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Das haben ein Orchester und Ihre Mitarbeiter gemeinsam – Christian Gansch verrät seine Tricks.

Das Haben Ein Orchester Und Ihre Mitarbeiter Gemeinsam –  Christian Gansch Verrät Seine Tricks.

Der Dirigent, Musikproduzent und Coach Christian Gansch demonstriert Ihnen die Gemeinsamkeiten zwischen Unternehmens- und Orchesterstrukturen und was sich daraus für den Berufsalltag ableiten lässt. Denn ein funktionierender Orchesterapparat ist ein Paradebeispiel für effiziente Führungs- und Konfliktlösungsstrategien.

Christian Gansch begründete mit seinem 2006 erschienenen Buch „Vom Solo zur Sinfonie – Was Unternehmen von Orchestern lernen können” den Trend des Orchester-Unternehmen-Transfers im deutschsprachigen Raum. Er ist international als Dirigent, Produzent und Consultant tätig. Von 1981 bis 1990 war er Führungskraft bei den Münchner Philharmonikern. Danach wechselte er in die Musikindustrie und produzierte weltweit über 190 CDs mit Künstlern wie Pierre Boulez, Claudio Abbado und Anna Netrebko. Neben vielen internationalen Auszeichnungen gewann er vier Grammy Awards. Seine Erfahrungen in der Musik- und Wirtschaftswelt bilden das Fundament für seine Referate in Deutsch und Englisch.

Christian Gansch

Christian Gansch

Die Musikerinnen und Musiker eines Orchesters können nur dann Großartiges leisten, wenn sie ihre speziellen Fähigkeiten auf unterschiedlichen Instrumenten im Wechselspiel entfalten dürfen. Jede der zahlreichen Instrumentengruppen wird von einer Führungskraft geleitet, die die technischen Umsetzungsstrategien permanent mit den Führungskräften der anderen Instrumentengruppen koordiniert, da es unzählige Möglichkeiten von Bogen- und Atemtechniken gibt. Dabei werden alle vom orchestralen Bewusstsein geleitet, das die Zuhörer für ein homogenes und überzeugendes Konzert bezahlt haben und nicht für die Performance einer wunderbaren Einzelleistung. Diese Erkenntnis befördert das abteilungsübergreifende Miteinander.

Weder ein künstliches Teamideal, das auf einem ideologischen Gleichheitsideal beruht, hält ein Orchester zusammen, noch das Propagieren idealistischer Werte mittels bunter Utensilien aus dem Moderatorenkoffer. Eine lebendige Interaktion entsteht im Orchester nur auf Basis einer offenen Konflikt- und Kommunikationsbereitschaft im Alltag.

Nicht nur befehlen, sondern vor allem überzeugen.

Hinsehen, Hinhören und Vorleben: So entsteht ein Fundament sinnvollen Handelns

Es ist Aufgabe der orchestralen Führungskräfte und des Dirigenten, den orchestralen Dreiklang der Exzellenz „aufeinander Hören – miteinander Handeln – voneinander Lernen“ mit Leben zu erfüllen, in dem sie nicht nur befehlen, sondern vor allem überzeugen. ‎Authentizität wird ihnen zugesprochen, wenn sie mehr von Inhalten als vom Ego geleitet werden. Dafür benötigen sie eine ausgeprägte Wahrnehmungskompetenz, die zum Fundament sinnvollen Handelns wird. Große Dirigenten zeichnen sich durch ein genaues Hinhören und Hinsehen aus, durch eine an klare Ziele gebundene Leidenschaft und ein hohes Maß an Verantwortung für das große Ganze.

Nicht zuletzt müssen Führungskräfte überzeugend vorleben, dass Change unser Leben, ja sogar unser Schicksal ist, in dem sie das „Warum“ von notwendigen Veränderungen kommunizieren.

Wenn Mitarbeiter oder Musiker nicht nachvollziehen können, warum es erforderlich ist, sich immer wieder neu aufzustellen, werden sie sich dafür auch nicht selbstmotivieren können. Selbstmotivation braucht Information. Dafür ist ein Orchester, das jährlich weit über 100 Konzerte in Sälen mit unterschiedlicher Akustik spielt, eine wunderbare Metapher. Denn die Zuhörer von heute interessieren sich definitiv nicht für das Konzert von gestern.

Führung im Orchester

Führung muss das Wir-Gefühl vermitteln

In einem Spitzenorchester ist ein ausgeprägter wechselseitiger Respekt der kraftvolle Kitt, der die unterschiedlichen Musikerinnen und Musiker an einem Strang ziehen lässt. Dabei werden Reibungen nur dann als kreative Quelle empfunden, wenn sie rasch zu einem sinnvollen und umsetzbaren Ergebnis beitragen. Es gibt zwar zahlreiche Freiheiten für die Solistinnen und Solisten, aber das lebendige Wechselspiel der unterschiedlichen Rollen und Kompetenzen muss stets im Bezug auf eine gemeinschaftliche Zielsetzung orchestriert werden. Erst wenn die Musikerinnen und Musiker vom Ich- zum Wir-Gefühl kommen und auf diese Weise von Solisten zu Symphonikern werden, hat das Orchester Qualität und Erfolg.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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