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„Gehen wir mal im Büro rumhängen.“ Moderne Unternehmen brauchen innovative Bürokonzepte

„Gehen Wir Mal Im Büro Rumhängen.“ Moderne Unternehmen Brauchen Innovative Bürokonzepte

Innovative und weniger innovative Bürokonzepte werden schon seit Jahren breit diskutiert. Desk-Sharing, Open Plan Office, Großraum-, Kombi- und Einzelbüros haben alle sowohl ihre Verfechter, als auch Gegner. Und das kommt nicht von ungefähr, denn schließlich sind wir nicht alle gleich. Jeder Mitarbeiter hat seine Stärken und Schwächen. Was soll man also tun? Hat man es hier mit dem Problem zu tun, dass man es einfach nicht jedem Recht machen kann; dass man einfach in den sauren Apfel beißen muss und das Büro nach dem Prinzip „One-size-fits-all“ regelt?

Einheitsbüros sind von Gestern

Die Herangehensweise des „One-size-fits-all“ ist sicher nicht mehr das, was ein modernes Unternehmen braucht. Denn Büros sind längst mehr als „nur“ ein Ort, an dem man arbeitet. Sie sind Teil der Innovationsstrategie und der Unternehmenskultur, sollen Produktivität, Kreativität und den Wohlfühlfaktor der Arbeitnehmer erhöhen. Und das geht nur, wenn auf die Bedürfnisse aller Mitarbeiter eingegangen wird.

Beispiel Großraumbüro:

GroßraumbüroEin Großraumbüro hat in der Regel eine große Grundfläche und ist mit vielen Arbeitsplätzen ausgestattet. Der Raum wird lose durch Trennelemente unterteilt. In dieser Bürosituation kommen die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Arbeitnehmer am extremsten zum Vorschein. Als Vorteile werden hier oft beschworen, das Großraumbüro fördere die Kommunikation, verkürze Wege, steigere das Gemeinschaftsgefühl und erhöhe die Kreativität. Genau diese „Vorteile“ sind aber sicher nicht für alle Mitarbeiter geeignet.

  • Besonders introvertierte Menschen klagen in dieser Atmosphäre über die fehlende Privatsphäre. Auch Telefonate und Gespräche, die die Konzentration einschränken, werden als Störfaktoren wahrgenommen. Oft kommt es zu einer Reizüberflutung, die erhöhten Stress verursacht, welcher die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen kann.
  • Demgegenüber genießen natürlich extravertierte Menschen genau diesen Kontakt. Sie ziehen Energie aus der vielen Abwechslung und der Teamsituation, freuen sich über das Hintergrundrauschen aus Small Talk und offenen Diskussionen.

Beispiel: Googles Büroumgebung in New York

Die Möglichkeiten der Bürogestaltung sind so vielfältig, dass Worte ihnen wahrscheinlich nicht gerecht würden. Deshalb sollten Sie sich unbedingt dieses Video über Googles Büros in New York anschauen. Man muss es nicht gleich so übertreiben, wie die amerikanische Firma, aber die Idee wird hier sehr gut transportiert!

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https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=bpm_LIyMtMY

Innovative Bürokonzepte sind Aufgabe des Personalmanagements

Innovative Bürokonzepte sind dazu in der Lage, die Arbeit aller Mitarbeiter besser einzusetzen. Ziel muss es sein, den besonderen Stärken der verschiedenen Persönlichkeitstypen Raum zu geben. Das geht durch die Gestaltung einer flexiblen Bürowelt mit einem Angebot an unterschiedlichen Arbeitsplatzoptionen und Meeting-Locations. Diese können gleich noch so gestaltet werden, dass sie die Innovationsziele des Unternehmens durch ihr Layout unterstützen.

Um so etwas einzuführen, muss das Personalmanagement gleich aus mehreren Gründen aktiv werden.

  • Die Mitarbeiter müssen für den Wandel gewonnen werden. Denn viele werden bei der Aussicht auf eine Neugestaltung der Arbeitsplätze eventuell Angst bekommen oder unzufrieden sein. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier.
  • Die Mitarbeiter sollten aus diesem Grund auch mit ins Boot geholt werden. Bedürfnisse an ihre Arbeitsplätze können ermittelt werden. Wie sind Kommunikationskultur, Führungskultur und Arbeitsprozesse der Abteilungen und einzelnen Mitarbeiter beschaffen? Was sind ihre persönlichen Vorstellungen und Bedürfnisse?
  • Die Führungskräfte müssen geschult werden. Denn das Führen in neuen Büroumgebungen bedeutet neue Aufgaben und Herangehensweisen. Führungskräfte müssen sich auf weniger Kontrolle und mehr unterstützende Tätigkeiten gefasst machen. Dafür bedarf es Trainings.
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Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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