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Schluss mit dem Nettigkeitssyndrom: Wie Sie sich als Frau durchsetzen!

Schluss Mit Dem Nettigkeitssyndrom: Wie Sie Sich Als Frau Durchsetzen!

Wer kennt das nicht: Konkurrenzkampf, Machtspielchen, übertriebene Nettigkeiten oder persönliche Angriffe sind in der Führungsarbeit keine Seltenheit, um ganz nach oben an die Spitze zu kommen. Doch das gilt bekanntermaßen insbesondere für die Männerwelt! Wie schaffen Sie es da, sich als Frau so zu positionieren, dass Sie ernst genommen werden und sich souverän durchsetzen können?

Durchsetzungsstärke ist hier das Zauberwort! Warum diese Fähigkeit aber eben nichts mit Spielchen oder übertriebener Nettigkeit zu tun hat und Sie sich auch in männerdominierten Bereichen nicht alles gefallen lassen müssen, verraten wir in diesem Beitrag. Wir geben Ihnen fünf Tipps, mit denen Sie sich mehr Respekt im Berufsalltag verschaffen können.

Nettigkeit ade: 5 Tipps, wie Sie sich als Frau durchsetzen

1

Kooperieren Sie wenn möglich, aber lassen Sie sich nicht ausnutzen:

Gehen Sie auf Kollegen oder andere Mitarbeiter aktiv zu und bieten Sie Ihre Hilfe an, wenn Sie können. Das ist eine Tugend und gehört zum guten Ton! Gerade Kollegen, die auch Sie häufig unterstützen, sollten Sie immer kooperativ begegnen.

Vorsicht ist jedoch bei solchen Kollegen geboten, die sich nicht an die Regeln halten und sich selbst wenig kollegial zeigen. Gerade dann sollten Sie nicht dem Nettigkeitssyndrom verfallen, denn Hilfsbereitschaft ist zwar gut und wichtig, jedoch nicht um jeden Preis. Das Prinzip des „Geben und Nehmen“ ist hier vielmehr das Stichwort – lassen Sie sich also niemals ausnutzen!

2

Sagen Sie auch mal selbstbewusst „Nein!“:

Auch wenn Sie sich kooperativ zeigen sollten, müssen Sie nicht zu allen Anfragen oder Aufgaben „Ja“ sagen. Im Gegenteil: Nehmen Sie sich bei einer neuen Anfrage immer einen Moment Bedenkzeit, bevor Sie Ihrem Gegenüber Ihre Entscheidung mitteilen. Überlegen Sie sich in dieser Zeit, wie viel Zeit Sie die neue Aufgabe kosten und was dafür bei Ihnen nach hinten rutschen würde.

Prüfen Sie Ihre Prioritätenliste und trauen Sie sich auch, die Aufgabe abzulehnen – setzen Sie sich durch. Um nicht zu hart „Nein“ zu sagen, können Sie sich für das Vertrauen bedanken, dass Ihnen entgegengebraucht wurde, und einen Vorschlag machen, wie oder durch wen die Aufgabe stattdessen gelöst werden könnte.

3

Lassen Sie sich nicht unterbrechen, wenn Sie gerade sprechen:

Wehren Sie sich und verschaffen Sie sich Gehör! Wenn Sie gerade ein Projekt vorstellen, ein Problem schildern oder ein Meeting moderieren, lassen Sie sich nicht einfach unterbrechen. Stoppen Sie stattdessen Ihren Unterbrecher selbstbewusst mit einer sichtbaren Geste, zum Beispiel mit der erhobenen flachen Hand – der Stopp-Geste. Unterstützen Sie die Geste zusätzlich, indem Sie sagen: „Moment bitte, jetzt bin ich gerade dran.“

Bleiben Sie dabei auch immer sachlich und werden Sie nicht emotional – Ärger, Beleidigung oder Arroganz haben hier nichts zu suchen.

4

Sprechen Sie Dinge an, die für Sie nicht akzeptabel sind:

Positiv statt negativ – das sollte immer Ihre Devise in der Gesprächsführung Und das dürfen Sie auch von Ihrem Gegenüber fordern. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner deshalb zunächst Ihre Wertschätzung ihm gegenüber aus, stellen Sie im Gegenzug aber auch Ihre Wünsche und Erwartungen klar dar. Dabei sollten Sie besonders die kritischen Punkte ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. So gelingt Ihnen ein Fairplay.

5

Kritisieren Sie das Verhalten, aber niemals die Person:

Um kritische Punkte ansprechen zu können, gibt es einige einfache goldene Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten. Verwenden Sie zum Beispiel immer „Ich“-Botschaften, niemals „Du“-Botschaften. Statt einem anklagenden „Du hast das falsch gemacht!“ sollten Sie also lieber auf „Ich habe gemerkt, dass die Auswertung fehlerhaft ist.“ setzen.

Erklären Sie, was Ihrer Meinung nach die Folge des Fehlers ist und fragen Sie Ihr Gegenüber, wie er den Sachverhalt sieht. Beachten Sie dabei: Es geht nicht um Ihr Gegenüber als Person, sondern lediglich um sein Verhalten. Werden Sie also auch hier nicht emotional, sondern bleiben Sie sachlich. Formulieren Sie genau, was Sie nun erwarten, um die Situation bestmöglich zu ändern.

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Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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