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Veränderungen meistern: Mit diesen 10 Schritten gelingt’s

Veränderungen Meistern: Mit Diesen 10 Schritten Gelingt’s

Das Leben ist voller Veränderungen. Während wir positiven Änderungen meist offen gegenüberstehen, versetzen uns negative oft in eine Stockstarre. Unternehmensübernahmen, Globalisierung, Digitalisierung, Führungswechsel oder Umstrukturierungen stehen oft an der Tagesordnung in unserer digitalen Arbeitswelt. Dass das Angst erzeugt, ist nicht gerade verwunderlich. Wir zeigen Ihnen aber, wie Sie in wenigen Schritten lernen, mit Veränderungen umzugehen und diese als Chance akzeptieren, um sich auch als Senior Assistenz weiterzuentwickeln.

10 Schritte, um mit Veränderungen umzugehen

1

Emotionen zulassen

Nichts ist schlimmer, als die Emotionen, die eine Veränderung betreffen, zu unterdrücken. Denn das löst auch nicht das vorhandene Problem! Lassen Sie also Ihre Emotionen zu, nehmen Sie diese wahr, lassen Sie sich aber nicht von diesen beherrschen!

OK, ich habe einen neuen und viel jüngeren Chef. Das macht mir Angst, weil bestimmt alles auf den Kopf gestellt wird.

2

Situation akzeptieren

Egal wie sehr Sie es versuchen, Sie können Veränderungen oft nicht ändern oder umgehen. Der erste Schritt ist also, Veränderungen nicht zu ignorieren, sondern diese als festen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Schließlich wären auch wir Menschen ohne die Veränderung der Evolution nicht entstanden.

Veränderungen gehören zum Leben, ich habe schon mehrere Chefs „überlebt“. Ich lasse die Situation auf mich zukommen.

3

Sich und seine Einstellung hinterfragen

Wie man mit Veränderungen umgeht, ist oft eine sehr individuelle Angelegenheit. Während einige immer nach Abwechslungen suchen, schätzen andere die Beständigkeit. Hinterfragen Sie also Ihre Sicht im Hinblick auf Veränderungen. Was genau stört Sie an der aktuellen Situation, wovor haben Sie Angst? Betrachten Sie dabei die Situation auch aus einem anderen Blickwinkel: Was würde ein enger Freund dazu sagen?

Warum fürchte ich mich gerade jetzt so sehr? Liegt es daran, dass sich allgemein vieles verändert und ich das Gefühl habe, nicht mehr mitzukommen?

4

Das schlimmste Szenario entkräften

Wir sind manchmal Weltmeister darin, uns das Schlimmste auszumalen. Dieses worst-case-scenario haben wir als Schutzschild immer vor Augen, um auf das Schlimmste gefasst zu sein. Aber denken Sie den Gedanken ruhig zu Ende: Was ist wirklich das Schlimmste, was Ihnen jetzt passieren kann? Gehen Sie dabei ins Detail und Sie werden sehen, dass es doch weniger Gefahren und Risiken beinhaltet, als Sie anfangs dachten.

Mein neuer Chef will vieles verändern, im schlimmsten Fall werde ich gekündigt und finde keine Anstellung mehr, weil meine jüngeren Kolleginnen sich mehr mit der digitalen Welt auskennen. Andererseits werden zurzeit viele Fachkräfte gesucht und zur Not habe ich so mehr Zeit für mich und kann mich um eigene Projekte kümmern und mich im digitalen Bereich weiterbilden, um wieder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

5

Wichtig genug für Ihre Biografie?

Ihnen ist es nicht gelungen, das schlimmste Szenario zu entkräften und stattdessen sind Sie in einem dunklen Teufelskreis gefangen? Dann versuchen Sie es doch damit: Denken Sie zehn oder zwanzig Jahre in die Zukunft und überlegen Sie, wie viel Raum Sie dieser Veränderung in Ihrer Biografie geben würden. Wäre es ein ganzes Kapitel oder eher eine Randnotiz? Würden Sie Ihren Enkeln oder Urenkeln überhaupt davon berichten?

