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Learning Analytics: Mehr Erfolg bei der Weiterbildung

Learning Analytics: Mehr Erfolg Bei Der Weiterbildung

Es wird häufig betont: Weiterbildung und Personalentwicklung werden in der modernen Arbeitswelt immer wichtiger. Denn ständig müssen sich Arbeitnehmer auf neue Prozesse, Maschinen, Geräte, Computerprogramme und andere Innovationen einstellen. So wird die Fähigkeit, effizient zu lernen, vielleicht die Kernkompetenz für viele Berufstätige. Andererseits wird es aber auch für Unternehmen immer wichtiger, ihren Lernenden eine möglichst perfekte Lernumgebung zu offerieren. Hierbei kommt – wie aktuell in vielen Wirtschaftsthemen – der Umgang mit Big Data und Datenanalyse ins Spiel. Denn die können helfen, das Lernen für jeden Einzelnen einfacher, effektiver und kostengünstiger zu gestalten. Learning Analytics heißt hier das Stichwort. Der Begriff kommt eigentlich von den Hochschulen und bezeichnet Verfahren, bei denen mittels der Analyse von Daten über Lernmethoden und Lernende der gesamte Lernprozess verfeinert wird.

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Nicht jeder lernt gleich. Lernen wir daraus!

Eines der wichtigsten Ziele bei Learning Analytics ist, von One-Size-Fits-All-Lösungen zu personalisierten Lernformen überzugehen. Es geht darum, auf die Bedürfnisse der einzelnen Lernenden einzugehen und diesen zu ermöglichen, genau jene Methoden zu nutzen, die bei ihnen in den besten Ergebnissen resultieren.

Schon lange ist nämlich bekannt, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt: Manche Menschen lernen besser im Klassenraum oder per Video, andere im Gespräch und wieder andere ganz klassisch durch das Lesen eines Buches. Mit Learning Analytics können solche recht unscharfen Lerntypen noch viel genauer klassifiziert werden. Und es können sich selbst anpassende Lernprogramme genutzt werden, die ihren Nutzern automatisch entsprechende Lernmethoden anbieten.

Filme über Künstliche Intelligenz

So funktioniert Learning Analytics in der Weiterbildung

Die Arbeit hat sich verändert in den letzten Jahrzehnten – und das Gleiche gilt für die Bildungsformate. Zwar werden weiter Seminare besucht und Wissen liegt auch in Textform vor. Aber viele Lernformen wurden digitalisiert und neue kamen hinzu. Aus Büchern wurden E-Books, Blogs, E-Learning und Apps, aus Seminaren Videos, Webinare und virtuelle Klassenzimmer. Dazu werden neue Technologien wie VR, Augmented Reality und Innovationen wie Wearables Bildung weiter transformieren. Auch wird der Stoff in immer kleinere Einheiten heruntergebrochen, die Lernende in kürzeren Intervallen konsumieren als früher. Ein wichtiges Ergebnis dieser Digitalisierung: Es fallen immer mehr Daten über den Lernprozess und die Lernenden an.

Vor allem in den Bereichen E-Learning, Blended Learning und Social Learning entstehen Datenmengen, die – messbar gemacht – wertvolle Informationen bereithalten. Werden diese nutzbar gemacht, kann der gesamte Prozess für jeden einzelnen aufgewertet werden. Beispielsweise kann anhand digitalisierter Texte beobachtet werden, mit welcher Geschwindigkeit einzelne Lernende Texte durchgehen, welche Abschnitte sie mehrmals lesen und ob sie dies mit anderen Inhalten kombinieren (ob sie zum Beispiel am Anschluss ein Video zum selben Thema anschauen.) Diese digitalen Spuren der Nutzer werden natürlich automatisiert erfasst. Es gibt mittlerweile komfortable Systeme, mit denen Daten aufbereitet, visualisiert und interpretiert werden können.

Der praktische Nutzen von Learning Analytics

Wenn Sie genau wissen wollen, was man damit dann alles anstellen kann, möchten wir Sie einladen, uns auf dem Corporate Learning Forum in Frankfurt zu besuchen. Dort spricht nämlich mit Prof. Dr. Niels Pinkwart von der Humboldt Universität zu Berlin ein echter Experte zum Thema. Unter anderem erfahren Sie, mit welchen Methoden Sie den Lernprozess für die Lernenden personalisieren und mit welchen Methoden Sie die relevanten Daten erheben können. Wenn Sie mehr zur Veranstaltung am 8. und 9. März in Frankfurt erfahren möchten, schauen Sie am besten auf unserer Website vorbei.

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Bilder: ra2 studio | de.fotolia.com, kentoh | de.fotolia.com

Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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