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Künstliche Intelligenz im Corporate Learning

Künstliche Intelligenz Im Corporate Learning

Um Ihre Mitarbeiter fit auf die Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten, gibt es zahlreiche Trends und neue Lernhacks. Nutzen Sie beispielsweise auch schon Künstliche Intelligenz in der Personalentwicklung? Unser Partner time4you gibt in diesem Gastbeitrag einen Einblick, wie KI im Personalbereich genutzt werden kann und welche Vorteile Sie für das Lernen daraus ziehen könnten.

Dr. Cäcilie Kowald ist bei der time4you GmbH im Bereich Learning Design tätig. Nach dem Studium der Mathematik, Slawistik und Germanistik arbeitete sie viele Jahre als Beraterin, Konzeptionierin und Texterin für Unternehmenskommunikation in verschiedenen Unternehmen und Branchen, mit Schwerpunkt auf schwer erklärbaren Produkten. Von den Herausforderungen der Digitalisierung ist sie ebenso fasziniert wie von ihren Chancen – und überzeugt, dass letztlich beide uns weiterbringen.
www.time4you.de   www.jix.ai

In den letzten 20 Jahren waren die Fortschritte Künstlicher Intelligenz gewaltig: Watson, Siri, Alpha Go und Deep Learning zeigen uns, dass KI-Systeme längst fester Bestandteil unseres Alltags sind und zahlreiche (un)sichtbare Dienste leisten. Immer mehr Unternehmen greifen heute auf Künstliche Intelligenz zurück, wenn es darum geht, Prozesse zu optimieren und wertvolle Arbeitszeit und Kosten einzusparen.

KI in der Personalarbeit

Künstliche IntelligenzFür Personalentwicklung und Weiterbildung sind KI-gestützte digitale Assistenten und Chatbots besonders interessant: Klassische Personalarbeit setzt schon seit längerem auf softwaregestützte Prozesse und auch in der Personalentwicklung nehmen die Anwendungsfälle von KI zu. Dies überrascht nicht, denn die Vorteile von KI-Lösungen im Corporate Learning sind vielfältig:

Softwaregestützte Services sind im Normalfall jeden Tag 24 Stunden verfügbar: Wartungsintervalle und Ausfälle liegen bei unter einem Prozent der Gesamtzeit.
Die Erwartungen der Lerner verändern sich im Laufe der Zeit: Laut MMB-Trendmonitor 2018 wächst die Eigenverantwortung der Lerner, und informelles, soziales Lernen wird immer wichtiger. Zudem ist ein niedrigschwelliger Zugang zu digitalem Lernen gefragter denn je.
Chatbots als virtuelle Lernpartner sind ein Lernmittel mit Zukunftspotential: 60 Prozent der Befragten sehen „intelligente Lernassistenten“ als zentrale Lernform in den kommenden Jahren an. Lernimpulse über Messenger-Dienste machen Mobiles und Micro-Learning möglich.

Wozu Chatbots im Corporate Learning?

Didaktisch aufbereitete Lerneinheiten sind noch nicht alles – damit die Lerner die Angebote nutzen und auch erfolgreich abschließen, braucht es Begleitung und schnelle Antworten auf Praxisfragen. Hier kommen die digitalen pädagogischen Assistenten, auch Chatbots oder Conversational Interfaces genannt, ins Spiel. Sie bieten einen individuell verfügbaren Service, der Trainer, Personalentwickler und Weiterbildungsmanager bei Routineaufgaben entlastet. Als virtuelle Bildungsberater liefern sie zum Beispiel Auskünfte zu Terminen, Preisen, Trainern und Qualifizierungsangeboten – und das zu jeder Tageszeit.

DataDie Bots unterstützen Trainer auch inhaltlich: Bei Tests und Wiederholungsaufgaben, sowie als Content-Manager und Lernspielpartner. Lernbots sind einfach zugänglich, intuitiv im direkten Dialog zu bedienen und liefern auf Abruf die passenden Inhalte. So machen sie dialogorientiertes digitales Lernen möglich und beantworten als virtuelle Tutoren häufig gestellte Fragen geduldig und rund um die Uhr. Im „Moment of need“ bieten sie den Usern einen wahlfreien Content-Zugang und prägen zudem ein zeitgemäßes, innovatives Unternehmensimage.

Wie erwecke ich den Lernbot zum Leben?

Wer mit einem Chatbot interagiert, befindet sich in einem dialogähnlichen Lernprozess: Conversational Learning, kurz C-Learning. Mit einer Conversational Learning-Software wie zum Beispiel Jix lassen sich C-Learning-Anwendungen entwickeln und betreiben. Mit Jix erstellen Anwender bedarfsorientierte, virtuelle Assistenten und Lernbots, die die Teilnehmer und Mitarbeiter begleiten und betreuen. Die dabei entstehenden „Learning-Nuggets“ sind als text- und sprachbasierte Unterstützer überall dort im Einsatz, wo ihre Benutzer schnellen und kompetenten Support bei einem konkreten Problem erwarten. Ein einfacher Lernbot lässt sich innerhalb weniger Personentage erstellen, im Laufe des Betriebs wird er dann nach und nach erweitert. Im Zusammenhang mit Machine-Learning-Methoden spricht man oft von „selbstlernenden Maschinen“. Jedoch braucht jeder gute Bot Training durch Menschen – implizit oder explizit, regel- oder fallbasiert.

Wie läuft ein Bot-Projekt konkret ab?

In einem ersten Briefing gilt es, Bedarf, Ziele und Nutzen zu klären und die Zielgruppe zu identifizieren sowie technische Rahmenbedingungen festzulegen. Im zweiten Schritt gestalten die Learning-Designer die Bot-Persona mit Blick auf Use-Case und Zielgruppe. Außerdem ist es hier wichtig, Teilkonzepte für Inhalte, Aufgaben, Ästhetik und Interaktion sowie das Dialogkonzept zu entwickeln. Nachdem die Conversational Learning-Designer Dialogstruktur und -prozess formuliert haben, startet die Test- und Pilotphase. Diese liefert wichtige Erkenntnisse über die tatsächliche Nutzung und die Anforderungen. Auf Basis der Gesprächsprotokolle wird der Lernbot optimiert, so dass er schließlich in den Live-Betrieb gehen kann. Wie Sie einen solchen Lernbot erstellen, erlernen Sie auch bei unseren Veranstaltungen rund um das Thema Conversational Learning.

time4you
Beispiel: Lernbot Kim

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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