bezahlmethoden vernachlässigen Händler beinahe immer die indirekten Kosten, die vor allem durch Retouren und Zahlungsausfälle verursacht werden. Dabei kann das Kosten-Verhältnis der direkten im Vergleich zu den indirekten Kosten mitunter eins zu vier betragen.

Diese Faktoren sollten Händler bei der Gesamtkosten-Betrachtung berücksichtigen:

Direkte Kosten

Einrichtungskosten

Retour-Kosten

Risikomanagement

Opportunitätskosten bei verzögerter Zahlung

Kosten des Forderungsmanagements

Kosten durch eine Leistungsstörung

Das günstigste Zahlungsverfahren

Laut einer Studie der ibi research an der Universität Regensburg, in der die Gesamtkosten der unterschiedlichen Bezahlverfahren verglichen wurden, ist nicht wie erwartet die Vorkasse, sondern die SOFORT Überweisung die günstigste Zahlungsmethode. Auf Platz zwei und drei folgen Vorkasse und Lastschrifteinzug.

Gesamtkosten des Bezahlvorgangs in Euro

Rechnung 8,36
Nachnahme 5,11
PayPal 4,87
Kreditkarte 4,45
Lastschrift 4,41
Vorkasse 3,54
SOFORT Überweisung 1,88

Das beliebteste Bezahlverfahren

Online-Händler sollten jedoch nicht nur auf die Kosten eines Zahlungsverfahrens achten, auch die Akzeptanz des Bezahlverfahrens, der Pflegeaufwand und die Kundenzufriedenheit sollten immer berücksichtigt werden!

Denn trotz der kostenintensiven Rechnung ist nach vielen Studien diese Methode immer noch eines der beliebtesten – wenn nicht gar das beliebteste – Bezahlverfahren. Dicht gefolgt – oder nach einigen Studien sogar überholt – von PayPal.

Studien zum beliebtesten Bezahlverfahren im E-Commerce

Eine Studie des ECC Köln, in der 883 deutsche Konsumenten sowie 394 deutsche Händler befragt wurden, besagt, dass die Rechnung mit knapp 40 Prozent von Kunden als liebste Bezahlmethode benannt wird. PayPal folgt in dieser Studie mit 31 Prozent auf Platz zwei.

Nach einer Studie des IFH Köln hat PayPal mit 24 Prozent sogar die Rechnung eingeholt. Das Lastschriftverfahren folgt mit 22 Prozent auf Platz drei. Den vierten Platz belegt mit 17 Prozent die Zahlung per Kreditkarte.

Und das sind die Ergebnisse von Statista:

Mobile Payment

 

Die zwei beliebtesten Zahlungsverfahren im Überblick

Vorteile Rechnung

Die Zahlung per Rechnung kann über den Online-Händler oder einen Dienstleister wie BillSAFE durchgeführt werden. Gerade im Modebereich erfreut sich die Rechnung einer hohen Kundenakzeptanz.

Nachteile Rechnung

Da die Zahlung erst nach der Lieferung erfolgt, sind die Händler nicht vor Zahlungsausfällen geschützt. Dieses Risiko lässt sich nur mit Hilfe von Drittanbietern umgehen, was wiederum mit weiteren Kosten verbunden ist.

Vorteile PayPal

PayPal hat mittlerweile 16 Millionen registrierte Nutzer. Der Bezahlvorgang ist dabei relativ sicher für beide Parteien. Das Geld für die Bestellung landet sofort bei der Bestellung auf dem Konto des Verkäufers, sodass die Lieferzeit reduziert werden kann.

Nachteile PayPal

Für Online-Händler entstehen jedoch bei jedem Zahlungseingang Kosten, die in Deutschland bei 35 Cent und 1,9 Prozent des Umsatzes liegen. Außerdem wird der Datenschutz des internationalen Unternehmens oft nicht als genügend betrachtet.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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