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Stress, Schlaflosigkeit, Medikamente – der Weg aus dem Teufelskreis

Stress, Schlaflosigkeit, Medikamente – Der Weg Aus Dem Teufelskreis

Stress ist allgegenwärtig. Immer mehr Manager greifen deshalb zu Medikamenten, um abschalten zu können – vor allem Schlafmittel, ob pflanzlich oder pharmazeutisch, sind zurzeit stark im Kommen. Das schreibt die Wirtschaftswoche. Wie das Problem Schlaflosigkeit so stark wachsen konnte, was Sie dagegen tun können und warum Meditation gegen Stress helfen kann, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Wie Schlaflosigkeit zum Megatrend wurde

Eine Studie der Max Grundig Klinik bestätigt, dass die Angst vor der Schlaflosigkeit wächst. Bereits 41 Prozent der Deutschen geben an, Angst vor Schlaflosigkeit zu haben. Damit steht diese Angst auf Platz drei der größten Ängste der Deutschen – direkt nach der Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten und der Angst davor, im Alter ein Pflegefall zu werden.

Doch nicht nur die Angst vor schlaflosen Nächten wächst, sondern auch die Schlaflosigkeit selbst. Die Gründe dafür sind zum Beispiel die Reizüberflutung durch die Medien, der steigende Leistungsdruck im Beruf, weniger Entspannung und mehr Probleme im Alltag. Während die Reize des Tages also immer stärker werden, fehlt unserem Körper der Ausgleich. Die Folge ist meist Schlaflosigkeit. Wir schalten also nachts nicht ab, sondern verarbeiten das Erlebte des Tages.

Besonders bei Führungskräften ist das Problem weit verbreitet. Das bestätigt eine Studie der Max Grundig Klinik von 2013. Demnach leiden 59 Prozent der Führungskräfte unter Schlaflosigkeit. Kein Wunder, denn hier ist der Leistungsdruck besonders hoch und die Zeit für Entspannung noch geringer.

Das Dilemma der Schlaflosigkeit bringt als Folge Konzentrationsschwäche und die Anfälligkeit für Krankheiten mit sich – und diese Folgen nehmen zu! Den Weg aus der Schlaflosigkeit suchen deshalb viele in Medikamenten. Immer mehr Menschen greifen heutzutage auf Arzneimittel zurück, was durchaus bedenklich ist!

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Stress als Kostenfaktor für Unternehmen

Auch unsere Stress-Expertin Dr. Edda Jaleel findet alarmierende Worte zu dem Thema. Auf unserer Konferenz Intuition und Meditation 2016 wies Sie bereits darauf hin, dass unsere Gesellschaft immer mehr versucht, Belastungen durch Medikamente zu kompensieren. Auch der Konsum von Alkohol und anderen Sucht-Mitteln zur Stressverdrängung steigt bedrohlich an.

Die Neuro- und Präventionswissenschaftlerin sieht deshalb Handlungsbedarf! Immerhin haben laut DAK Gesundheitsreport 2015 die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen bereits um 209 Prozent zugenommen! Und das hat seinen Preis: Nimmt die Belastung und damit der Stress zu, sinkt die Produktivität, die Kosten für Unternehmen steigen und der Fachkräftemangel verstärkt sich, so Dr. Jaleel.

Wie gelingt der Weg aus dem Teufelskreis?

Die Wirtschaftswoche hat im Gespräch mit der Max Grundig Klinik einige Ursachen für Schlaflosigkeit herausgestellt, die uns alle im Alltag begegnen, aber eigentlich recht einfach abgestellt werden können – wenn man sich denen bewusst wird! Denn meist steht uns unser eigener Lebensstil im Weg. Mit den folgenden Tipps können Sie versuchen, der Schlaflosigkeit entgegenzuwirken:

6 einfache Tipps gegen die Schlaflosigkeit

Nehmen Sie Ihre Arbeit nicht mit nach Hause – denn nach der Arbeit ist Feierabend!

Nutzen Sie 1 bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen kein Smartphone oder Laptop – das LED-Licht in den Bildschirmen aktiviert das Gehirn und hindert Sie am Entspannen!

Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf Alkohol und schwere Kost – das stresst den Körper, denn er muss arbeiten, um zu verdauen!

Machen Sie einen Spaziergang und lüften Sie vor dem Zubettgehen – das entspannt und erleichtert das Einschlafen!

Schalten Sie Ihr Handy nachts ab – eingehende E-Mails sollten Ihnen nachts nicht den Schlaf rauben!

Schlafen Sie sieben Stunden – das ist ideal und Sie steigern Ihre Leistungsfähigkeit!

Warum Meditation gegen Stress helfen kann

Chronischer Stress macht krank, denn er schwächt unser Organsystem, so unsere Stress-Expertin Dr. Jaleel. Als Beispiel nennt sie Reizdarmpatienten, die zu 80 Prozent auch unter Depressionen leiden. Denn unser Energiesystem gerät durch Stress in ein völliges Ungleichgewicht.

Dr. Jaleel weist deshalb darauf hin, dass unser Gehirn, das den Stress wahrnimmt, in direkter Verbindung mit unserem Körper steht. Stress wirkt sich direkt auf unseren Körper aus. Wenn wir es aber schaffen, unser Intelligenzsystem so zu aktivieren, das wir Stress entgegenwirken können, geht es uns auch körperlich gut.

Belastbarkeit

Die Expertin empfiehlt deshalb Meditationstechniken. Mit meditativen Techniken können Sie Ihre Wahrnehmung verfeinern und Ihren Energiespeicher erhöhen. Die Ausschüttung von Stresshormonen wird reduziert und das Stressempfinden sinkt. Meditative Techniken schärfen unseren Verstand und stärken damit auch unsere Stresstoleranz.

Wenn Sie mehr von unserer Stress-Expertin Dr. Jaleel erfahren möchten, lesen Sie den kostenlosen Rückblick zu unserer Konferenz Intuition und Meditation 2016. Dort geben wir Ihnen auch gleich vier praktische Übungen an die Hand, mit denen Sie in die Meditation starten können.

Erfahren Sie mehr über Intuition und Meditation im Business

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Die Tipps gegen Schlaflosigkeit fand ich sehr hilfreich. An die meisten halte ich mich seit vielen Jahren schon. Ich muss aber noch lernen, kein Smartphone oder Laptop 1 bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen zu nutzen.

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