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Manufacturing Execution Systeme (MES) – die eierlegende Wollmilchsau?

Manufacturing Execution Systeme (MES) – Die Eierlegende Wollmilchsau?

Industrie 4.0 hält flächendeckend Einzug – auch in der Produktion. Effiziente und intelligente IT-Lösungen sind das Handwerkszeug. Dazu gehören auch Instrumente, die die Feinplanung und -steuerung der Produktionsabläufe gewährleisten.

MES – Die Zukunft der Produktion?

Viele Unternehmen haben IT-Systeme, die nach und nach aus den Anforderungen heraus gewachsen sind. Sie wurden stetig an die sich ändernden Bedürfnisse angepasst und weiterentwickelt. Diese Art der Anpassung ist jedoch sehr teuer, langsam umsetzbar und unflexibel.

Im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets der Dinge ist der Anspruch heute, die Kommunikationsschnittstellen im Unternehmen so vernetzt wie möglich zu gestalten. Daran scheitern diese traditionellen IT-Systeme oft. Viele Unternehmen nutzen daher bereits moderne Manufacturing Excecution Systeme, die es ermöglichen, eine Feinplanung und -steuerung von Produktionsabläufen sicherzustellen. Das ist gerade für ein funktionierendes Just-in-time-System essenziell. Je genauer die Kennzahlen sind, desto präziser lassen sich Prozesse planen und anpassen.

Welche Vorteile lassen sich durch Manufacturing Execution Systeme erzielen?

MES sind darauf ausgelegt, kurzfristig und interaktiv zu reagieren. Durch die Auswertung von Echtzeitinformationen können Ressourcen, Material- und Betriebsmittel optimal verplant werden. Richtig eingesetzt kann dieses IT-System zu einer Plattform für sämtliche Prozesse werden und einen enormen Beitrag zum Qualitätsmanagement von Unternehmen leisten.

5 Voraussetzungen für die Nutzung von MES

1

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Seien Sie sich im Klaren darüber, was es bedeutet, bewährte und langfristig etablierte IT-Prozesse zu verändern. In vielen Unternehmen ist die Bereitschaft zur Veränderung nicht durchgängig gegeben. Aber wenn Sie wollen, dann wird es funktionieren.

2

Ein Anforderungskatalog muss her: Kenne deine Ziele

Es gibt sehr viele Anbieter kompetenter MES-Lösungen, die alle sehr unterschiedlich arbeiten und verschiedenen Ansprüchen genügen. Daher sollten Sie sich im Klaren darüber sein, welche Anforderungen Sie an ein solches System haben und welche Unternehmensziele Sie verfolgen.

3

Anpassungen sind der wichtigste Schritt

Die Zusammenführung von bestehenden Systemen und dem neuen MES ist eine Grundsätzlichkeit, die gegeben sein muss. Vielleicht sind dafür Anpassungen und neue Schnittstellen bei Maschinen nötig. Dieses sollten Sie in Kauf nehmen.

4

Daten – Daten – Daten

Die Bereitstellung von Kennzahlen und Daten muss funktionieren, um das neue System eingliedern zu können. Auch ein neues System kann nur so gut sein, wie die Daten, die Sie ihm liefern.

5

Zu guter Letzt: Holen Sie sich professionelle Partner an die Hand

Eine solche Investition muss gut vorbereitet sein – dabei sollten Sie auf erfahrene Experten vertrauen, die Ihre Bedürfnisse kennen und die Ihre laufende Geschäftstätigkeit nicht gefährden. Informieren Sie sich über die Expertenprofile und Erfahrungen Ihrer Partner.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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