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[Gastbeitrag] Nur die richtige Führung schafft Nachhaltigkeit beim Verbessern

[Gastbeitrag] Nur Die Richtige Führung Schafft Nachhaltigkeit Beim Verbessern

Frank Göller verantwortet seit 2012 als Geschäftsführer die strategische Ausrichtung und Unternehmensentwicklung der Festool Engineering GmbH. Darüber hinaus betreut er Kunden aus unterschiedlichen Industrien. Der Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit liegt auf großangelegten Lean-Transformationsprogrammen, Produktionsstrategien sowie damit verbundener Organisationsentwicklungsprogramme. Insbesondere fokussiert er sich dabei auf die Verankerung nachhaltiger, kontinuierlicher Verbesserungsprozesse. Dabei betont der Verbesserungs- und Führungsexperte immer die Wichtigkeit sowohl am als auch im betrachteten Organisationssystem zu verbessern. Mensch und Prozess gehören untrennbar zusammen.

Zuvor konnte Frank Göller ein umfassendes Fachwissen durch zahlreiche Stationen in leitenden Funktionen für einen Automobilkonzern sowie im „green energy“ Sektor erlangen, die mit seiner über dreizehnjährigen Erfahrung als Berater für Strategieplanungs- und Umsetzungsprogramme verbunden war.

Führen erfordert die Fähigkeit, nicht nur Aufgaben, sondern auch Verantwortung abzugeben. Ohne diese Fähigkeit, wird das Führen keine nachhaltige Veränderung hervorrufen. Während die Verantwortung an den Mitarbeiter übergeht und die Prozessverbesserung stattfindet, muss jedem Beteiligten klar sein, dass es sich hier nicht um ein kurzfristiges Projekt, sondern um eine langfristige und dauerhafte Veränderung des ganzen Unternehmens handelt. Die Führungskraft muss ebenso der fachliche Vorgesetzte sein, wie auch die Vertrauensperson und der kompetente Ansprechpartner für den Mitarbeiter, der im Zuge der Prozessoptimierung die volle Verantwortung für den Prozess und für dessen Optimierung übernimmt.

Kein Ergebnis ohne Ziele

Die zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensoptimierung ist die richtige Zielsetzung. Um die richtigen sinnstiftenden Ziele zu definieren und zu verankern, sollte sich die Führungskraft ausreichend Zeit nehmen, denn die Zielsetzung wird später der Motor der Prozessoptimierung sein.

Nach der Zielbildung folgt die Qualifikation

Natürlich gibt es keine Prozessoptimierung ohne die Mitarbeiter. Entscheidend ist, den Mitarbeiter durch Ausbildung und entsprechenden Hilfsmitteln den Weg zu ebnen, eigenverantwortlich die Prozessoptimierung durchzuführen (=können). Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter für seinen Bereich und dessen Ziele zuständig ist.

Wer ist kompetent?

Kompetenz ist da, wo Wissen und Erfahrung zusammenkommen. Dies gilt nicht nur für das Top Management, sondern für jegliche Bereiche eines Unternehmens. Wenn jeder einzelne Mitarbeiter gut ausgebildet ist und Erfahrung in seinem Bereich hat, dann mag er für seinen speziellen Bereich die kompetenteste Person im Unternehmen sein.

Festool Engineering, Grafik

                                    Bildnachweis: Festool Engineering GmbH

Die Führungskraft sollte den Mitarbeiter zur vollständigen Übernahme der Verantwortung und der Prozessoptimierung in seinem Bereich „führen“ und ihn dann die Umsetzung auch ausführen lassen (=dürfen).

Ergebnisse

Prozessoptimierung und Führung führen zum selben Ziel.

Wenn richtige Ziele, eine eventuell notwendige Strukturveränderung und eine erfolgreiche Prozessoptimierung mit Zielidentifikation und Ergebnisorientierung aller Beteiligten zusammentreffen, dann entsteht die volle Kraft! Dann entwickeln die Menschen Spaß an der Arbeit und eine echte emotionale Bindung zum Thema und damit kommt größtmögliches Engagement (=wollen).

Die Umsetzung von Lean-Management bedeutet eine signifikante Veränderung des grundsätzlichen Arbeitens, Denkens und Handeln aller Personen im Unternehmen. Jedes Unternehmen benötigt hierfür Zeit, Ausdauer und ein geeignetes Management- und Führungssystem. Gewünschte Ergebnisse wie Kostenreduktion oder Steigerung von Qualität und Flexibilität kommen letztlich nur zustande, wenn die Verbesserungen auf Prozessebene (=im System) sowie auf Mitarbeiter- bzw. Führungskräfteebene (=am System) stattfinden. Im gemeinsamen Vortrag von festool engineering und der Grundl Leadership Akademie erfahren die Teilnehmer auf der Production Systems 2016 mehr darüber, welche Führungsinstrumente sich bei Lean Management in der Praxis bewährt und zu mehr Nachhaltigkeit beim Verbessern geführt haben.

Seit 2001 begleitet die Prozessberatung Festool Engineering GmbH zahlreiche produzierende Unternehmen bei umfassenden Veränderungsprozessen, um die Wertschöpfung der Geschäftsprozesse signifikant zu steigern. Angelehnt an den Prinzipien des Lean Managements und mit praxisbewährten Methoden, die im eigenen – mehrfach ausgezeichneten – Festool-Werk unter Beweis gestellt werden, bietet festool engineering ihren branchenübergreifenden Kunden eine zielgerichtete Analyse und Beratung, individuelle Trainings und eine gemeinsame Umsetzung. Verbesserungsprozesse in Produktion, Logistik, Auftragsabwicklung und Administration werden so optimal begleitet.

Autor: Frank Göller, Geschäftsführer
Telefon: +49 (0)7023 14 347-00
E-Mail: info@festoolengineering.com

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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