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So modernisieren Sie Ihre Budgetierung

So Modernisieren Sie Ihre Budgetierung

Obwohl die traditionelle Budgetierung noch gar nicht so alt ist, hat sie im digitalen Zeitalter schon fast ausgedient. Wir klären, warum die klassische Budgetierung zum Teil veraltet ist und geben Ihnen moderne Ansätze an die Hand, damit Sie sich im dynamischen Umfeld sicher und effizient bewegen können.

Wozu dient Budgetierung?

Recruiting TrendsDie Budgetierung entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und hilft Unternehmen seit jeher, einen Fahrplan für das nächste Geschäftsjahr aufzustellen und monetäre Ziele zu konkretisieren. Doch während damals stabile Absatzmärkte bestanden, es wenig Konkurrenz gab und Ressourcen meist günstiger zur Verfügung standen, ist die heutige Arbeitswelt von einer Dynamik betroffen, mit der die klassische Budgetierung nicht mithalten kann!

Klassische Budgetierung hat ausgedient

Was als zielführendes Steuerungsinstrument dienen sollte, stößt heute an seine Grenzen, denn die klassische Budgetierung ist zu starr und lässt sich schwer auf die erhöhte Dynamik der Arbeitswelt anwenden. Zahlreiche Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis werfen die Frage auf, ob die Budgetierung noch effektiv und effizient ist. So benötigen Unternehmen meist mehr als vier Monate für die Budgeterstellung und das bei 50-prozentigem Kapazitätseinsatz von Seiten der Controller.

Kritik im Überblick

Die traditionelle Budgetierung ist vergangenheits- und nicht zukunftsorientiert.

Die Aufwand-Nutzen-Relation ist ungünstig, da der hohe Detaillierungsgrad zu übermäßigen Personalressourcen führt.

Die Planung weist eine sehr geringe Halbwertzeit auf und ist schnell veraltet.

Oft wird die Planerfüllung fokussiert und dabei die Marktentwicklung außen vor gelassen.

Auch nichtmonetäre Größen werden oft vernachlässigt.

Ansätze für eine moderne Budgetierung

Aus dieser Kritik haben sich drei moderne Ansäte der Budgetierung ergeben, die wir Ihnen hier in Kürze vorstellen möchten.

Better Budgeting

Bei diesem Ansatz wird die klassische Budgetierung nicht in Frage gestellt, sondern lediglich weiterentwickelt, um die Effizienz zu erhöhen.

Typische Maßnahmen:

Einsatz von technischen Lösungen, um den Planungsaufwand zu reduzieren.

Einsatz von technischen Lösungen, um den Planungsaufwand zu reduzieren.

Reduktion des Detaillierungsgrades, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Advanced Budgeting

Das Advanced Budgeting geht noch einen Schritt weiter, da bei diesem Ansatz unterstellt wird, dass die Bedeutung der Budgetierung zukünftig abnehmen wird. Daher wird hierbei vermehrt auf kurzfristige Maßnahmen gesetzt, um die Effizienz zu steigern.

Typische Maßnahmen:

Einbeziehung von extern orientierten Benchmark Größen.

Deutliche Reduktion des Detaillierungsgrades bei der Budgetierung.

Stärkere Verbindung zwischen Strategie und operativer Planung.

Beyond Budgeting

Gelassenheit und weniger Stress im AlltagDer Ansatz des Beyond Budgetings – jenseits der Budgetierung – befindet sich am weitesten davon entfernt, was unter einer klassischen Budgetierung verstanden wird. Denn hierbei wird eine Abkehr von traditionellen Denkmustern gefordert. Es gibt keine festen Planvorhaben mehr, stattdessen bilden 12 Prinzipien die Basis der Budgetierung.

Diese Prinzipien sollen zu einer Dezentralisierung von Verantwortung führen und damit die Kreativität, Flexibilität und den Leistungsansporn in einem Unternehmen in den Fokus stellen. Daher muss für diesen Ansatz nicht nur die Budgetierung verändert werden, sondern auch die gesamte Unternehmenskultur einen Wandel erfahren.

Die wichtigsten Prinzipien des Beyond Budgetings im Überblick:

Relative Ziele

Anhand von externen Benchmarks werden relative Ziele erarbeitet. Der Blick ist somit nach außen und nicht nach innen gerichtet.

Relative Vergütung

Die Vergütung ist nicht mehr an die Erreichung der Jahresziele gekoppelt.

Fortlaufende Planung

Der Einsatz der rollierenden Planung sorgt für mehr Flexibilität  und lässt zudem zu, dass sich die Unternehmen schnell auf ändernde Gegebenheiten einstellen können.

Flexible Ressourcen

Die Ressourcenverteilung ist nicht mehr starr an das vorgegebene Budget gekoppelt, wie das in der traditionellen Budgetierung der Fall ist.

Dynamische Koordination

Auf eine starre Absatz- und Umsatzplanung pro Jahr wird verzichtet. Die Koordination von Aktivitäten richtet sich stattdessen an den Kunden- und Marktbedürfnissen aus.

Selbstkontrolle

Fremdkontrolle war gestern, stattdessen nimmt jeder Mitarbeiter das Unternehmen als Ganzes wahr und geht nicht nur operativ, sondern auch strategisch vor.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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