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Irangeschäft: Rahmenbedingungen besser denn je, aber die diplomatische Unterstützung fehlt.

Irangeschäft: Rahmenbedingungen Besser Denn Je, Aber Die Diplomatische Unterstützung Fehlt.

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Uwe Drewes / pixelio.de / 700186

Die Geschäftsbeziehungen deutscher Unternehmen werden beeinflusst durch die Haltung der Politik. Zuletzt sorgte Sigmar Gabriel für Verstimmungen. Denn ursprünglich sollte seine Reise nach Iran die Beziehungen festigen und ausbauen. In einem vorhergehenden Interview erwähnte er, dass ein freundschaftliches Verhältnis zu Iran jedoch erst durch deren Anerkennung Israels möglich sei. Damit verstimmte er die Regierung Teherans sosehr, dass ein Treffen abgesagt wurde. Sind aufgrund solcher diplomatischer Probleme Auswirkungen für die geplanten Geschäfte zu befürchten? Wahrscheinlich lassen sich die Unternehmen von solchen Äußerungen und Reaktionen nicht die Investitionslaune nehmen, denn es hängt ein solch großes Potenzial im Irangeschäft.

Zahlreiche Unternehmen wagen unterdessen die Rückkehr in das Irangeschäft

Marktchancen IranDie Global Players sind – unbeirrt von politischen Unstimmigkeiten – inzwischen auf gutem Weg, in den Markt zurück zu kehren. Beispielsweise Shell hatte anfang der Woche angekündigt, dass man die Zusammenarbeit und die Gespräche über eine gemeinsame Zukunft in der Ölindustrie wieder aufnehmen würde.

Die Ölindustrie gehört zu den Grundpfeilern der iranischen Wirtschaft und das wird auch so bleiben. Iran liegt laut Angaben von Statista mit mehr als 21 Milliarden Tonnen auf dem zweiten Platz der Länder mit den größten Ölvorkommen. Und davon profitieren beispielsweise Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland – ganz sicher.

Iran investiert in die Eckpfeiler der Wirtschaft

Der Chef des nationalen Petrochemie-Konzerns NPC kündigte milliardenschwere Investitionen in diesen Sektor an. Die Fördermengen sollen umfassend ausgeweitet werden auf bis zu 160 Millionen Tonnen in den nächsten 9 Jahren. Damit ist man auf dem Weg zurück zu früheren Hochzeiten: in 2007 bis 2011 lagen die Fördermengen gut über 200 Millionen Tonnen. Und die deutschen Unternehmen werden mit ihrem Know-how sicherlich ihren Teil vom Kuchen abbekommen, wenn Sie jetzt besonnen handeln.

Rahmenbedingungen für die Finanzierung sind besser denn je

Bislang war die Durchführung von Finanztransaktionen mit Iran eine Hürde für investitionswillige Unternehmen. Grünes Licht erhalten diese Firmen nun seitens der Handelskontrollbehörde OFAC: Man wolle die Geschäftsabwicklung in Dollar ab sofort ermöglichen, wenn keine US-Finanzinstitutionen beteiligt seien. Dies ist ein wichtiges Signal – die Rahmenbedingungen werden immer besser, und diese sollten Sie nutzen!

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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