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Mit TED-Talks inspirieren – worauf Profis in Präsentationen wirklich setzen

Mit TED-Talks Inspirieren – Worauf Profis In Präsentationen Wirklich Setzen

Wie gewinnen Sie Kunden, Kollegen oder die Chefetage für ein innovatives Produkt, eine neue Strategie oder eine Veränderung im Team? Auch wenn es für Ihre Idee sicherlich gute Gründe gibt, fehlt es doch häufig an der Überzeugungskraft. Und genau in diesem Punkt können Sie sich einiges von den TED-Talk-Profis abschauen! Was TED-Talks sind, wie Sie selbst inspirierende Kurzvorträge im Stile der TED-Talks entwerfen können und damit Ihr Publikum begeistern, verraten wir in diesem Beitrag.

Woher kommt der Begriff TED-Talk?

Der Begriff TED-Talk kommt wie so viele Innovationen der letzten Jahrzehnte aus den USA. Als Abkürzung für die drei Wörter Technology, Entertainment und Design steht der TED-Talk für die inspirierenden Vorträge auf der seit 1990 jährlich stattfindenden Innovationskonferenz in Monterey, Kalifornien. Um diese Veranstaltung besser einordnen zu können: Die Bedeutung der TED-Konferenz in den USA ist in Europa vergleichbar mit der des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Im Anschluss an die Innovationsveranstaltung werden die besten Vorträge kostenlos auf der Website bereitgestellt, die bereits mehrere Milliarden Aufrufe generiert haben. 

Doch was genau ist das Ziel dieser TED-Talks?

Vorrangig geht es um den Ideenaustausch von Fachleuten unter dem Motto „Ideas worth spreading“, also übersetzt um „Ideen, die es wert sind, verbreitet zu werden.“ 

Kreativität

Jeder Vortragende hat 18 Minuten Zeit, seine Idee zu präsentieren. Darunter sind Wissenschaftler, Unternehmer, Aktivisten, Designer oder auch Künstler.

Wird das Erfolgsformat der TED-Talks bereits im Alltag eingesetzt?

Die Idee der TED-Talks wird inzwischen vermehrt in den verschiedensten Bereichen aufgegriffen. Die TED-Organisation selbst wurde beispielsweise bereits im Bereich der Aus- und Weiterbildung aktiv. TED-Talks-Education fasst dabei TED-Talks zusammen, die sich Bildungsfragen widmen. In diesem Zusammenhang sind in den letzten Jahren einige Erklärvideos zu unterschiedlichsten Themenschwerpunkten entstanden. Die Mehrheit wird dabei von Schülern und Studenten selbst entwickelt. Die sogenannten TED-Studies gehen einen Schritt weiter und ergänzen die Schülervideos um weiterführende Hintergrundinformationen, die von Fachleuten erläutert werden.

Aber auch im Unternehmensalltag treten TED-Talks immer häufiger in Erscheinung. Unternehmen und Führungskräfte haben längst erkannt, dass diese Art der Präsentation zur Inspiration von Mitarbeitern dienen kann. Die Themen Leadership, Motivation und Innovation bieten viele Ansatzpunkte für den Einsatz von TED-Talks. Gerade für den Einstieg von Workshops, Seminaren oder Meetings verspricht man sich einen ähnlich positiven Lerneffekt wie bei TED-Talks-Education.

Da das Thema an Popularität gewinnt, lassen sich auf YouTube inzwischen auch nicht mehr nur TED-Talks Beispiele aus den USA finden. Es gibt sogar einen eigenen Channel mit in Deutschland entstandenen TED-Talks – zum Beispiel für das Thema Storytelling:

Die Kunst des Storytelling: Veit Etzold at TEDxMünchenSalon

Wie Gründer geboren werden | Michael M. Gielnik | TEDx
LeuphanaUniversityLüneburg

Hör! Mir! Zu! Warum wir gute Kommunikation lieben: Bert Helbig at TEDxStuttgart

Ein echter TED-Talk-Profi war seiner Zeit übrigens Steve Jobs. Der Apple-Gründer begeisterte im Jahr 2005 beispielsweise die Absolventen der Stanford University in Kalifornien mit seiner Rede „How to live before you die”. Schauen Sie mal rein und lassen Sie sich von Jobs‘ Vortragsfertigkeit inspirieren:

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https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=lcZDWo6hiuI

Wie lautet aber nun das Geheimnis der TED-Talk-Profis?

Wir haben für Sie die Merkmale erfolgreicher TED-Talks recherchiert und stellen Ihnen die  sechs wichtigsten vor. Nutzen Sie die Tricks der TED-Talk-Profis, um mit Ihrem nächsten Vortrag inspirieren und begeistern zu können:

1

Konzentrieren Sie sich auf eine klare Kernbotschaft:

Was soll beim Publikum von Ihrem Vortrag hängen bleiben? Stellen Sie sich diese Frage vorab. Die Antwort darauf bildet Ihre Kernbotschaft, auf die Sie sich fokussieren sollten. Nur wenn Sie das schaffen, können Sie Ihre Ausführungen auf den Punkt bringen und mit einem kurzweiligen Vortrag begeistern. Andernfalls laufen Sie Gefahr, von Ihrer eigentlichen Botschaft abzuweichen. Das Publikum kann Ihnen dann nicht mehr folgen und Langeweile kommt auf. Das sollten Sie vermeiden.

