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Unentschlossen und schlecht informiert – aber optimistisch! Die McDonald’s Ausbildungsstudie 2015

Unentschlossen Und Schlecht Informiert – Aber Optimistisch! Die McDonald’s Ausbildungsstudie 2015

In seiner Ausbildungsstudie befragt McDonald’s junge Menschen. Welche beruflichen Wünsche und Ziele verfolgen sie? Wie bewerten sie ihre Lage am Arbeitsmarkt? Was erwarten sie von den Arbeitgebern und wie sieht ihr idealer Arbeitsplatz aus? Befragt werden nicht nur Azubis, sondern auch Schüler, Studenten und Erwachsene, die eine Ausbildung abgeschlossen haben und nun im Beruf stehen. Einige wichtige Ergebnisse der McDonald’s Ausbildungsstudie 2015 haben wir für Sie zusammengefasst.

Optimismus und Unsicherheit

Besonders ins Auge fällt der allgemeine Optimismus der jungen Generation. Insgesamt 74 Prozent der Befragten sehen ihrer Zukunft positiv entgegen. Auch junge Menschen in einer wirtschaftlich schlechteren Lage beurteilen ihre Aussichten eher positiv, wenn auch nicht im selben Maße wie die besser Situierten.

Das dürfte an der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt liegen. Nach der Krisensituation bis 2010 erleben wir eine Trendwende am Arbeitsmarkt, mit guter Konjunktur und den niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit 15 Jahren. Kombiniert mit der demografischen Entwicklung ergibt sich dadurch eine Ausgangslage für den Übergang in den Beruf, die so gut ist wie schon lange nicht mehr. Und dieser Trend kommt bei den jungen Menschen offensichtlich an.

Bild: Überlegendes Strichmännchen mit Pfeilen in verschiedene RichtungenDennoch ist auch eine große Unsicherheit zu beobachten.

Denn die junge Generation ist auch geprägt von Erfahrungen mit Wirtschafts- und Währungskrisen, Fukushima und allgemeiner Unsicherheit. Daraus resultieren bei vielen eine abwartende Haltung sowie ein flexibler Pragmatismus in der Auseinandersetzung mit der Welt. Und das wird auch bei der Auseinandersetzung mit der Berufswelt deutlich.

Zum Beispiel glauben junge Menschen mehrheitlich:

  • schlechtere berufliche Aussichten zu haben als ihre Eltern und,
  • dass es früher einfacher war, Ausbildung, bezahlbare Wohnung und Beruf zu finden.
  • Viele brauchen lange noch finanzielle Unterstützung ihrer Eltern und
  • jeder Dritte fürchtet sich davor, den „falschen“ Beruf zu wählen.

Ausbildungsstudie: Das erwarten junge Menschen von Arbeitgebern

Im Rahmen der Ausbildungsstudie wurden junge Menschen auch danach gefragt, welche Wunschvorstellungen von der Berufswelt sie haben. Besonders wichtig war ihnen diesbezüglich ein positives Arbeitsklima mit sympathischen Kollegen. Dazu kommt eine erfüllende Arbeit, die auf ihre Neigungen und Fähigkeiten zugeschnitten ist und bei der ihre Leistung auch wertgeschätzt wird.

Die meistgenannten Kriterien im Überblick

Ein Beruf, der den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht

Zukunft Ausbildung

Arbeit, die sich gut mit Privatleben und Familie vereinbaren lässt

Anerkennung der eigenen Leistung

Bezahlung, die sich an der Leistung orientiert

Ein Beruf, der Zukunft hat, Erfolg verspricht

Was mich besonders überrascht hat: Kriterien wie Home Office, der Wunsch bei einem angesehenen Unternehmen zu arbeiten oder „ein Beruf, in dem man viel mit digitalen Medien arbeitet“ spielten kaum eine Rolle und gehörten sogar zu den fünf am wenigsten genannten Antwortmöglichkeiten. Davon ab: meiner Meinung nach sollte es jedem Arbeitgeber möglich sein, die meisten dieser Wünsche zu erfüllen. (Achtung übrigens: jeder Dritte Befragte hat schon Arbeitgeberbewertungsportale genutzt.)

Berufsperspektiven und Jobauswahl: viele fühlen sich schlecht informiert

Weiter wünschen sich viele junge Leute eine bessere Unterstützung im Vorfeld der Berufswahl. Bei den Schülern fühlt sich nicht einmal die Hälfte gut informiert, bei den Studenten sind es ungefähr zwei Drittel. Dabei sehen sie vor allem die Schulen oder Universitäten in der Pflicht, mehr zu tun.

Aber auch Unternehmen sollten hier aktiv werden.

Denn: immerhin 91 Prozent der Befragten sagen, dass man sich heute viel besser informieren könne als früher. Und die wichtigste Informationsquelle ist neben persönlichen Kontakten das Internet. 72 Prozent informieren sich online – aber nicht in Social Networks. Doch nur 35 Prozent sagen, dass das Internet sei eine „hilfreiche Informationsquelle“ gewesen sei. Basierend auf dieser Information ist es eine gute Empfehlung für Unternehmen, ihre Karriereseiten auch für die Zielgruppe der Auszubildenden fit zu machen. Diese sollten dort direkt angesprochen werden und Einblicke in die Ausbildung bekommen. Viele Unternehmen lassen auch ihre Azubis selbst sprechen, zum Beispiel auf Blogs. Die Einblicke sind wichtig für eine Entscheidung, denn sie vermitteln a) ob man den „richtigen“ Beruf gefunden hat und b) das positive Arbeitsklima, das die jungen Leute zu über 90 Prozent als „sehr wichtig“ einstufen.

Wenn sie die gesamte Ausbildungsstudie lesen möchten, finden Sie diese bei McDonald’s. Außerdem gab es bei saatkorn ein Interview mit Christiane Wörle, die bei McDonald’s für die Durchführung der Ausbildungsstudie verantwortlich ist.

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Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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