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LEGO SERIOUS PLAY: Seien Sie wieder Kind!

LEGO SERIOUS PLAY: Seien Sie Wieder Kind!

Sie denken, dass LEGO am Arbeitsplatz unangemessen ist? Da können wir Sie beruhigen. Immer häufiger wird LEGO SERIOUS PLAY™ (LSP) in Unternehmen als Alternative zu klassischen Workshops genutzt – und das mit überraschenden Ergebnissen!

Was ist LEGO SERIOUS PLAY™?

Nein, LEGO ist in diesem Fall kein Akronym. Es geht hier wirklich um das Bauen mit dem vermeintlichen Kinder-Spielzeug. Bei LEGO SERIOUS PLAY™ handelt es sich um einen Prozess, bei dem die Teilnehmer spielerisch Lösungsansätze für  neue Geschäftsstrategien oder Krisensituationen erarbeiten – und das beim Bauen von LEGO-Figuren.

Ein großer Vorteil dieser Methode ist die so genannte Hand-Gehirn-Verbindung: Beim Arbeiten mit den Händen werden besonders viele Hirnregionen aktiviert, sodass tiefgründige oder gar überraschende Ergebnisse erzielt werden können. Weitere Vorzüge sind die emotionale Motivation und der beim Spielen entstehende Flow. Außerdem kann sich bei dieser Problemlösungs- und Kommunikationsmethode jeder einbringen. Bei traditionellen Workshops gibt es immer Teilnehmer, die viel reden und andere, die eher zuhören. Bei LSP kommt jeder in gleichen Teilen zu Wort.

Wofür kann man LSP einsetzen?

Die Einsatzfelder für diese Methode sind vielseitig. Sie kann bei Unternehmen, Teams oder gar Einzelpersonen verwendet werden. Meistens wird LEGO SERIOUS PLAY™ für folgende Problemstellungen genutzt:

Analysen aller Art

Innovative Ideenfindung

Strategieentwicklung

Personalentwicklung und Coaching

Entwicklung eines Zukunftsbildes

Teamentwicklung und Teambuilding

Je nach Problemstellung sind mögliche Ziele von LSP, die Kreativität zu fördern und andere Denkmuster einzuschlagen sowie die Kommunikation zu verbessern. Mit der innovativen Methode kann außerdem das Wissen aller Teilnehmer einbezogen und auch ein gemeinsames Verständnis erreicht werden.

Wie funktioniert das seriöse Spielen?

Meistens ist der Prozessablauf von LSP dreigeteilt: Herausforderung, Bauen, Austausch. Doch es gibt noch eine Vielzahl an weiteren Anwendungen und Übungen. Diese werden passend zu der Problemstellung von den LSP-Moderatoren ausgesucht. Denn LEGO SERIOUS PLAY™ benötigt einen zertifizierten Moderator, der die Gruppe durch den Workshop leitet. Dieser dauert in der klassischen Version ganze zwei Tage. Oft wird die Methode jedoch in ein paar Stunden absolviert.

Herausforderung:

Was ist das Problem, welches mit Hilfe von LEGO SERIOUS PLAY gelöst werden soll? Welches Ziel wird angestrebt?

Bauen:

Im ersten Schritt, der sogenannten Warmup-Phase, werden zunächst normale, nicht metaphorische Legofiguren gebaut. Das könnte ein Tier oder ein Haus sein. Wenn die Hemmungen, die sich am Anfang meist einstellen, abgebaut wurden, versuchen sich die Teilnehmer an metaphorischen Figuren. Sie kriegen Aufgaben wie: „Bauen Sie ihren Traumkollegen“ oder „Gestalten Sie Ihren Montagmorgen“. Dazu nutzen die Teilnehmer die bildliche Sprache, bei der beispielsweise der Baum für Nachhaltigkeit und die Leiter für den Aufstieg steht. Hierbei sind Ihren Assoziationen keine Grenzen gesetzt! Für jede Aufgabe kriegen die Teilnehmer eine feste Bearbeitungszeit, die nicht überschritten werden darf.

Austausch:

Nach jeder Bau-Aufgabe erklärt jeder einzelne Teilnehmer, was seine gebaute Figur repräsentiert. Manchmal gibt es auch direkte Aufgaben der zertifizierten Moderatoren wie beispielsweise die Begründung, warum das eigene gebaute Auto das Beste darstellt.

Wenn jedoch beim metaphorischen Bauen die eigene Persönlichkeit im Vordergrund steht, schweigt der Bauende zunächst und die anderen Teilnehmer kommen zu Wort und versuchen das Gebaute zu interpretieren. Erst nach dieser Hypothesenbildung darf der Erbauer seine Beweggründe erklären. Gerade die unterbewussten Elemente, die bei den Hypothesen zur Sprache kommen, können bei dieser Methode unheimlich aufschlussreich sein.

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https://www.youtube.com/watch?v=urbHuesmnR8

Schauen Sie sich die Ergebnisse eines LEGO-Workshops an.

Skeptische Teilnehmer werden zu begeisterten Kindern

Viele Teilnehmer sind zuerst einmal skeptisch, schließlich haben sie – wenn sie nicht gerade Kinder haben – jahrzehntelang keine Legosteine in den Händen gehabt. Außerdem empfinden sie das Bauen oft als unpassend und als reine Zeitverschwendung. Doch nach den ersten Bauphasen merken die Teilnehmer oft, dass der Prozess zwar zeitaufwändig ist, jedoch mehr Erkenntnisse hervorbringt als traditionelle Meetings und Brainstormings.

Problemlösungen finden mit Lego führt außerdem dazu, dass viele die Angst vor dem Problem verlieren und sich somit leichter tun, neue Denkansätze zu akzeptieren. Denn bei LEGO SERIOUS PLAY™ gibt es keine Wertung, kein richtig oder falsch – jede Meinung wird akzeptiert.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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