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Smart Parking – Die Zukunft des Parkens

Smart Parking – Die Zukunft Des Parkens

In deutschen Städten scheint momentan alles smart zu werden: Die Wohnhäuser (Smart Homes), die Büroimmobilien (Smart Buildings) und sogar komplette Städte (Smart Cities). So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Parkplätze der Metropolen langsam intelligent werden. Wir zeigen Ihnen, warum diese Entwicklung wichtig ist und welche Unternehmen uns das Smart Parking ermöglichen.

Smart Parking: Zeitsparend und gut für die Umwelt

AutoIn deutschen Metropolen verbringen Autofahrer durchschnittlich 41 Stunden pro Jahr mit der Parkplatzsuche. Der Parkplatzverkehr macht dabei 20 bis 30 Prozent des Gesamtverkehrs in Innenstädten aus. Erschreckende Zahlen, die zeigen, dass die Parkplatzsuche Ihnen nicht nur die Zeit stiehlt, sondern auch schlecht für die Umwelt ist. In Zeiten von Fahrverboten muss sich hier etwas verändern! Und wieder einmal ist es die Digitalisierung, die Besserung verspricht.

Mit Sensoren und einer Schmalbandtechnologie (Low Power Wide Area) wie NB-IoT wollen etablierte Unternehmen und junge Startups das Parken intelligenter gestalten, um die Abgasbelastung zu senken und Ihnen wieder mehr Zeit fürs Wesentliche zu verschaffen.

Verschiedene Ansätze führen zum intelligenten Parken

Dabei setzen sowohl die Etablierten als auch die Jungunternehmer auf verschiedene Ansätze. Während die einen über Apps freie Parkplätze in Parkhäusern anzeigen und dahin navigieren, konzentrieren sich andere auf ein Sharing-Konzept, bei dem freie Parkplätze am Straßenrand, private Parkplätze oder die von Büro- und Hotelflächen geteilt werden.

Wir stellen Ihnen 9 vielversprechende Konzepte vor, die das intelligente Parken in Deutschland etablieren könnten.

Diese Unternehmen setzen auf Smart Parking:

1

Continental

Continental entwickelt zurzeit smarte Straßenlaternen, die unter anderem die Luftqualität messen, die Helligkeit zum Energiesparen anpassen und freie Parkplätze melden. Eine Kamera erfasst freie Parkplätze am Straßenrand, lotst herankommende Fahrzeuge zum freien Platz und erkennt und informiert zudem über Hindernisse.

2

Siemens

Siemens verfolgt ein ähnliches Konzept. So sollen hier Sensoren an Straßenlaternen angebracht werden, die freie Parkplätze – nach Position und Größe des Platzes – melden und dabei auch Falschparker identifizieren und diese den Ordnungsbehörden melden. Zudem werden blockierte Radwege und Busspuren erfasst.

3

Bosch

Bei Bosch wird der Autofahrer zum Parkplatzmelder, sodass keine zusätzliche Hardware benötigt wird. Die Ultraschall-Sensoren, die in PKW mit Einparkhilfe bereits schon verbaut sind, erfassen freie Parkplätze und melden diese an Parkplatzsuchende.

4

Parktag

Das Startup Parktag setzt auf einen Predictive Analytics Ansatz. Mit anderen Worten: Sie können mit der App in die Zukunft blicken und einen Parkplatz finden, bevor dieser frei wird. Der Algorithmus von Parktag benutzt diverse Smartphone-Sensoren, um vorherzusagen, wann ein Parkplatz frei wird: Wird beispielsweise die heimische WLAN-Verbindung getrennt, ist es wahrscheinlich, dass Sie Ihren Parkplatz bald räumen. Selbstverständlich werden Verhaltensmuster der Nutzer mit einbezogen, um ein genaues Ergebnis zu erzielen. 1,4 Millionen Euro Fördergelder von der EU hat das Startup für seine Idee erhalten.

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5

Parkopedia

Die App von Parkopedia ist international aufgestellt und hat über 60 Millionen Parkplätze in 75 Ländern kartographiert. Dabei zeigt die App nicht nur freie Parkplätze an, sondern hat auch Öffnungszeiten, Preise, Zufahrtsbeschränkungen und die Zahlungsarten für Sie parat.

6

ParkMe

Auch ParkMe hat eine umfassende Datenbank mit Parkräumen: Mehr als 29 Millionen Parkplätze in 64 Ländern. In der App können nicht nur freie Parkflächen gefunden, sondern direkt reserviert und bezahlt werden. Im September 2015 wurde ParkMe vom Echtzeit-Verkehrsinformationen-Anbieter INRIX übernommen.

7

ParkU

Büroräume, Kongresszentren und auch Hotels haben viele Parkplätze, die zwar unter der Woche gut gefüllt sind, oft aber am Wochenende komplett leer stehen. Das hat ParkU als Chance erkannt und eine Sesam-Box entwickelt, welche an Schranken, Toren oder Rollgittern befestigt wird. Durch diese Box können Parkplatzsuchende mit Hilfe eines QR-Codes Zugang zu exklusiven Parkplätzen erhalten.

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8

Ampido

Die App Ampido vermittelt private und gewerbliche Stellplätze und will zum Airbnb der Parkplätze werden. So können Parkplatzbesitzer ihren Stellplatz in die App einstellen, wenn sie beispielsweise im Urlaub oder auf der Arbeit sind beziehungsweise den Büro-Parkplatz am Wochenende nicht benötigen. Andere, die eine Parkmöglichkeit in der Gegend suchen, können die Parkplätze dann über die App buchen.

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9

Park Here

Park Here nutzt Bodensensoren, die in den Asphalt eingelassen oder aufgeklebt werden und nicht gewartet oder geladen werden müssen. Diese Sensoren zeigen dann an, ob der Parkplatz frei oder besetzt ist. Anders als viele weitere Smart Parking Anbieter setzt Park Here auf das B2B-Geschäft. So hat beispielsweise die Deutsche Bahn am Hauptbahnhof München die Sensoren verbaut. Und auch BMW hat seine Firmenparkplätze mit der Soft- und Hardware von Park Here ausgestattet.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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