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Spuren in die Zukunft legen: Sinnvolle Arbeitswelten schaffen

Spuren In Die Zukunft Legen: Sinnvolle Arbeitswelten Schaffen

Nennen Sie mich ruhig „Neue Arbeitswelten Junkie“ und ja – mein Herz gehört den „Sinnvollen neuen Arbeitswelten“. In über 25 Jahren langer Beratung zum Thema Arbeitsumgebungen bin ich überzeugt, dass das Gestalten von Raum der sichtbare Ausdruck von Unternehmenskultur ist.

Andreas Gnesda ist begeisterter Unternehmer und seit 1985 im Bereich Office Consulting tätig. Mit seiner Unternehmensgruppe teamgnesda begleitet er Unternehmen beim Gestalten neuer Arbeitswelten. Unter dem Titel „integrale Arbeitswelt“ konzentriert sich teamgnesda auf mehrere Perspektiven: Zum einen auf den sichtbaren Teil der Unternehmenskultur (Bürogebäude, Flächen, Räume), zum anderen auf den unsichtbaren Teil der Unternehmenskultur (Organisation, Führung, Kommunikation).

Herr Gnesda gibt seine Erfahrungen seit vielen Jahren als Lektor an Universitäten und Fachhochschulen weiter. Er ist zudem Buchautor, Key-Note Botschafter und Impulsgeber.

Einmal Organisationsrefresh bitte!

Mit dem neuen Büro geht vielfach der Wunsch nach einem Organisationsrefresh (um nicht zu sagen einer Kulturveränderung) einher.

„Wir wollen innovativer, offener, kreativer werden, uns verjüngen…“

Unternehmen möchten „Büroraum kaufen“ und suchen Beratung für die Veränderung. Raum macht Kultur greif- beziehungsweise erlebbar –  Unternehmenskultur, die geprägt ist von einem bestimmten Verhalten und den dahinterliegenden Einstellungen und Werten. Büros zu verändern, ohne den Aspekt der Menschen (Einstellung, Verhalten) „mitzunehmen“, bringt daher eben neue Büros, keine neue Kultur.

Bei den vielen Projekten, die wir zum Thema neue Arbeitswelten begleitetet haben, haben wir versucht, nachdrücklich auf der Verhaltens- und Einstellungsebene zu wirken. Wir sind überzeugt, dass wir ansonsten die Erwartungshaltung unserer Kunden nicht erfüllt hätten. So haben wir begonnen, seit vielen Jahren die Mitarbeiter/innen früh und stärker miteinzubinden. Nunmehr tun wir es bewusster und noch intensiver. Wir setzen stark auf spielerische, intuitive Methoden (wie zum Beispiel die Eigenland Workshop Methode) und konzentrierten uns dabei auch auf die Wertearbeit und das Werteverständnis der Organisation. Wir setzen „Move Agents“ (als Nutzenvertreter/innen) ein, versuchen früh, Stimmungslagen zu erkennen, Bedürfnisse zu benennen und zu kanalisieren.

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„Copy Paste“ – No way!

Jedes Unternehmen ist anders. Kultur wird sichtbar, bei dem, was Sie sehen und spüren, wenn Sie ein Gebäude betreten, in Arbeitsräume kommen, die Menschen beobachten… wie sie sich unterhalten, wie sie miteinander arbeiten, wie sie lachen, gemeinsam Kaffee trinken oder über Projektideen brüten. Ein neues Arbeitsweltenprojekt „am Reißbrett“ aufzusetzen, ohne das Unternehmen zu „inhalieren“, die Werte zu erkennen, die Visionen zu sehen, ist zum Scheitern verurteilt. Deshalb ist jedes Projekt individuell, anders, einzigartig (und nicht artig) und besonders. Erfolgsversprechend sind jene Projekte, die von der Unternehmensspitze initiiert und getragen werden und bei denen die Mitarbeiter/innen früh mit an Bord geholt werden.

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Die Chance sehen und ergreifen!

Arbeitsweltprojekte sind daher eine großartige Möglichkeit, Entwicklung zu verstärken. Es braucht Herzblut, ein Stück Mut, den wirklichen Wunsch, Veränderungen zu initiieren und diese auch zuzulassen und Durchhaltevermögen (!). Mut braucht es besonders von den Führungskräften und Entscheider/innen. Neue Arbeitsweltprojekte stoßen dazu an, Altes zu hinterfragen. Besonders das Thema Führung und Führungsverständnis, sinnorientiertes Arbeiten (Sinnvisionen in Unternehmen), Anerkennung und Wertschätzung dürfen neu betrachtet werden. Ich brauche Ihnen sicher nicht zu erzählen, was es in traditionellen Organisationsstrukturen bedeutet, wenn die erste Führungsebene einer Organisation kein Einzelbüro mehr hat. Diese Prozesse brauchen Zeit, Verständnis, Zuhören, das Benennen von Ängsten, viel Vertrauen… und ja – Mut, diesen Weg zu gehen!

Mit Erfahrung und Verständnis für den Gesamtkontext begleitet und etwas Geduld ist es die Chance für ein Unternehmen, Spuren in die Zukunft zu legen.

Sind Sie bereit für die Veränderung?

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moderne Arbeitswelten

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Die Arbeitswelt ist im Wandel: Immer mehr junge Berufstätige stürmen auf den Arbeitsmarkt und auch die Arbeit an sich verändert sich. Daran müssen sich auch die Büroimmobilien anpassen. Aber wie sehen moderne Arbeitswelten aus und sind diese wirklich praktikabel?
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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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