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Trends und Aussichten: Fakten zum Frankfurter Gewerbeimmobilienmarkt

Trends Und Aussichten: Fakten Zum Frankfurter Gewerbeimmobilienmarkt

Boom vs. moderates Wachstum: Während der Investmentmarkt einen Rekord nach dem anderen knackt, hat der Büromarkt zwei moderate Jahre hinter sich. Und auf dem Einzelhandelsmarkt eröffnen sich neue Möglichkeiten. Welche Entwicklungen verbergen sich dahinter? Und wie sind die weiteren Aussichten?

Oliver Barth trat im Juli 1991 der Frankfurter Niederlassung der BNP Paribas Real Estate Deutschland bei. Der Immobilienökonom arbeitete zunächst als Berater im Bereich Bürovermietung. 2003 übernahm er die Leitung dieser Abteilung.

Im Januar 2005 wurde Oliver Barth zum Leiter der Frankfurter Niederlassung ernannt und gehört seit 2008 ebenfalls der Geschäftsführung an.

Lebhafte Nachfrage auf dem Büromarkt

Mangelndes Interesse der Mieter ist nicht der Grund für den etwas schwächelnden Büromarkt, auf dem im vergangenen Jahr 438.000 m² umgesetzt wurden. Die Ursache liegt vielmehr in den spezifischen Strukturen des Frankfurter Markts: Großvermietungen fehlten, wohingegen die Nachfrage in den kleineren und mittleren Marktsegmenten (200 bis 5.000 m²) durchaus lebhaft war. Für 2016 zeichnet sich aber ein Aufwärtstrend ab und die 500.000-m²-Schwelle könnte wieder überschritten werden. Die Umsätze mit kleinen und mittelgroßen Flächen entwickelten sich überproportional, was für eine gesunde, lebhafte Nachfrage spricht.

Investmentmarkt wird wieder sehr gut abschneiden

Ein ganz anderes Bild zeichnete der Investmentmarkt, der mit knapp über 6 Mrd. € das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten einfahren konnte. Am meisten angelegt wurde traditionell in Bürohäuser, was unter anderem die zwei größten Transaktionen beweisen, an denen auch BNP Paribas Real Estate beteiligt war: Das Trianon wechselte für etwa 500 Mio. € den Eigentümer, der Eurotower für 450 Mio. €. Alles in allem waren Deals im dreistelligen Millionenbereich für die Hälfte des Investmentumsatzes verantwortlich. Und 2016? Die Nachfrage nach Investmentobjekten in Frankfurt wird sich vermutlich noch erhöhen, sodass wir aktuell von einem erneut sehr hohen Ergebnis über der 5-Mrd.-€-Schwelle ausgehen.

Neue Einzelhandelsflächen ergänzen das Angebot

Frankfurt ist die internationalste Stadt Deutschlands. Davon profitiert auch der Retailmarkt, der für Luxuslabels und internationale Brands interessant ist. So fanden 2015 in den A-Lagen insgesamt 36 Vermietungen statt, die meisten in der Goethestraße (8), auf der Zeil (5), in der Schillerstraße sowie der Großen Bockenheimer Straße. Spannend ist der Blick in die nähere Zukunft: Neue Retail-Flächen werden das bisherige Angebot ergänzen und vergrößern. So entsteht mit dem Maró im Opernquartier und weiteren Projektentwicklungen und Umwandlungen in der Nachbarschaft von Fressgass‘ und Goethestraße eine neue Verbindungsachse, die bestehende Einkaufsstraßen verlängert und neue, attraktive Lagen für Shopping-Fans in der City hervorbringt. Hinzu kommt das neu entstehende Altstadt-Quartier, in dem 2.100 m² Retail-Fläche zur Verfügung stehen werden. BNP Paribas Real Estate hat für die geplanten Shops und Gastro-Flächen in unmittelbarer Nähe zum Dom/Römer potenzielle Mieterprofile erstellt. Filialisten sind nicht zulässig, stattdessen sollen die Mieter aus den Branchen Feinkost, Lebensmittelhandwerk und hochwertige Mode kommen.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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