Bedeutet die neue Iranpolitik eine Art „Eldorado“ für deutsche Unternehmen im Iran?

Iran Fahne

Nachdem im Atomstreit mit dem Iran eine Einigung getroffen wurde, keimen nicht zuletzt auch in der deutschen Wirtschaft große Hoffnungen auf, aus der Iransituation zu profitieren und mit dem Iran Geschäfte in Milliardenhöhe tätigen zu können. Zweistellige Größenordnungen im Milliardenbereich sind mittelfristig das erklärte Ziel hinsichtlich der Iranwirtschaft. Welche Chancen bieten sich für deutsche Unternehmen im Iran? Welche Optionen tun sich bei der Iranwirtschaft auf, wie sieht die Iransituation im Markt aus und wie steht es um die Iranpolitik?

Verdoppelung des Absatzes der Iranwirtschaft auf kurze Sicht erwartet

Im abgelaufenen Jahr wurden knapp 2,4 Milliarden Euro mit dem Iran an Umsätzen für Dienstleistungen und Waren generiert. Die Veränderung der Iransituation und der Iranpolitik verspricht, dass sich binnen 18 bis 24 Monaten diese Absätze verdoppeln können. Letztlich steht fest, das Land hat einen Bedarf und eine hohe Nachfrage, die es zu befriedigen gilt. Was deutsche Unternehmen im Iran angeht, werden Produkte aus Deutschland in den Sparten Chemie, Nahrungsmittel und Textilien, aber auch in den Bereichen der Erdgas- und Erdöl-Förderung sowie bei Konsumgütern wie Kfz nachgefragt sein. Das Land will sich in der Zukunft moderner aufstellen und daraus resultiert natürlich, dass gerade deutsches Know-how hoch im Kurs steht.

Wie steht es um die Iranpolitik?

Die aktuelle Iransituation sieht so aus, dass rund 80 deutsche Firmen vor Ort operieren und diese Firmen durch eine knapp vierstellige Anzahl an Vertriebsrepräsentanten ergänzt werden. Da die Sanktionen erst Zug um Zug abgebaut werden, sollte man erwarten, dass das Embargorecht weiterhin Relevanz aufweist und somit für (kleinere wie größere) Hemmnisse steht. Und selbst wenn es reibungslos verläuft, gilt es dem starken Wettbewerb aus China zu trotzen – dem Profiteur der Sanktionen seitens USA und EU. Aber wie dem auch sei, da Deutschland aktuell nur rund 6 Prozent aller Importe in den Iran stemmt, ist dort gewaltiges Potenzial, welches es für deutsche Unternehmen abzuschöpfen gilt. Und das tun sie in der Sicherheit, dass im Iran Produkte „Made in China“ vorrangig aus dem Grund erworben wurden, da die Alternativen – zum Beispiel aus Deutschland – schlicht fehlten. Gerade die nachhaltige Modernisierung des Ölsektors und des Maschinenbaumarktes wird dazu führen, dass „Made in Germany“ mehr als stark nachgefragt wird. Das Importloch durch die Sanktionen, welches auf rund 30 bis 50 Milliarden Euro taxiert wird, gilt es zu stopfen. Und da deutsche Waren – Autos, Maschinen und Haushaltswaren aller Art – schlicht nicht zu bekommen sind, sollte man sich auf einen wunderbaren Absatzmarkt einrichten.

Wie ist das Potenzial für deutsche Unternehmen im Iran?

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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