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Verlassen Sie die Komfortzone und nehmen Sie Stressmanagment in die Hand

Verlassen Sie Die Komfortzone Und Nehmen Sie Stressmanagment In Die Hand

Unsere Gesundheit ist längst keine Sache mehr, die sich lediglich auf das private Leben beschränkt. Stress und Druck lösen bei vielen ein großes Ungleichgewicht aus, das den Alltag beeinflusst. Dr. Simone Becker beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und kennt die Faktoren, die für eine ausgeglichene Work-Life-Balance verantwortlich sind. Lernen Sie von ihr jetzt, wie Sie den Grundstein für Ihr Selbstmanagement setzen und wie Sie Stress und Belastungen im Alltag effektiv begegnen.

Dr. Simone Becker ist Diplom-Sportwissenschaftlerin und Gesundheitstrainerin. Sie hat 2008 an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) zum Doktor der Sportwissenschaften im Fach Kardiologie/Sportmedizin promoviert. Im Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der DSHS hat sie umfassende Risikoprofilanalysen bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Unternehmen durchgeführt (z.B. Präford-Studie der Ford Motor Company). Simone Becker ist seit 2008 selbständig und legt zusammen mit ihrem Team von SPORTSforBUSINESS ihren Schwerpunkt auf Führungskräfteveranstaltungen bei namhaften Konzernen, hält Impulsvorträge und unterstützt darüber hinaus Firmen im Aufbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. In diesem Bereich ist sie zudem als Auditorin für den Corporate Health Award tätig sowie als Moderatorin u.a. für das Corporate Health Netzwerks.

Dr. Simone Becker

Dr. Simone Becker

Aufmerksamkeit für das eigene Wohlbefinden

In unserem Seminar „Die Kunst der klugen Selbstbeherrschung“ gehen Sie auf ein 4 Säulen-Modell intensiver ein. Was hat es damit auf sich?

Gelassen gewinnen

Ich nenne sie gerne die 4 Säulen der Gesundheit, nach dem Modell von Peseschkian. Die Säulen sind für mich eine Basis dafür, dass wir gesund sind, uns wohl fühlen. Zur ersten Säule, der „Fitness“-Säule, zählen Bewegung, Ernährung und Entspannung sowie Präventivmaßnahmen, zum Beispiel ein ärztlicher Check-up. Die zweite Säule steht für „Sinn und Kultur“. Was macht Ihnen wirklich Spaß? Was ist Ihr Credo? „Freunde, Familie, soziales Umfeld“ – das ist die dritte Säule. Wichtig ist, dass wir nicht nur noch über Whatsapp, Facebook oder per Telefon kommunizieren, sondern uns auch mal live sehen. Treffen mit Freunden oder der Familie dienen dazu, Energie zu tanken. Last but not least die Säule „Arbeit, Leistung“. Diese Säule ist sicher bei den meisten unserer Seminar-Teilnehmer sehr stabil. Jede Säule kann porös und instabil werden. Um die Säulen in der Balance zu halten, kann man selbstverständlich mit einer Maßnahme mehrere Säulen bedienen. Zum Beispiel treffe ich Freunde und gehe mit ihnen Laufen oder ins Kino. Wertvoll ist, regelmäßig einen Blick auf die Bereiche zu werfen, aufmerksam mit sich und dem eigenen Wohlbefinden und der Gesundheit umzugehen und zu schauen, was einem selbst gut tut. Wie sagt man so schön in Köln – „Jeder Jeck ist anders!“ Die Säulen sollten auf jeden Fall als Idee, Erinnerung und Leitplanken verstanden werden und nicht schon wieder als nächster Stressor.

Wertvoll ist, regelmäßig einen Blick auf die Bereiche zu werfen, aufmerksam mit sich und dem eigenen Wohlbefinden und der Gesundheit umzugehen und zu schauen, was einem selbst gut tut.

Dr. Simone Becker, SPORTSforBUSINESS

Bewusstsein für den eigenen Körper ist gefragt

Apropos Stress, sollten wir versuchen, Stress komplett zu vermeiden?

Stress zu vermeiden ist wohl eher schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, den haben viele oder die meisten von uns täglich. Es geht eher darum, anschließend wieder Kraft zu tanken und einen Weg zu finden, um in die eigene Balance zurück zu kommen. Sei es, sich zu bewegen, Sport zu treiben, um die Stresshormone wieder abzubauen, Entspannungsmethoden in den Alltag einzubauen oder schöne Dinge zu unternehmen, Energie zu tanken. Das kann jeder für sich am besten entscheiden, ob er sich gerade ausgelaugt oder überarbeitet fühlt und eher etwas Entspannendes braucht oder ob er sich beim Sport auspowern möchte. Es ist wichtig, auf sich, seinen Körper und seine Emotionen zu achten. Es geht nicht darum den Stress komplett zu vermeiden. Akuter Stress ist das eine, Dauerstress das andere. Es geht darum, dass man nicht von einem Stress in den nächsten rutscht, ohne die Batterien wieder aufzuladen. Denn dann kippt irgendwann das ganze Konstrukt. Wie beim Sportler, der die Erholungsphase übergeht und einen Trainingsreiz nach dem anderen setzt, ohne aufzutanken und sich somit langsam aber sicher in den Keller trainiert.

Bewegung und Selbstbeherrschung stehen im Einklang

Wie wichtig ist denn Bewegung in diesem Kontext generell? Und was hat Bewegung mit dem Thema Selbstbeherrschung zu tun?

