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Kein Kommunismus: Das Potenzial der Blockchain, die Welt zu verändern

Kein Kommunismus: Das Potenzial Der Blockchain, Die Welt Zu Verändern

Blockchain! Das wird das Trendwort des Jahres 2017, meinen Sie nicht auch? Es lässt sich nämlich beobachten, wie bestimmte Wörter jahrelang unter der Oberfläche des Mainstream-Diskurses blubbern, um diesen dann plötzlich schlagartig zu dominieren. Das war mit der digitalen Disruption genauso. Und sicher auch mit Big Data, mit Virtual Reality, mit dem World Wide Web und dem Smartphone. Doch aus diesem ersten Hype lässt sich meistens nicht ablesen, wie viel Potenzial eine Technologie mit sich bringt. Das gilt auch für das Potenzial der Blockchain.

Nicht umsonst findet man beispielsweise beim amerikanischen Marktforschungsunternehmen Gartner, die Technologie sei derzeit „over-hyped“. Das liegt daran, dass das Potenzial neuer Technologien immer mit viel Enthusiasmus diskutiert wird, bis den Leuten dann klar wird, welche Schwächen sie aufweisen. Oder bis sich zeigt, dass sie sich schlicht und einfach nicht als Massentechnologie durchsetzen können.

Dieses Stadium muss nicht bedeuten, dass die Blockchain in zwei Jahren wieder vergessen ist. In manchen Fällen, wie beim Internet, dem Smartphone oder künstlicher Intelligenz, verändern solche Technologien im Gegenteil die ganze Welt! Doch in anderen, wie bei QR-Codes oder den Wearables, fristen sie am Ende (wahrscheinlich) ein Nischendasein. Was das für die Blockchain bedeutet, muss sich erst noch zeigen. Wir glauben aber, dass ihr Potenzial enorm ist und sie den gesamten Welthandel verändern könnte.

Das Internet: Demokratisierung der Information…

Das Internet hat die Welt nicht grundlos verändert. Schon in der Anfangsphase (auf der Spitze des Hypes) war vielen klar: Hier ist eine Technologie gefunden, mit der ganz neue Kommunikationsmöglichkeiten aufkommen werden. Und vor allem mit dem World Wide Web wurde das Ganze auf die Spitze getrieben. Mit einfachen Möglichkeiten zum Bauen von Websites sowie später nutzerfreundlicher Blogsoftware, Internetforen und den ersten sozialen Netzwerken wurde das Netz für den privaten Gebrauch und auch für Unternehmen interessant. Suchmaschinen, Shopsoftware & Co eröffneten eine ganz neue Welt für den Commerce, in die sich auch die Bankenbranche derzeit begibt. Die Welt nach dem Internet war nicht mehr so, wie die davor.

Das Internet vermehrt das Wissen der Welt

Wenn man Informationen, Wissen oder Gefühle teilt, dann vermehren sie sich. Darauf basiert der gesamte Erfolg des Netzes: Auf dem Vermehren von Information. Wenn Sie auf Ihrer Website einen Text veröffentlichen und ein Nutzer den auf seinem PC liest, dann ist das eine Kopie. Wenn Sie einem Kollegen eine PDF- oder Word-Datei mailen, dann ist das eine Kopie. In der Wikipedia befinden sich Texte, die auf Quellen verweisen und deren Informationen wiedergeben. Alles, was im Internet passiert, basiert letztendlich auf der Logik, Informationen zu vermehren.

„Aber das ist doch Kommunismus!“

Mit seiner Funktionslogik kann das Internet vor allem eines nicht: Die Funktionsweise von Geld und Besitz abbilden. Denn, wenn man Geld vermehrt, zum Beispiel, indem man es „kopiert“, um seine Schulden zu bezahlen, führt man seinen Sinn ad absurdum. Denn dadurch verliert es an Wert. Nicht umsonst gibt es Gesetze gegen das Drucken von Falschgeld. Das sieht man auch sehr anschaulich an den Geschäftsmodellen von Zeitungen, Musikern und anderen Produzenten von Content: Dadurch, dass deren Produkte quasi unendlich kopierbar sind, unterliegen sie keiner Knappheit mehr und verlieren damit komplett ihren materiellen Wert. (Aber nicht ihren ideellen, nur um das klarzustellen!)

