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Santander – die einzige europäische Smart City

Santander – Die Einzige Europäische Smart City

Viele deutsche Städte besitzen eine Smart City Charta, deren Pläne bis jetzt jedoch noch nicht realisiert wurden. Um diesen Umstand zu ändern, hat der Digitalverband Bitcom eine Initiative gestartet, sodass sich vielleicht Darmstadt in Zukunft als Smart City präsentieren kann. Während wir in Deutschland noch lange planen, gibt es in Spanien bereits seit 2010 eine smarte Stadt: Santander.

 

175.000 Einwohner genießen das digitale Zeitalter

Die überfüllten Straßen und die schlechte Parkplatzsituation in der spanischen Stadt mit 175.000 Einwohnern führte dazu, dass sich Santander transformierte. Der Initiator, der dieses Projekt seit 2010 begleitet, ist der IT-Professor Luis Muñoz von der Universität Kantabrien.

Um Santander in eine Smart City zu verwandeln, wurden 20.000 Sensoren überall in der Stadt verteilt, angefangen bei den Straßen über die Busse bis hin zum Park. Diese Sensoren, die vor allem auf LPWA-Technologien basieren, liefern täglich 150.000 Daten in die Kontrollstelle, welche dort weiter verarbeitet werden und seitdem die Stadt viel effizienter machen.

Die Smart City-Bereiche von Santander

Parken & Verkehr

400 Sensoren unter dem Asphalt stellen sicher, dass der Verkehr flüssig läuft und Besucher sowie Bewohner einen Parkplatz finden. LED-Anzeigetafeln an entscheidenden Knotenpunkten zeigen auf, ob sich das Einfahren in diesen Straßenzug lohnt und Sie werden so zur nächsten Parkmöglichkeit dirigiert.

Müllentsorgung

Was in Darmstadt momentan geplant wird, ist in Santander bereits Realität: Die Mülltonnen melden der städtischen Müllabfuhr, wenn sie voll sind und geleert werden müssen. Die Routen werden dann ökonomisch geplant und es werden nur noch die vollen Müllcontainer angefahren. Selbstverständlich sind auch die Müllwagen mit Sensoren ausgestattet.

Straßenbeleuchtung

Durch Sensoren an den Straßenlaternen spart die spanische Stadt Elektrizitätskosten, denn diese leuchten nachts nur noch dort, wo jemand langläuft.

Wasserverbrauch

Auch das Wasser wird in Santander ökologisch eingesetzt. In den Parks wird die Bodenfeuchtigkeit gemessen, sodass die Rasensprenger nur dann anspringen, wenn der Boden trocken ist.

Stadtverwaltung

Zudem gibt es zahlreiche Apps, welche den Bewohnern das Leben vereinfachen. So kann man sich beispielsweise per App direkt beim Rathaus beschweren, wenn beispielsweise eine Baustelle den Fußgängerweg blockiert. Die Beschwerde und die Maßnahmen der Stadt können dann direkt online nachverfolgt werden.

Stationärer Handel

Auch die Händler der Stadt sind digital. So gibt es 1.500 Läden, welche die Bewohner mit Neuigkeiten wie Sonderangeboten und Öffnungszeiten per Smartphone informieren. Und zwar dann, wenn die BürgerInnen direkt vor dem Geschäft stehen. Auch Museen und öffentliche Gebäude nutzen diesen Informationsweg!

Weltweite Vorreiterrolle

Santander ist somit die einzige europäische Stadt, die den Titel Smart City nicht nur trägt, sondern auch wirklich erfüllt. Dieses Modell kommt weltweit so gut an, dass Vertreter aus Deutschland, Boston oder Singapur in die Stadt kommen, um sie zu studieren.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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