Keep coolBewegung ist essentiell. Wir sind, bzw. unser Organismus ist, auf Bewegung ausgelegt. Bewegung ist auch dazu da, die Stresshormone wieder auf Normalniveau herunterzufahren. Wenn wir gestresst sind, ist es um unsere Selbstbeherrschung oft nicht gut gestellt. Bewegung stellt da – neben Entspannungsmethoden – einen wichtigen Katalysator dar. Und, jedes Mal, wenn wir unsere Muskulatur betätigen, werden Botenstoffe ausgeschüttet, die einen ungeahnt breitbandigen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Das gilt unter anderem für das Herz-Kreislauf-System aber auch für unser Gehirn. Es gilt: „Bewegung ist der beste Dünger fürs Gehirn!“ Somit wäre Bewegung beziehungsweise körperliche Aktivität wie ein Medikament täglich „zu verschreiben“ als ein essentielles Mittel für die Gesundheit. Wichtig ist jedoch, es gerade zu Beginn nicht zu übertreiben, so dass sich die Strukturen des Körpers langsam an die Aktivität anpassen können. Das Einzige, was der Wirkung dieser Wunderwaffe entgegensteht, ist die Trägheit – der so genannte innere Schweinehund. Und der fordert uns täglich und in jeglicher Form des modernen Lebens heraus. Sei es in Form einer bequemen Couch, unseres Autos, sämtlichen Fernbedienungen, Drive-Ins und Lieferservices. Wir sind zu so genannten Couchpotatos geworden, einem Homo sedens beziehungsweise Homo digitalis. Unterm Strich heißt das: Wir sitzen zu viel. Und da gilt es, ganz gezielt gegenzusteuern.

Unternehmer haben einen wichtigen Einfluss

Und wie macht man das am besten? Vor allem im Job? Können Unternehmen da positiven Einfluss nehmen?

Das Beste ist, eine Bewegungsform, Sportart, zu finden, die einem Spaß macht. Wir sprechen dann von der intrinsischen Motivation, von Motivation von innen heraus. Das können wir an Kindern beobachten, die spielen auch nicht Fußball, um ihren Cholesterinwert in den Griff zu bekommen, sondern weil sie schlicht und einfach Lust dazu haben. Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Verabredungen mit Freunden zum Sport, sich erreichbare Ziele zu setzen und sich auch zu belohnen. Da besteht ein Potpourri an Möglichkeiten – selbstverständlich wieder abgestimmt auf jeden Einzelnen.

Da die meisten von uns Jobs mit sitzender Tätigkeit haben, können die Unternehmen positiven Einfluss auf das Bewegungsverhalten der Mitarbeiter nehmen. „Sitzen ist das neue Rauchen“ verdeutlich die Gefahr des Risikofaktors „Sitzen“. Gerade die großen Unternehmen bieten oft schon viele verschiedene und wertvolle Maßnahmen und Aktivitäten an. Im Rahmen meiner Auditierungstätigkeit für den Corporate Health Award habe ich da einen tollen Einblick in die Maßnahmen rund um die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Klassische Maßnahmen im Rahmen der Bewegungsprogramme sind das Angebot zu bewegten Pausen mit einem Trainer, über einen Bildschirmschoner oder eine App. Schrittzählerwettbewerbe, die zu mehr Bewegung animieren bis hin zu Sportkursen, Vergünstigungen in Fitnessstudios und Firmenläufen. Und als positive Nebenwirkung wird hier neben der Gesundheit noch auf das Konto der Selbstbeherrschung, Selbstkontrolle und dem besseren Umgang und Abbau von Stress eingezahlt. Da es auch für die Arbeitnehmer immer interessanter wird, sich ein attraktives Unternehmen zu suchen, wo genau solche Angebote schon bestehen, sollte BGM auch ganz gezielt als Personalmarketingstrategie eingesetzt werden.

Was steckt hinter „SPORTSforBUSINESS“?

Low Performer - feuern oder motivieren?

SPORTSforBUSINESS steht für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Wir bieten den Unternehmen – im Rahmen von einzelnen Seminaren bis hin zum Komplett-Paket – Möglichkeiten, die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit sowie die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gezielt und effizient zu verbessern – und natürlich nachhaltig zu steigern. Für Firmen ist es wichtig zu wissen, was sie tun können, damit ihre Mitarbeiter fit und leistungsfähig bleiben (oder werden). Zum einen bieten wir Angebote für die Mitarbeiter, die jeder für sich persönlich und individuell nutzen kann, wie zum Beispiel einen Fitness- oder Vital-Check, sowie Angebote rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Stressmanagement. Auf der anderen Seite wirken unsere Veranstaltungen positiv auf das ganze Team – wie eine Art Teambuilding. Und wenn die Mitarbeiter fitter und besser drauf sind, dann ist natürlich auch das gesamte Team leistungsfähiger und letztlich kommt dies dem ganzen Unternehmen zu Gute.

Stress- und Selbstmanagement kann man lernen!

Wie Sie Ihre Persönlichkeit aktiv gestalten und durch konsequente Selbstkontrolle mehr erreichen, das erfahren Sie auch bei unserem Intensiv-Seminar mit Frau Dr. Simone Becker. Sie trainieren, wie Sie Körper und Geist in Einklang bringen und mehr Selbstbeherrschung und Leistungsstärke erzielen.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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