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Coaching wie Toyota: Diese Rollen im Prozess sollten Sie jetzt kennen.

Coaching Wie Toyota: Diese Rollen Im Prozess Sollten Sie Jetzt Kennen.

Die Rolle der Führungskräfte kommt im Rahmen von Lean Management eine besonders große Bedeutung zu, da sie es sind, die das Unternehmen prägen und sie der Schlüssel für die Verbreitung als Kultur sind. Doch Coaching und Führung im Rahmen von Lean Management ist noch lange nicht einfach verstanden.

Es gibt im Rahmen der Coaching KATA einige Akteure, die wesentlich für die Verbreitung der Kultur und das Erlernen der Methoden sind. Diese Personen und deren Aufgaben möchten wir heute kurz vorstellen, um das Verständnis für die Vorteile der KATA zu wecken.

Lean KATA

Welche Rollen gibt es und wie werden Sie diesen gerecht?

Die beteiligten Personen im Rahmen der Toyota KATA sind im Grunde vier Personen. Jeder dieser Beteiligten kommen spezifische Aufgaben zu und diese sollten sich im Wesentlichen mit der Führungsorganisation decken. Man unterscheidet dabei die Prozessebene sowie die Mitarbeiter- und Organisationebene zu der jeweils zwei der Akteure gezählt werden.

PROZESSEBENE:

hier werden Lösungen für den Prozess entwickelt und gefunden

 

Der Mitarbeiter

Auf der ersten Stufe des Prozesses steht der Mitarbeiter. Zu seiner Aufgabe gehört es, die Anforderungen zu erfüllen, in der dafür vorgesehen Zeit und Qualität. In seiner Verantwortung liegt es, Schwachstellen im Ablauf an die nächsthöhere Stufe zu melden, sobald ihm diese auffallen. Da er aber möglichst produktiv arbeitet, liegt die Verbesserung an sich nicht direkt in seinem Aufgabenbereich.

 

Der Mentee

Er kontrolliert, ob alle Abläufe plangemäß laufen und ob die Vorgaben eingehalten werden. Abweichungen vom Prozess und Störungen werden von ihm beobachtet und er leitet Lösungen ein. Man nennt ihn deshalb auch Mitarbeiter am Prozess oder Prozessverbesserer. Ein Schlüsselinstrument für ihn sind PDCA-Versuche, um Verbesserungen zu identifizieren. Für ihn ist der Dialog mit dem Mitarbeiter und dem Coach essenziell, um diese Ergebnisse gemeinsam zu erarbeiten.

EBENE DER MITARBEITER- UND ORGANISATIONSENTWICKLUNG:

auf dieser Ebene wird die KATA vermittelt und gelehrt.

 

Der Meister, Mentor oder Coach

Er ist sozusagen das Überwachungsorgan des Mentee, der Coach. Der Meister kontrolliert die Einhaltung der Vorgaben und Routinen und entwickelt damit den Mentee. Hier liegt der Fokus immer auf dem Mentee und seinen Fähigkeiten, der Prozess an sich ist nicht relevant – es kommt vor allem darauf an, die Einhaltung der Abläufe sicherzustellen und das, ohne dass der Mentee sich kontrolliert und überwacht fühlt. Diese Aufgabe erfordert sehr viel Achtsamkeit, Feingefühl und Vertrauen, damit stets ein gutes Betriebsklima erhalten bleibt. Die Qualität des Coaches ist sehr wichtig, um den Prozess zu fördern und den Mentee nicht unter Druck zu setzen.

 

Coach-Coach:

Wie der Name schon sagt, überprüft der Coach-Coach als Außenstehender, ob der Coaching-Prozess planmäßig läuft. Dazu gehört, dass er für die nötigen Rahmenbedingungen sorgt, damit die Treffen und Besprechungen abgehalten werden können.

Diese Tricks helfen bei der Umsetzung der Coaching KATA

1. Planung ist das halbe Leben:
Es empfiehlt sich ein Coaching-Wochenplan, in dem alle Termine eingetragen werden. Das hilft vor allem dabei, Hindernisse und Gründe zu identifizieren, warum ein Coaching-Termin nicht stattfinden kann.

2. Halten Sie sich an Ihre Vorgaben:
Die Fragen und Antworten sollten genau dokumentiert werden, außerdem dürfen Sie auf keinen Fall von den vorgegebenen Formulierungen abweichen. Die richtigen Fragen sind der Schlüssel zum Erfolg der KATA. Während der Coach-Coach den Mentor analysiert, kann dieser seine Aufmerksamkeit auf den Mentee richten, der dem Mitarbeiter die Fragen stellt.

3. Vertrauensvolles Miteinander und gutes Betriebsklima
Eine vertrauensvolle Lern- und Fehlerkultur ohne Angst ist ausschlaggebend, damit die KATA zum gewünschten Erfolg führt. Mitarbeiter dürfen sich nicht kontrolliert oder überwacht fühlen, wenn der Coach über die Schulter guckt. Dieser offene Umgang kann nur erreicht werden, wenn Sie bei den Mitarbeitern ein Interesse für die KATA und den Sinn dahinter wecken.

Der Toyota KATA-Kurs hilft Ihnen, die Routinen zu erlernen.

Die Coaching- und Führungsworkshops werden von vielen Unternehmen eingeführt aber es gelingt nicht, die Maßnahmen tatsächlich zu einer KATA-Kultur im ganzen Unternehmen zu machen. Um das Verständnis dieser Rollen so zu verinnerlichen, dass die Aufgaben und Zuständigkeiten automatisiert ablaufen können, bedarf es vieler Übungen und ein An-die-Hand-Nehmen von Experten.

Diese Experten haben wir: Trainieren Sie zielgerichtetes und systematisches Lösen von Problemen mit der Verbesserungs-KATA – bei allen Mitarbeitern. Üben Sie die Führungsroutinen des Weltmarktführers intensiv an realen Prozessen im Unternehmen zusammen mit dem Kursleiter Gerardo Aulinger. Sie üben die Routinen sofort in der Praxis und werden von unseren erfahrenen Experten gecoacht.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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