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Raus aus dem Tech-Dschungel: Startups aus allen Branchen im Überblick

Raus Aus Dem Tech-Dschungel: Startups Aus Allen Branchen Im Überblick

FinTechs, PropTechs und InsurTechs kennen Sie wahrscheinlich, wenn Sie treuer Leser unseres Digitalisierungs-Blogs sind. Aber wussten Sie, dass es auch HealthTechs, TravelTechs und LegalTechs gibt? Wir werfen einen Blick in verschiedene Startups aus den unterschiedlichsten Branchen. Damit Sie in dem Tech-Jungle wieder durchblicken!

10 Startups aus unterschiedlichsten Branchen

FinTech

Channel Banken & Finanzen - Deutsche Bank Frankfurt am Main

Bei den FinTechs handelt es sich um junge Unternehmen aus der Finanzbranche. Der Begriff FinTech setzt sich dabei aus financial services und technology zusammen. Damit werden vor allem Startups bezeichnet, welche Finanzdienstleistungen mit Hilfe von Technologien verändern möchten. Oft handelt es sich dabei um zusätzliche Leistungen im Finanzbereich und keine neuen Banken. Doch es gibt auch junge Unternehmen mit Banklizenz wie N26 und die Fidor Bank, welche das Bankengeschäft aufwirbeln.

WealthTech

Eine Unterkategorie der FinTechs hat sich mittlerweile etabliert, die sogenannten WealthTechs. Das sind Startups, die bei der Vermögensverwaltung unterstützen. Hier werden vor allem Künstliche Intelligenz und Big Data Ansätze genutzt, um automatisierte Lösungen anzubieten. Zur Wealth-Tech-Industrie gehören unter anderem Robo-Advisor wie Vaamo, Micro-Investing und Digital Brokerage.

PropTech

Bauen

Auch in der Immobilienbranche wurden zahlreiche Unternehmen gegründet, um die etwas verstaubte Branche in die digitale Welt zu katapultieren. Hierbei werden alle Phasen des Immobilienzyklus‘ berücksichtigt, sodass es Startups gibt, welche sich mit dem 3D-Druck beschäftigen und andere, die Apps für Quartiere entwickeln. Wir haben verschiedene, erfolgsversprechende PropTechs für Sie recherchiert:

InsurTech

Konkurrenz von Zalando und AmazonAuch dem Thema InsurTechs haben wir uns schon in unserem Blog gewidmet. Dabei handelt es sich um Startups, welche die Versicherungsbranche revolutionieren möchten. Die jungen Unternehmen treten in diesem Zusammenhang entweder selbst als Versicherer auf oder schaffen Technologien, welche das Kundenerlebnis verbessern. Zum Beispiel, indem sie Plattformen schaffen, wo Versicherungen übersichtlich gemanaged werden können oder sogar Beiträge zurückzahlen, wenn Sie schadensfrei bleiben.

HealthTech

Auch in der Medizin können immer mehr Startups Fuß fassen. Zwar stellen medizinische Produkte die HealthTechs vor große Herausforderungen, da strenge Regulierungen vorliegen. Dennoch sind die Einsatzbereiche von medizinischen Startups sehr vielfältig. Da gibt es zum Beispiel Tinnitracks, das durch das bloße Hören von Musik den Tinitus verringert. Oder das Startup Klara, das Hautärzte und Patienten durch das Smartphone verbindet und die Ferndiagnose von Hautproblemen vereinfacht. Weitere spannende HealthTechs finden Sie in dem E-Health-Blog.

FoodTech

Spiegelei

Natürlich ist auch der große Bereich Lebensmittel und Essen von der Digitalisierung betroffen, Lieferando, Foodora und Co. machen das schon sehr gut deutlich. Doch Technologien im Bereich Lebensmittel können viel mehr, als das Essen nach Hause liefern. So gibt es beispielsweise Unternehmen, die an der Entwicklung von 3D gedrucktem Essen arbeiten oder Apps wie Too good to go, welche der Verschwendung von Nahrung entgegenwirken möchten, indem sie überproduziertes Essen anbietet.

LegalTech

Nichts ist so mühsam, wie das Lesen eines juristischen Textes. Es ist also an der Zeit, dass auch das Rechtswissen einen Wandel erfährt. Diesen digitalen Wandel wollen sogenannte LegalTechs, Startups aus dem Rechtswesen, vollziehen. Diese jungen Unternehmen bieten meist Software und Online-Dienste an, welche juristische Arbeitsprozesse unterstützen oder gar komplett automatisiert durchführen. Vielflieger freuen sich bestimmt über das Startup Wirkaufendeinenflug aus Hamburg, das eine Sofortentschädigung bei Flugverspätungen und -ausfällen ermöglicht – und das nur mit wenigen Klicks. Durch die Medien ging auch die Geschichte rund um den 19-jährigen Joshua Browder aus London. Mit seiner Webseite DoNotPay.co.uk können Nutzer automatisiert Einspruch gegen Park-Knöllchen einlegen. Weitere LegalTechs hat Gründerszene für Sie aufgeführt.

TaxTech

Die Steuererklärung raubt dem einen oder anderen Arbeitnehmer die Nerven. Das möchten sogenannte TaxTechs nun ändern, denn diese jungen Unternehmen versprechen, bei der Steuererklärung zu unterstützen. Das Berliner Startup wundertax betreibt beispielsweise mehrere Plattformen, die verschiedene Personen- und Berufsgruppen wie Studenten bei ihrer Steuererklärung unterstützen. Das 2017 gegründete Taxfix positioniert sich hingegen als mobiler Assistent für die Steuererklärung und konnte so zahlreiche Investoren wie Peter Thiel überzeugen. Weitere TaxTechs hat deutsche-startups.de in einer Übersicht zusammengestellt.

TravelTech

UrlaubDie Reisebranche kann besonders von der Digitalisierung profitieren und ist zum Teil auch schon sehr stark von Disruptionen betroffen. Daher ist es nicht überraschend, dass auch rund um das Thema Reisen junge Unternehmen aus dem Boden sprießen und disruptive Geschäftsmodelle entwickeln. Künstliche Intelligenz macht es dabei möglich, dass ein ganz individuelles Reiseerlebnis geschaffen werden kann. Darauf hat sich das Münchner Unternehmen Fineway spezialisiert. Das Startup Firef.ly hingegen bietet eine App-Plattform an, die als Reisebegleiter zur Planung von Reisen dient und gleichzeitig auch ein intelligentes Reisejournal darstellt, in dem Benutzer aufregende Momente im Urlaub festhalten können.

EdTech

digitale Bildung

Bei dem Begriff EdTech ist wahrscheinlich nicht auf den ersten Blick ersichtlich, um welche Branche es sich handelt. Dabei ist es einer der wichtigsten für unsere Zukunft: Das Bildungswesen (englisch: Education). Ziel der EdTechs ist meist, das Lernen interaktiver und daher effektiver zu gestalten in Form von eLearnings, Cloud-Lösungen für Bildungseinrichtungen, Lern-Apps oder Online-Kursen wie beispielsweise MOOCs.

Sie sehen, den Startup-Bezeichnungen in den verschiedenen Branchen sind keine Grenzen gesetzt. Neben den hier genannten gibt es noch zahlreiche weitere Bezeichnungen und Unterkategorien. Hierzu seien zum einen die FemTechs genannt, welche sich auf die Entwicklung von Hygiene- und Gesundheitsprodukten für Frauen fokussieren. Zum anderen gibt es auch die sogenannten Madtechs, die Technologien im Bereich Marketing und Werbung nutzen, um die Interaktion mit Kunden und Interessenten zu ermöglichen.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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