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Mehr Energie. Mehr Zukunft.

Mehr Energie. Mehr Zukunft.

Energiewende, Messdienst, digitale Infrastrukturen und Smart City – für diese Themen hat das Berliner Wohnungsunternehmen degewo eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die degewo netzWerk GmbH. Geschäftsführer Ulrich Jursch gibt einen Einblick.

Ulrich Jursch ist seit 2005 in führenden Positionen bei der degewo AG tätig. Seit Januar 2016 auch als Geschäftsführer der neu gegründeten degewo netzWerk GmbH.  Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Energiemanagement, Energiedienstleistungen und digitalen Infrastrukturen.

Ulrich Jursch

Ulrich Jursch

3 Gründe für steigende Relevanz

Die Themen Energie, Versorgungs- und Kommunikationsnetze, Daten und Infrastruktur haben in der Wohnungswirtschaft in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Hierfür gibt es gute Gründe:

1

Erstens werden die gesetzlichen Anforderungen zur Energieeffizienz zunehmend komplexer. Spätestens mit der Energiewende und den Klimaschutzzielen der Bundesregierung ist deutlich geworden, dass sich die Branche den Herausforderungen einer umweltfreundlichen und bezahlbaren Energieversorgung der Immobilien stellen muss.

2

Zweitens waren die technischen Möglichkeiten im Bereich der Energie- und Haustechnik sowie der Kommunikation noch nie so groß wie heute. Die Digitalisierung hat neue Möglichkeiten geschaffen und wird dies in Zukunft in noch viel größerem Maße tun.

3

Und drittens haben sich auch die Nutzungsgewohnheiten und Ansprüche vieler Menschen grundlegend geändert. Wohnungsvermieter müssen auf diese gestiegenen Herausforderungen reagieren, und zwar technisch, organisatorisch, beim eigenen Know-how und nicht zuletzt unternehmenskulturell.

Kompetenzen bündeln, Potenziale nutzen

degewo hat sich entschieden, die Chancen dieser neuen Entwicklung zu nutzen und sie aktiv selbst mitzugestalten. Doch bislang waren Mitarbeiter und Aufgaben auf unterschiedliche Konzerngesellschaften verteilt. Deren Leistungen, vom Messdienst für Heizung und Warmwasser über den Aufbau und Betrieb eigener Kabelnetze bis hin zum Energie-Contracting, waren nach dem Ergebnis einer Untersuchung zwar wirtschaftlich organisiert, eine neue Organisationsstruktur eröffnet jedoch deutliche Synergiepotenziale, weil Abstimmungsaufwände und Reibungsverluste verringert oder ganz vermieden werden.

Durch die Übernahme von Infrastrukturen, wie etwa Kabelnetze oder Blockheizkraftwerke, kann degewo in Zukunft unabhängig von Entscheidungen externer Lieferanten zum Wohle der Mieterinnen und Mieter agieren. In der Konsequenz entschied sich das Unternehmen deshalb für die Gründung der degewo netzWerk GmbH zum 1. Januar 2016. Die neue Gesellschaft zählt zum Start 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und führt erstmals alle Kompetenzen in den Bereichen Energie, Messdienste, Netze und digitale Infrastrukturen zusammen.

Stabile Warmmieten im Fokus

Übergeordnetes Ziel von „netzWerk“ ist es, für stabile Warmmieten und Effizienzgewinne zu sorgen und damit zur Erfüllung des Auftrags von degewo, der Schaffung und Bereitstellung von bezahlbarem und attraktivem warmen Wohnraum, beizutragen. Dabei ist es unter anderem die Aufgabe der neuen Gesellschaft, Neubau und Bestand mit zukunftsfähigen Technologien wie beispielsweise modernen Blockheizkraftwerken, PV-Anlagen, digitalen Messgeräten, schnellen Glasfasernetzen oder Smart-City-Lösungen auszustatten.

Fünf Geschäftsfelder

netzWerk ist auf insgesamt fünf Geschäftsfeldern aktiv:

Mess-
dienst

digitale Infrastrukturen

Energielieferung & -dienstleistungen

Smart
City

Digitale Zukunft

Auf dem Feld der Energielieferung sind Blockheizkraftwerke (BHKW) zu einem wichtigen Faktor geworden. In den vergangenen drei Jahren hat degewo, überwiegend in Kooperation mit Energieunternehmen, fünf solcher Anlagen mit einer elektrischen Leistung von zusammen mehr als 3,2 MW in den Heizhäusern von netzWerk errichtet. Positiv sind auch die Erfahrungen aus einem ersten Mieterstrom-Projekt: Vier Mehrfamilienhäuser in Berlin-Köpenick werden seit Sommer 2015 über ein eigenes Erdgas-BHKW versorgt. Zwei Drittel der 68 Mieter haben sich für den „hausgemachten“ Strom entschieden, den degewo in Kooperation mit einem Energieunternehmen anbietet.

Die aufgezeigten Beispiele sind nur erste Gradmesser dessen, was uns in der Wohnungswirtschaft heute und vor allem künftig rund um Smart Cities, Energie, Messdienste und Netze beschäftigt. Es ist kein Kunststück vorauszusehen, dass die Entwicklung insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung noch viel weiter gehen wird. Das Web 4.0, das sogenannte „Internet der Dinge“, ist zu einem vielzitierten Begriff geworden. Mit ihrer Tochter „netzWerk“ geht degewo mit der Zeit. Die Entwicklung kann aktiv mitgestaltet werden und das Kundeninteresse bleibt im Blick – ein warmes, sicheres und bezahlbares Zuhause in lebenswerten Quartieren.

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Bildnachweis: Cathrin Bach

Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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