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Damit überzeugt der Immobilienstandort Düsseldorf

Damit überzeugt Der Immobilienstandort Düsseldorf

Düsseldorf gehört zu den Top-Metropolen in Deutschland – wie sind die Aussichten für den Immobilienstandort? Wo kann die Landeshauptstadt punkten, wo hat sie Nachholbedarf? Wir haben mit dem Immobilienökonom Prof. Dr. Michael Voigtländer gesprochen.

Prof. Dr. Michael Voigtländer studierte Volkswirtschaftslehre in Münster und Köln. Seit Oktober 2005 ist er am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Von 2008 bis 2014 leitete er das Kompetenzfeld Immobilienökonomik innerhalb des Wissenschaftsbereichs Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik.

Seit Januar 2015 ist er Leiter des Kompetenzfelds Finanz- und Immobilienmärkte. Darüber hinaus ist er seit 2011 Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Außerdem ist Professor Voigtländer Dozent für Immobilienökonomie an der ebs Oestrich-Winkel, der irebs Immobilienakademie, der Bergischen Universität Wuppertal und der Akademie deutscher Genossenschaften.

Prof. Dr. Michael Voigtländer

Düsseldorf als Top-Immobilienstandort

Wie steht Düsseldorf im Vergleich der deutschen Top-Standorte da?

Im Vergleich mit Berlin, Hamburg oder München ist Düsseldorf eher klein, aber Düsseldorf punktet mit einer hohen Wirtschaftskraft und einer zentralen Lage. Gerade die hohe Anzahl an Großunternehmen und der Mix an Branchen spricht für die Stadt. Hinzu kommt eine eher wohlwollende Haltung der Politik gegenüber der Wirtschaft – gerade dies wird für Investoren immer bedeutsamer.

Was sind die Stärken der Metropole?

Düsseldorf ist gut angebunden, verfügt unter anderem über den drittgrößten Flughafen in Deutschland. Darüber hinaus ist die Stadt fast schuldenfrei, was ihr im Vergleich zu anderen Städten mehr Handlungsspielraum bei der Entwicklung der Infrastruktur bietet. Dies ist ein zunehmend wichtiger Faktor, da sich die hochqualifizierten Arbeitnehmer aussuchen können, wo sie leben möchten. Ein gutes Angebot der Kommunen ist daher oft wettbewerbsentscheidend. Und nicht zuletzt gehört Düsseldorf zu den wenigen Großstädten, die eine Bautätigkeit erreicht haben, die etwa zur Deckung des Bedarfs ausreicht.

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Das sind die Herausforderungen für Düsseldorf

Was sollte Düsseldorf unternehmen, um weiterhin für Bewohner und Immobilieninvestoren interessant zu bleiben?

Es gibt eine Tendenz zu immer größeren Agglomerationen, in denen sich Unternehmen einer Branche clustern. Düsseldorf als relativ kleine Metropole wird es hier auf Dauer nicht leicht haben und sollte deswegen verstärkt auch mit dem Umland und vor allem den Ruhrmetropolen kooperieren. Darüber hinaus gilt es, die Bautätigkeit dauerhaft hoch zu halten – hierzu bedarf es vor allem der konsequenten Ausweisung von neuem Bauland.

Eine besondere Herausforderung (nicht nur) in Düsseldorf ist das Bereitstellen an (bezahlbaren) Wohnraum. Was kann/sollte Düsseldorf hier unternehmen?

In Düsseldorf steigen die Mieten mittlerweile langsamer als in anderen Großstädten – eine Folge der hohen Bautätigkeit. Allerdings gibt es nach wie vor eine Tendenz zu eher großen und teuren Wohnungen. Dem kann man durch Konzeptvergaben begegnen, bei denen neben einem angemessenen Grundstückspreis von den Investoren auch preisgünstige Wohnungen verlangt werden. Darüber hinaus sollte sich die Stadt vermehrt um den Ankauf von Belegungsrechten bemühen – damit könnte der Zugang zum Wohnungsmarkt für Haushalte gesichert werden, die im freien Markt Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.

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Silke Ritter

Wie werden wir künftig leben und arbeiten? Dieser Frage gehe ich hier im Blog nach. Seit 2012 gehöre ich zum Management Circle-Team, zuvor habe ich nach meinem Germanistik-Studium in der PR-Branche gearbeitet. Als Teil der #GenerationY weiß ich nicht nur um die Wichtigkeit von Hashtags und gutem Content, sondern wünsche mir mehr Mut in Unternehmen für die Digitalisierung. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Themenvorschläge!

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