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Generation Z und Y: Der richtige Umgang mit den Jüngeren!

Generation Z Und Y: Der Richtige Umgang Mit Den Jüngeren!

Die Generationen Y und Z strömen vermehrt auf den Arbeitsmarkt. Auch Sie haben sicherlich bemerkt, dass jüngere Auszubildende und Praktikanten – oder gar Ihr junger Chef – anders arbeiten und denken als Sie es gewohnt sind. Wir zeigen Ihnen, wie Sie als Assistenz richtig mit den neuen Generationen umgehen.

Wer genau gehört zur Generation Z und Y?

Diese beiden Generationen macht man meistens anhand des Geburtsjahres fest. Während Generation Y-ler zwischen 1980 und 1995 geboren wurden, werden ab 1995 Geborene zur Generation Z gezählt. Die Buchstaben am Ende gehen dabei jedoch auf die vorherige Generation – also die Generation X – zurück. Diese wurden durch den  Generation X: Tales for an Accelerated Culture“  von Douglas Coupland geprägt.

Beide Generationen werden oft auch als Digital Natives zusammengefasst, da für Sie das Digitale alltäglich ist.

Die Generation „Warum“

IdeenmanagementBei der Generation Y handelt es sich um eine der meistdiskutiertesten. Das Y steht dabei für das englische Why, da diese Generation alles hinterfragt. Im Gegensatz zu vorherigen Altersgenossen wird den Y-lern ein höheres Selbstbewusstsein nachgesagt. Als Grund dafür gibt Jutta Röhrig die Erziehung an, denn Eltern und Lehrer hätten die Jugendlichen öfter gelobt und stünden ihnen dabei auch helfend zur Seite. Daher könnten Y-ler meist auch nicht gut mit Kritik umgehen.

Diese selbstbewussten, optimistischen Jugendliche prallen auf dem Arbeitsmarkt oft auf eine Unternehmenskultur, die sie nicht verstehen, da sie hierarchisch geprägt ist.

Jutta Röhrigs Tipp für einen Umgang mit der Generation Y:

Wer als Kollege oder Vorgesetzter diese Menschen für sich gewinnen will, sollte sehr viel Lob und Anerkennung schenken und Anreize schaffen, die den Spaß und die Freude an der Arbeit vermitteln.

Die Generation Z – Vom Optimismus zum Pessimismus?

Während sich bis jetzt nur zwei Prozent der Z-ler im Arbeitsleben befinden, gehören 25 Prozent der Arbeitnehmer der Generation Y an. Doch das wird nicht so bleiben! Daher sollten Sie und Ihr Chef sich auch mit der Denkweise dieser jungen Generation auseinandersetzen. Diese unterscheidet sich erheblich von der vorherigen.

Die Generation Y hat den Internetboom mitbekommen und steht daher den neuen Technologien optimistisch gegenüber. Die Welt der Generation Z ist hingegen durch zahlreiche Krisen geprägt.

Lebensauffassung

Sie haben gesehen, wie die Erwartungen ihrer Vorgänger nicht erfüllt wurden, dass die Karrierechancen nicht so groß sind, wie angenommen. Dass die Reallöhne nicht mehr steigen und die Jungen heute zum ersten Mal nach langer Zeit finanziell schlechter dastehen als ihre Eltern. Experten wie Christian Scholz attestieren Ihnen daher ein realistischeres, distanziertes Verhältnis zur Arbeit.

Was hat das zur Folge?

Anders als die Generation Y, trennen Z-ler Arbeit und Freizeit streng voneinander. Sie beschäftigen sich weniger mit Sinnsuche und Karriere. Denn Karriere kann sich negativ auf das Privatleben auswirken. Die Wünsche an die Arbeit sind daher eher bescheiden: Arbeit soll Spaß machen und sich bestenfalls mit den eigenen Interessen überschneiden und der Freizeit nicht im Weg stehen.

Doch vor allem ihr Umgang mit der Technik wird große Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben. Die Generation Z ist „always on“ und kommuniziert permanent über soziale Medien. Oft bringen Sie sich den Videoschnitt für Youtube oder das Programmieren von Webseiten selbst bei. Die Digitalisierung ist für die Z-ler Alltag und daher stehen Werte wie Flexibilität, Autonomie und Transparenz bei diesen jungen Arbeitskräften im Vordergrund.

Josef Buschbacher über seine Erfahrungen mit der Generation Z:

Ein aus meiner Sicht ganz wesentlicher Unterschied zur Vorgängergeneration liegt darin, dass die jungen Menschen heute zunehmend noch mehr Individualität einfordern. Der Ruf nach dem „Kümmerer“, der für mich immer erreichbar ist, ist genauso wichtig, wie ein individueller Ausbildungsplan, der genau auf mich und meinen Lernfortschritt eingeht.

Der richtige Umgang mit der jungen Generation

Natürlich handelt es sich bei diesen Beschreibungen um Idealtypen. Nicht jeder 1990 Geborene weist alle Merkmale der Generation Y auf und es gibt natürlich auch Überschneidungen mit der Generation Z. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass junge Arbeitnehmer ein anderes Handling brauchen. Ein Jahresgespräch reicht meistens nicht aus. Die Digital Natives erwarten zahlreiche Feedbackgespräche. Dabei muss aber nicht nur gelobt werden, auch Kritisches wird von der jungen Generation akzeptiert und angenommen.

Personalwissen für Sie als Assistenz!

Für mehr Sicherheit im Umgang mit Anfragen und Abläufen geben Ihnen Nora Haager und Dr. Sebastian Pelzer Hintergrundwissen sowie praktische Fähigkeiten in die Hand. Seien Sie dabei: Unser Seminar Personalwissen für die professionelle Assistenz. So können Sie personalbezogene Aufgaben kompetent und ohne Anstrengung begleiten!

Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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