2

Verwenden Sie eine einfache Sprache

Überlegen Sie selbst: Finden Sie es nicht auch anstrengend, wenn Referenten, Professoren oder gar die eigene Chefetage ihre Präsentationen auf eine Vielzahl an Fachbegriffen, komplizierte Fakten, verschachtelte Sätze oder Querverweise stützt? Folgen Sie diesem Beispiel bitte nicht! Denn nichts ist ermüdender, als komplexen Ausführungen folgen zu müssen. Nutzen Sie lieber kurze und einfache Sätze. Wenn Sie Fachbegriffe benötigen, erklären Sie diese und überlegen Sie, ob Sie den Fachbegriff wirklich benötigen oder ob Sie ihn nicht umschreiben können. Bedenken Sie immer: Das Publikum hat keine schriftliche Abhandlung von Ihrem Vortrag vor sich, sondern muss allein Ihren Worten folgen können.

 

3

Bereiten Sie starke Argumente vor:

Die Kernbotschaft und eine klare Kommunikation bringen Ihnen leider wenig, wenn Sie nicht starke Argumente beinhalten. Bereiten Sie sich deshalb auf Ihre Präsentation vor. Stützen Sie Ihre Kernbotschaft mit starken, aber klar formulierten Argumenten. Wenn Sie sich diese vorab zurechtlegen, sind Sie auch auf eventuelle Rückfragen bestens vorbereitet und treten viel souveräner auf. Nichts überzeugt mehr, als ein sicherer und müheloser Auftritt.

4

Unterschätzen Sie nicht die nonverbale Kommunikation:

Bedenken Sie eines: Ihr Körper spricht immer mit – und er lügt niemals. Ihre Körpersprache, das heißt Ihre Haltung, Gestik und Mimik, beeinflusst die Stimmung Ihrer Zuhörer ganz entscheidend. Beobachten Sie sich im Alltag und machen Sie sich Ihren Gesichtsausdruck und Ihre Körperhaltung in bestimmten Situationen bewusst. Im nächsten Schritt können Sie sich dann weitere Gestiken und Mimiken aneignen, denn Körpersprache können Sie trainieren. Und das lohnt sich, um Ihr Publikum von Ihrer Authentizität und Souveränität zu überzeugen. Gleiches gilt auch, wenn Sie vor Auftritten sehr nervös sind. Mit einem Aufwärmtraining vor dem Auftritt oder entspannenden Atemübungen werden Sie gelassener erscheinen.

 

5

Wecken Sie bei Ihrem Publikum echte Emotionen:

Ihr Auftritt benötigt außerdem eine Dramaturgie. Sie müssen Ihre Kernbotschaft so vermitteln, dass Sie das Publikum mit Ihrer Leidenschaft für das Thema anstecken. Und das erreichen Sie durch gutes Storytelling. Das Ziel dabei: Werfen Sie den Diaprojektor im Kopf Ihres Publikums an. Sprechen Sie Emotionen an! Verwenden Sie dazu Bilder, Metaphern, Videos und Beispiele – erlaubt ist alles, was trockene Daten und Fakten spannend erscheinen lässt. Je mehr Sie Ihr Publikum berühren oder einbeziehen, desto mehr wird es an Ihren Lippen hängen. Probieren Sie deshalb auch „Warum-Fragen“ zum Spannungsaufbau zu integrieren, passende Cliffhanger einzubauen oder ganz gezielte Call-to-Actions zu platzieren, um das Publikum zum Mitmachen zu animieren. Bereichern Sie damit auch das Ende Ihres Vortrags. Ein einschlägiger Slogan oder die Motivation zum Mitmachen lässt Ihren Vortrag länger positiv hängen bleiben als eine langweilige Zusammenfassung der wichtigsten Fakten.

6

Inszenieren Sie Ihren Vortrag:

Doch nicht nur Ihr Vortrag selbst muss Ihr Publikum überzeugen. Auch das Drumherum. Planen Sie daher, wo und wie Sie während Ihrer Ausführungen wahrgenommen werden möchten. Überlegen Sie sich, wie die Bühne gestaltet werden soll, welches visuelle Material Sie verwenden möchten, welche Requisiten Sie benötigen und wann Sie die Bühne betreten möchten. Denken Sie dazu gerne an ein Theaterstück. Das heißt nicht, dass Sie Ihren Auftritt vorspielen sollen, selbstverständlich sollen die vorab genannten Tipps Ihnen einen authentischen und souveränen Auftritt gewähren. Aber wie auch ein Theaterstück wirkt Ihr Auftritt erst mit der richtigen Choreographie. Nehmen Sie sich also auch für diese Inszenierung genügend Zeit und überlassen Sie nichts dem Zufall.

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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