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Kreativitätstechniken: Qualität durch neue Sichtweisen für Ihre Probleme!

Kreativitätstechniken: Qualität Durch Neue Sichtweisen Für Ihre Probleme!

Um die Ecke denken, neue Lösungsmöglichkeiten für Probleme finden – oft wünschen wir uns einfach mal eine andere Sichtweise auf unsere Gedanken. Im Rahmen von Lean Management-Aktivitäten versuchen viele Unternehmen durch dieses Querdenken Probleme zu strukturieren und zu lösen. Und auch im Qualitätsmanagement ist man stets darauf bedacht, andere Blickwinkel zu finden. Heute möchten wir einige Kreativitätstechniken vorstellen, die Ihnen bestimmt helfen Ihren Horizont zu erweitern.

Problemlösung mit Kreativitätstechniken: Diese 7 Tools sollten Sie kennen

Alle Methoden zur Ideenfindung bestehen aus je einer Phase in der die Ideen gesammelt werden und einer nachgelagerten Bewertung und Analyse. Diese beiden Bestandteile sind Ihnen sicher unter dem Begriff Brainstorming vertraut. Wichtig ist hierbei, dass in der ersten Phase keine Kritik geäußert werden darf, um den Findungsprozess nicht zu stören. Aber kennen Sie auch verschiedene Kreativitätstechniken, die in der Phase der Ideenfindung angewendet werden? Wir stellen heute 7 davon kurz vor.

635-Methode

Hierbei kommt es auf die Gewinnung möglichst vieler neuer Ideen an. Ein Team aus 6 Personen wird benötigt, jeder von ihnen erarbeitet innerhalb einer vorgegebenen Zeit (beispielsweise 5 Minuten) drei Ideen und notiert sie auf einem Zettel, der an den Tischnachbar weitergereicht wird. Der Nachbar überdenkt diese Ideen und entwickelt sie weiter. Das Weiterreichen kann bis zu fünf-Mal erfolgen. Es entstehen im besten Fall 108 Ideen innerhalb kürzester Zeit. Die besten davon werden vorgestellt und bewertet.

Zufallswort- oder auch Reizwortmethode

Zunächst erfolgt bei diesem Verfahren eine ausführliche Beschreibung des Problems. Dann wird ein zufällig ausgewähltes Wort, das sogenannte Reizwort, definiert und von den Teilnehmern in dessen Eigenschaften beschrieben. Das Reizwort können Sie beispielsweise finden, indem Sie das Lexikon an einer zufälligen Stelle aufschlagen. Die Beschreibung dieses Wortes muss zunächst nichts mit dem ursprünglichen Problem zu tun haben. Im nächsten Schritt dieser Kreativitätstechnik wird versucht, die Eigenschaften auf das Problem zu übertragen und Lösungen zu erarbeiten.

Ein Beispiel zum Verständnis: „Die Verkaufszahlen des Produktes sind rückläufig.“ Das Reizwort: „Genmais“ wird ausgesucht, man assoziiert es mit den Eigenschaften „Robustheit“, „Widerstandsfähigkeit“. Es ergibt sich die Lösung, neue Vertriebskanäle aufzubauen, die uns resistenter machen gegen den schwächer werdenden Einzelhandel.

Glühbirne = Eine Idee haben!
Synektik

Das Wort stammt ursprünglich aus dem Griechischen und kann übersetzt werden mit Verfremdung. Es werden in dieser Kreativitätstechnik schrittweise Analogien gebildet, die eine neue, abstraktere Sichtweise auf ein Problem ermöglichen. Vielfach versucht man beispielsweise in der Natur nach Ähnlichkeiten und überträgt diese auf

das Ursprungsproblem. Beispielsweise diente die Oberfläche der Lotuspflanze als Ideenbasis für eine sich selbst-reinigende Keramik. Die Kreativitätstechnik ermöglicht es, verschiedene Sichtweisen miteinander zusammenzuführen.

Visuelle Synektik

Auch hier finden Assoziationen mit Hilfe von Verfremdung statt. Im Vordergrund stehen dabei jedoch Bilder, die die Teilnehmer mit dem Problem in Zusammenhang bringen sollten. Die entfernten Strukturen lassen oft Anwendung auf die eigentliche Fragestellung zu.

Morphologischer Kasten

Innerhalb dieser Technik wird ein Problem in seine Einzelbestandteile zerlegt. Diese lassen sich nachträglich wieder in anderer Form zusammenkombinieren, um eine ganzheitliche Lösung oder beispielsweise Veränderungsmöglichkeiten für ein neues Produkt zu finden.

Progressive Abstraktion

Bei der Progressiven Abstraktion wird ein Problem schrittweise abstrahiert, um der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen. Man trägt zunächst Lösungen für das Ausgangsproblem zusammen, die nochmal hinterfragt werden. Durch die zunehmende Verallgemeinerung entsteht ein neuer Blickwinkel. Die Kernfrage, die es zu lösen gilt ist: „Worauf kommt es tatsächlich an?“.

Mind Mapping

Mit dieser Methode lassen sich Gedanken und Probleme besonders gut visuell darstellen. Die Beteiligten erhalten einen übersichtlichen Gesamteindruck aller Teilbereiche, die sich gut strukturieren und sortieren lassen. Die Inhalte können schnell erfasst werden, sich leicht zu merken und Verbindungen können gut aufbereitet werden.

Mind Mapping
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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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