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Mit diesen 3 Strategien steigern Sie Kundenbegeisterung am Point of Sale!

Mit Diesen 3 Strategien Steigern Sie Kundenbegeisterung Am Point Of Sale!

In vielen Branchen wird gerade das Online-Geschäft immer wichtiger. Besonders in der Möbelbranche krempelt der Online-Handel den Markt um. Weniger Menschen suchen den Point of Sale auf, denn sie informieren sich oder kaufen gar ihre Möbel im Netz. Dabei ist das stationäre Geschäft gerade für solche Branchen wichtig. Denn im Möbelbereich leben viele Geschäfte beispielsweise von spontanen Zusatzkäufen wie der klassischen Blumenvase oder Duftkerze, die man halt „noch mitnimmt“. Im Internet hingegen wird nur gezielt nach einer neuen Vase gesucht, wenn die auch gebraucht wird. Nicht zuletzt deshalb stellen wir uns die Frage: Mit welchen Strategien kann die Kundenbegeisterung am Point of Sale gesteigert werden? Wir stellen drei Ansätze vor.

Ein paar Sätze zur Warenpräsentation

Natürlich ist die Warenpräsentation gerade in Bereichen wie der Möbelbranche ein riesiges Plus: Denn da ist es wichtig, die Produkte anfassen und ausprobieren zu können. Da sind Möbel auch keine Ausnahme – dasselbe gilt auch für große Shopping-Kategorien wie Mode. Doch darauf sollten sich Retail-Betreiber im Einzelhandel nicht ausruhen: Denn gerade bei Kleidung ist das online „anprobieren“ und zurückschicken schon länger ein Volkssport. Zugegeben ist das mit Möbeln nicht ganz so einfach und es gibt auch hier die Möglichkeit der Musterbestellung. Doch durch Angebote wie Online-Konfiguratoren, wirkt der Gang ins Geschäft dennoch immer unnötiger. Deshalb müssen schon erweiterte Strategien her, um gegenzusteuern, denn der stationäre Handel wird als Umsatztreiber weiterhin gebraucht.

Bild: Frau, die einen Hut anprobiert

Bildnachweis: ewolff | de.fotolia.com

3 Strategien zur Aufwertung Ihres Point of Sale

1. Exklusive Angebote und Zusatzservices: Der Point of Sale als Erlebnisort

Kunden besuchen gerne die Geschäfte, in denen sie sich wohlfühlen. Deshalb steht das Wort Erlebniseinkauf derzeit hoch im Kurs. Das Einkaufserlebnis zu steigern, ist dabei nicht nur möglich mit einer angenehmen Atmosphäre, emotionalen Showroom-Konzepten oder einer guten, persönlichen Beratung. (Auch wenn das schon sehr große Pluspunkte sind!) Das Erlebnis kann auch über Zusatzleistungen am POS passieren.

Haben Sie sich beispielsweise mal gefragt, warum es in den IKEAs eigentlich Restaurants gibt? Das ist nichts, was das Möbelhaus sich „leisten“ muss. Im Gegenteil: Mit ihren Restaurants machten die Schweden zeitweise mehr als doppelt so viel Umsatz wie mit ihrem Online-Bereich! Es muss ja nicht gleich ein großes Restaurant sein, ein Café genügt durchaus. Wichtig ist nur, dass der Point of Sale zum Erlebnisort wird, den man gerne besucht.

Andere, weniger kostspielige Möglichkeiten sind außerdem standortbezogene Angebote – zum Beispiel Produkte oder Sonderkonditionen, die Kunden nur an Ihrem Standort bekommen können. Aktuelle Aktionen könnten Sie auch mittels Location Based Services auf den Smartphones von Kunden in der Nähe bewerben. Aber Vorsicht, das kommt nicht bei jedem gut an!