Selbst wenn mich der neue Chef in eine andere Abteilung versetzt oder gar kündigt, würde ich diesem Aspekt nur wenige Sätze in meiner Biografie widmen. Eher als Ende eines Kapitels dieser Arbeitsetappe.

Time for Change

6

Veränderungen als Chance begreifen

Nachdem Sie die negativen Seiten ausreichend betrachtet haben, sollten Sie sich auf die positiven Aspekte der Veränderung konzentrieren, denn diese bieten oft auch neue Chancen. Ein neuer und junger Chef kann Ihnen beispielsweise moderne Arbeitsweisen wie Homeoffice und Sabbatical ermöglichen.

 Der junge Chef hat auch seine Vorteile, er setzt mehr auf eine Work-Life-Balance und nimmt mir auch Aufgaben ab, sodass ich mehr Zeit habe, um mich weiterzubilden.

7

Das positive Denken üben

Schreiben Sie alles auf, für das Sie im Leben dankbar sind. So können Sie das positive Denken trainieren und steigern zudem Ihre Zufriedenheit, sodass die momentane Situation vielleicht gar nicht mehr so schlimm scheint, wie anfangs gedacht.

Ich bin dankbar dafür, dass ich seit X Jahren im Unternehmen arbeite, dass ich Familie und Freunde habe, die mich lieben…

8

Herausforderungen willkommen heißen

Wenn es Ihnen immer noch schwer fällt, positiv zu denken, sollten Sie Veränderungen vielleicht lieber als Herausforderungen betrachten, an denen Sie wachsen können. Heißen Sie die dynamische Natur des Lebens willkommen und führen Sie sich vor Augen, welche Veränderungen Sie bereits meistern konnten und überlegen Sie, wie Sie daran gewachsen sind.

Mein vorletzter Chef war ein Tyrann und Kontrollfreak und wenn ich das überlebt habe, dann werde ich mit einem jüngeren Chef auch klarkommen. Vielleicht kann ich sogar etwas von ihm lernen und mich fit für digitale Tätigkeiten machen, um noch weitere zehn Jahre im Unternehmen zu arbeiten.

9

Zielliste erstellen

Der letzte Schritt, um eine Veränderung zu akzeptieren, ist eine Liste mit Ihren zukünftigen Zielen zu erstellen. Nur wenn Sie Ihren Blick nach vorne richten, fällt es Ihnen leicht, Änderungen in der Vergangenheit zu akzeptieren.

Ich möchte, dass mein neuer Chef mir genauso vertraut wie sein Vorgänger. Nur so kann ich ihm beweisen, dass eine Assistenz auch für die Generation Y und Z immer noch von großer Wichtigkeit ist.

10

Kleine Schritte gehen

Oft sind wir bei Veränderungen so blockiert, dass wir – was wir auch tun – sie einfach nicht akzeptieren können. Aber wer sagt, dass Sie immer alles auf einmal machen müssen? Gehen Sie kleine Schritte und Sie werden sehen, dass Ihre Widerstände kleiner werden. Setzen Sie sich also erstmal Teilziele, bevor Sie das große Ganze in Angriff nehmen.

Ich lade meinen Chef zu einem wöchentlichen Jour Fix ein und berichte, welche Aufgaben gerade erledigt werden müssen und was ich ihm abnehmen kann. Danach bitte ich um ein gemeinsames Mittagessen, damit wir uns auch persönlich besser kennenlernen.

Mit diesen zehn Schritten sind Sie für jede Veränderung in Ihrer Arbeitswelt gewappnet! Und denken Sie daran, Sie selbst haben es in der Hand. Handeln Sie also auch nach dem folgenden Leitsatz:

Love it!  Akzeptieren Sie den bestehenden Zustand und gewinnen Sie der Situation etwas Positives ab.
Change it! Verändern Sie die Situation oder regen Sie Veränderungen an, wenn Sie es nicht akzeptieren können.
or Leave it!  Verlassen Sie das Umfeld, wenn Sie nichts verändern können.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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