Eigentlich muss jede Form von Eigentum klar zuzuordnen, also nicht beliebig kopierbar sein. Und dafür bietet das Internet per se keine Lösung. Denn im Netz kann jeder einfach alles behaupten. „Es muss stimmen, schließlich habe ich es im Internet gelesen!“ ist ein beliebter ironischer Ausspruch. Mittlerweile leben wir sogar in der „postfaktischen“ Zeit der „Fake News“. Somit sind für die Organisation unserer Eigentumstitel – in welchem Bereich auch immer – bisher Werkzeuge notwendig, die mit dem Internet prinzipiell nichts zu tun haben. Doch die Blockchain hat das Potenzial, dies komplett zu ändern.

Storytelling

Das Potenzial der Blockchain: Ein Internet für Besitz

Bislang haben wir vermittelnde Unternehmen wie Banken, neuerdings auch FinTechs, um unseren Besitz zu organisieren. Denn Banken sind Organisationen, denen wir im Umgang mit Geld und Zahlungsgeschäften vertrauen, die den Verkehr damit nachprüfbar organisieren, und die diese auf eine Art und Weise handhaben, die Geld und Besitz (normalerweise) in der Gesellschaft einen Wert verleiht.

Das Potenzial der Blockchain ist es jedoch, solche Organisationen überflüssig zu machen. Denn sie kann das auch, vielleicht sogar besser als Banken.

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https://www.youtube.com/watch?v=r43LhSUUGTQ

Denn Banken haben durchaus Schwachstellen: So sind es zentralisierte Institutionen, die sich Hackerangriffen ausgesetzt sehen können. Viele Prozesse dauern bei Banken auch länger, als wenn sie – wie bei der Blockchain – zwischen einzelnen Nutzern direkt erledigt würden. Und gerade in ärmeren Ländern hat vielleicht nicht einmal jeder Zugang zu den Services einer Bank.

Diese Probleme werden durch die Blockchain gelöst. Denn sie ist eine dezentrale Plattform, die auf potenziell allen Computern der Welt läuft. Sie ist transparent einsehbar – und trotzdem anonym. Und sie ist ein fälschungssicheres Verzeichnis für jede Art von Besitz, Einkommen, sogar für eine Automatisierung von Verträgen. Die Blockchain hat damit das Potenzial, ein Internet für alle Besitztümer dieser Welt zu werden.

Schauen Sie am besten in unserem White Paper zum Thema, wie genial die Blockchain funktioniert und welche Anwendungsfälle es bereits in der Wirtschaft für sie gibt.

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Und wie geht es dann mit den Banken weiter?

Von Technologien, die „Mittelsmänner überflüssig machen“ können andere Branchen bereits ein Lied singen. Und die Blockchain wird kommen. Vielleicht nicht als Bitcoin, der bekanntesten Erfindung, der sie bisher zugrunde liegt.

Welche Veränderungen, Zukunftsszenarien und mögliche Geschäftsmodelle sich daraus für Banken und Versicherungen ergeben, diskutieren wir am 26. und 27. April in Frankfurt auf dem Blockchain Summit, den wir eigens für diese Branchen konzipiert haben. Dort treffen Sie Technologie-Experten, Zukunftsforscher, Vertreter von Banken und Versicherungen, der Bankenaufsicht und von Anwaltskanzleien, die sich mit dem Status quo und dem Potenzial der Blockchain befassen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Website!

Bilder: Sergey Nivens | de.fotolia.com, sveta | de.fotolia.com

Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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