Bei dem Stichwort „Location Based Services“ sind wir bereits bei dem nächsten Punkt…

2. Digitalisierung des Stationären Handels

Es ist mitnichten so, dass der stationäre Handel nur als Schaufenster für die Online-Shops genutzt wird. Das funktioniert genauso auch umgekehrt. Wichtig ist: Wenn Händler einen Online-Shop oder andere Dienste betreiben, die ihre Kunden nutzen, dann wäre es doch super, wenn deren Funktionen zusammenspielen.

Beispielsweise nutzen die Hälfte aller Käufer lieber ihr eigenes Smartphone für die Produktsuche, als einen Verkäufer zu fragen. Das Smartphone kann also mit den richtigen Services als Brücke zwischen Store und Online-Shop fungieren. Der Service könnte zum Beispiel damit beginnen, dass aus dem Online-Shop ein Produkt in die Filiale bestellt werden kann; vielleicht stehen ja sogar eigens dafür Terminals in der Filiale? Und es könnte damit weitergehen, dass in der betreffenden Filiale ein kostenloses W-LAN angeboten wird. Aber da fangen die Möglichkeiten erst an!

Bildnachweis: thodonal | de.fotolia.com

 

Auf dem Smartphone können Sie über aktuelle Angebote und Aktionen informieren. Über eigene Apps, in denen eine Kundenhistorie angelegt wird, könnten auch die Werbung personalisiert, die Beratung durch die Verkäufer verbessert oder Loyalitätsprogramme gefahren werden.

 

Über einen Lageplan des Standorts könnte man Kunden den Weg zu den Produkten zeigen, die sie suchen. Das eignet sich gerade für größere Möbelhäuser. Die französische Supermarktkette Carrefour bietet etwas Ähnliches in China an.

 

Nicht zu vergessen ist die Automatisierung der Bezahlung durch Mobile Payment.

 

Und auch mit Beacons, die über Bluetooth Kunden im Gebäude lokalisieren, können Kunden standortrelevante Daten zur Verfügung gestellt werden.

 

Nicht zuletzt könnte man das Beratungsangebot des Stores über Social Media oder andere Kanäle in den digitalen Bereich erweitern.

Eins sollte man nämlich nicht vergessen: Für Händler, die eine Omnichannel-Strategie fahren, ist der stationäre Handel die Haupteinnahmequelle. Entsprechend gehört er innerhalb der Strategie wirksam positioniert und aufgewertet.

3. Anonymisierte Kundendaten sammeln, um den Store zu verbessern

Mit Hilfe von Apps, Beacons oder W-LAN-Signalen lassen sich aber auch die Store-Konzepte kontinuierlich verbessern. Über die Dienste können zum Beispiel Daten zu Bewegungsmustern gesammelt werden. Diese zeigen, wie sich die Kunden zwischen den einzelnen Verkaufsflächen bewegen, vor welchen Produkten (oder Schaufenstern!) sie stehenbleiben und wie die Bewegungsmuster mit Werbemaßnahmen im Geschäft korrespondieren. Mittels aggregierter Daten (auf Deutsch auch: „Big Data“) lassen sich dann das Layout des Geschäfts sowie die Werbeaktionen sukzessive optimieren.

Bild: Silhouetten vor Weltkugel

Bildnachweis: Nmedia | de.fotolia.com

Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Meiner Meinung nach sind sowohl das Online-Marketing als auch das Marketing am POS äußerst wichtig. – Im Zusammenspiel ist beides äußerst effektiv und erfordert viel Marketinggeschick. Ratsam ist es sich vorher wirklich ernsthaft mit seiner Zielgruppe und den messbaren Erfolgszielen (welche durch die entsprechende Marketingmaßnahmen erreicht werden sollen), auseinanderzusetzen. Die Ziele verschiedener Firmen können komplett unterschiedlich sein und erfordern daher völlig unterschiedliche Herangehensweisen. Ein weiterer Tipp zum Artikelthema „POS“ sind POS Displays . Trotz allem profitieren viele Marktketten immer noch von Spontaneinkäufen. Das sollte trotz allem nicht ganz vernachlässigt werden.

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