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Organisation 4.0 – Innovative Organisationsstrukturen der Zukunft

Organisation 4.0 – Innovative Organisationsstrukturen Der Zukunft

Wie werden Innovationen die Organisation in Ihrem Unternehmen verändern, wie kriegen Sie Stabilität und Flexibilität in Einklang? Wir haben im Zuge unseres gfo-Jahreskongress mit Andreas Aulinger darüber gesprochen, was im Rahmen der Organisation 4.0 als nächstes auf Sie als Führungskraft zukommt und wie Sie den Change erfolgreich meistern können.

Andreas Aulinger arbeitete nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Berlin ab 1992 als Unternehmensberater bei der Management Partner GmbH in Stuttgart. 1995 wurde er Leiter der Organisationsabteilung in der Fraunhofer Gesellschaft in München. 1998 wechselte er an die Universität Oldenburg und habilitierte dort über Unternehmensnetzwerke und Unternehmertum. Prof. Dr. Andreas Aulinger ist seit 2005 ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Organisation an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Seit 2011 leitet er dort das von ihm und Markus Heudorf gegründete IOM Institut für Organisation & Management

Veränderungen durch agile Prinzipien

Wie stark werden agile Prinzipien bisherige Organisationsformen verändern?

teamworkVor allen Dingen Formen kollektiver Selbstorganisation werden deutlich mehr in Organisationen anzutreffen sein. Dies aber keineswegs ausschließlich und auch nicht einmal dominant, nur eben deutlich mehr als heute.

Ein anderer Einfluss wird Organisationen stärker verändern, obwohl er weniger in formalen Organisationsdarstellungen erkennbar ist: Das agile Mindset wird Unternehmenskulturen auf den Kopf stellen. Das muss dann von außen gar nicht an Organigrammen und Flowcharts deutlich werden. Es wird daran erkennbar, wie die Menschen miteinander, mit ihren Kunden und mit Komplexität umgehen.

Die Konkurrenz von Stabilität und Flexibilität

Wie sollte das Zusammenspiel von Stabilität und Flexibilität in einer modernen Organisation gestaltet werden?

Unternehmen müssen mehr Bewusstsein darüber erlangen, dass beide Faktoren, Stabilität und Flexibilität, wichtig sind und dass beide zwangsläufig immer auch in Konkurrenz zueinander stehen. Diese Konkurrenz ist aber kein Fehler der Organisation. Im Gegenteil: Er ist Ausdruck guter Organisation, wenn das Miteinander von beidem ausgehalten und produktiv genutzt wird.

Führungskräfte müssen ihre Wahrnehmung verändern

Wie können Prozesse, Strukturen und die Kultur so aufeinander abgestimmt werden, dass sie sich gegenseitig stärken?

balancing stones on white background Fotolia_71283266Auch hier gilt: Es ist schon sehr viel gewonnen, wenn Führungskräfte überhaupt Klarheit darüber haben, dass diese drei Dinge harmonieren sollten und dass sie dies aber selten automatisch tun. Wenn man im Führungskreis beginnt, die Frage nach der gegenseitigen Stärkung dieser drei Aspekte der Organisation zu stellen, dann wird die Organisation automatisch besser, weil sich die Wahrnehmung verändert.

Welche konkreten organisatorischen Maßnahmen dann helfen, in jedem einzelnen Unternehmen die Passung der drei Bereiche herzustellen, dafür gibt es keine universellen Antworten. Um diese Zurückhaltung im Hinblick auf konkrete Antworten zu begründen sei die Analogie erlaubt: Man kann auch nicht mit einer einzigen Therapieform alle Krankheiten oder Verletzungen heilen. Im Vorteil ist aber auch hier, wer bei der Suche nach Heilung ganzheitlich auf den Menschen schaut (Körper, Geist und Seele), und nicht einzelne dieser drei Bereiche auf Kosten der anderen optimiert.

Innovative Konzepte der Zukunft

Welche innovativen Konzepte werden besonderen Einfluss auf die Organisationskonzepte der Zukunft haben?

Zum einen die bereits erwähnte kollektive Selbstorganisation und ein verändertes Mindset im Umgang miteinander, mit Kunden und mit Komplexität. Und technisch getrieben kommen hinzu: Mehr Dezentralität der Arbeitsplätze, die durch Augmented und Virtual Reality sowie durch 3D-Printer unterstützt werden. Hinzu kommt mehr Selbständigkeit der Erwerbsformen durch beauftragte Mitarbeit in Projekten oder einzelnen Themen, auch wenn wir das gar nicht für sozial erstrebenswert halten sollten.

KI und Organisation

Welchen Einfluss wird Künstliche Intelligenz auf die Organisationsformen von morgen haben?

ChanceSie wird die Beschäftigung von Menschen in vielen Aufgabenbereichen ersetzen. Gleichzeitig schafft sie neue Formen der Beschäftigung für Menschen in solchen Aufgaben, bei denen der Mensch mit seiner kognitiven und motorischen Fähigkeiten noch nicht ersetzbar ist und bei der die Nutzung dieser besonderen Fähigkeiten Wettbewerbsvorteile generiert.

Die Unternehmenskultur im Wandel

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Katharina Zettl

Ich bin Auszubildende bei Management Circle und erlerne den Beruf Veranstaltungskauffrau. Zurzeit bin ich in der Abteilung Marketing eingesetzt und darf in die unterschiedlichsten Aufgaben reinschnuppern und diese auch eigenständig ausüben. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass ich Sie über die neusten Entwicklungen und Trends durch unsere Blogartikel informieren darf.

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