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Überarbeitung und Anpassung der öffentlich-rechtlichen Anforderungen an Neubauvorhaben

Überarbeitung Und Anpassung Der öffentlich-rechtlichen Anforderungen An Neubauvorhaben

Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnwarum ist groß. Diese Nachfrage kann aber nur bedingt befriedigt werden, da  die genehmigungsrechtlichen Verfahren für Neubauvorhaben meist lange Zeit in Anspruch nehmen. Doch es gibt aus rechtlicher Sicht einige Schritte, die das Problem lösen könnten.

Lars Bollensen ist seit 2008 Partner bei GSK Stockmann + Kollegen. Mittlerweile verfügt er über eine mehr als 15jährige Berufserfahrung. Lars Bollensen ist spezialisiert auf den Bereich Immobilienwirtschaftsrecht und dort insbesondere auf Projektentwicklungen, privates Baurecht und Transaktionen.

Nach seinem Studium an der Universität Göttingen und Tätigkeiten bei verschiedenen Großkanzleien hat er zu GSK Stockmann + Kollegen gewechselt. Gleichzeitig hat Lars Bollensen zahlreiche Publikationen zur Fragestellung des Immobilienwirtschaftsrechts veröffentlicht.

Lars Bollensen

Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird nur eingeschränkt befriedigt

Die Immobilienwirtschaft steht im Jahr 2016 vor riesigen Herausforderungen. Insbesondere in den Metropolen wie Hamburg, München, Berlin und Frankfurt kommt es aufgrund des starken Bevölkerungszuwachses zu einer starken Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum.

Diese Nachfrage kann derzeit nur eingeschränkt befriedigt werden, da unter anderem die genehmigungsrechtlichen Verfahren für Neubauvorhaben lange Zeit in Anspruch nehmen und auch die Anforderungen, die der Gesetzgeber an Neubauvorhaben stellt, immer weiter in die Höhe geschraubt werden.

Gleichzeitig steigen aufgrund der erhöhten Nachfrage die Grundstückspreise. Vor diesem Hintergrund ist die Schaffung von preisgünstigem, neuem Wohnraum eine echte Herausforderung. Was kann man tun, um diese Situation zu verbessern?

Verschlankung der öffentlich-rechtlichen Anforderungen an Neubauvorhaben sind möglich!

Aus rechtlicher Sicht wäre eine Verschlankung der öffentlich-rechtlichen Anforderungen an Neubauvorhaben wünschenswert und auch möglich. Insbesondere in Großstädten wäre eine stärkere quartiersbezogene Blickrichtung für die Genehmigungsfähigkeit von Bauvorhaben eine praktikable Lösung.

Dadurch könnten die hohen Anforderungen an die baurechtliche Genehmigung von Einzelbauvorhaben erleichtert werden, wie zum Beispiel Erleichterungen beim Stellplatznachweis, dem Nachweis von Kinderspielplätzen oder gemeinschaftlich genutzter Grünflächen. Um von einer bereits praktizierten Einzelfalllösung wegzukommen und um alle Investoren gleich zu behandeln sowie um die nötige Planungssicherheit zu erhalten, wäre eine kurzfristige gesetzgeberische Änderung und Straffung der Landesbauordnungen und anderer gesetzlicher Vorgaben für Neubauvorhaben zwingend geboten.

Auch im Kontext der Flüchtlingskrise bleibt abzuwarten, wie schnell der Gesetzgeber auf diesem Gebiet praktikable Lösungen für Investoren anbietet.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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