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Feedback geben leicht gemacht

Feedback Geben Leicht Gemacht

Vor allem für die jüngeren Generationen ist Feedback ein Muss, denn ohne ist eine positive Entwicklung kaum möglich. Dabei muss das Feedback aber nicht nur Lob, sondern vor allem auch Kritik enthalten. Doch wie gibt man richtig Feedback, ohne dabei zu verletzten, sondern stattdessen zu motivieren?

Warum Feedback so wichtig ist

Die meisten von uns sind sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst. Doch richtig einordnen können wir diese nur, indem wir auch eine Einschätzung von außen erhalten. Feedback hilft uns also dabei, unsere Selbsteinschätzung und  -wahrnehmung zu erweitern und uns auch objektiv besser einschätzen zu können.

Nicht nur für die persönliche Entwicklung, auch für die Zusammenarbeit im Team ist Feedback von enormer Wichtigkeit.  Es stärkt das Vertrauen und hilft dabei, das gegenseitige Verständnis aufzubauen. Studien beweisen außerdem, dass regelmäßiges Feedback sowohl die Motivation als auch die Leistung der Mitarbeiter um bis zu zehn Prozent steigert.

Doch Feedback zu geben, so dass es Kollegen und Mitarbeiter motiviert, anstatt diese zu kränken, ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Sie kann aber gelingen, wenn Sie folgende 8 Punkte beachten.

So gelingt Ihr Feedback:

Der richtige Rahmen

Ob Mitarbeiter, Kollege oder Chef, Sie sollten Ihr Feedback immer unter vier Augen kommunizieren, vor allem, wenn es sich um kritische Töne handelt. So kann Ihr Gegenüber immer sein Gesicht wahren.

Beginnen Sie positiv

Auch wenn der Gesprächsanlass eine Kritik ist, sollten Sie immer mit etwas Positivem beginnen. Sie sollten Kritik außerdem nie in Form von Vorwürfen äußern.

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Motivierende Formulierung

Dieser Tipp ergänzt den vorherigen, denn Ihr Gegenüber wird Ihr Feedback nur annehmen, wenn er oder sie das Gefühl hat, eine Wertschätzung erfahren zu haben. Beschreiben Sie das Verhalten also zunächst wertneutral und nachvollziehbar. Anstatt eines „Das war schlecht“, sollten Sie „Mich hat folgendes gestört.“

Verallgemeinerungen sind tabu

Gerade bei negativem Feedback sollten Sie auf Verallgemeinerungen verzichten. Sagen Sie also nicht „Das haben Sie immer falsch gemacht!“, sondern beschreiben Sie eine konkrete Situation. So kann Ihr Gegenüber die Kritik leichter nachvollziehen!

Nutzen Sie die Ich-Form

Um Ihrem Gegenüber aufzuzeigen, dass es sich dabei lediglich um Ihre Meinung handelt, die nicht unfehlbar ist, sollten Sie Ich-Formulierungen nutzen. Anstatt „Sie waren schlecht vorbereitet!“ versuchen Sie es doch einmal mit „Ich hatte den Eindruck, dass Sie nicht gut vorbereitet waren.“

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Zeigen Sie Perspektiven auf

Haben Sie immer vor Augen, dass im Vordergrund Ihres Feedbacks der Gedanke steht, konstruktiv neue Perspektiven aufzuzeigen. Verbesserungsvorschläge dürfen Sie dabei natürlich unterbreiten, doch eingreifen ist tabu! Was Ihr Gegenüber mit seinem Feedback macht, ist ihm überlassen.

Stellen Sie Fragen

Um auch die Perspektive des Anderen zu verstehen, sollten Sie in Ihrem Feedback Fragen formulieren wie „Haben Sie denselben Eindruck?“ oder „Wie sehen Sie das?“

Vergleichende Bilder nutzen

Nutzen Sie Metaphern, denn diese erlauben es Ihnen, Aggression oder Zuneigung sowie Desinteresse oder Dominanz als Feedback zu äußern. Dabei sollten Sie jedoch nicht unbedingt auf Stereotype in Bezug auf Geschlecht oder Alter setzen!

Beispiele:

Mit Ihnen würde ich aber nicht gerne im Boxring stehen.

oder

 Sie wirken auf mich manchmal wie ein Professor – dozierend, vermittelnd aber unnahbar.

Mit diesen acht Tipps wird Ihnen bestimmt jedes Feedback gelingen. Probieren Sie es gleich aus!

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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