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Employer Branding – wie kann ich als Arbeitgeber meine Marke stärken?

Employer Branding – Wie Kann Ich Als Arbeitgeber Meine Marke Stärken?

Employer Branding wird gerne aus Marketing-Sicht betrachtet. Dass Sie auch aus arbeitsrechtlicher Perspektive einen Zugang zu diesem Thema finden können, zeigt Ihnen Dr. Martin Nebeling in seinem neuen Gastbeitrag.

Dr. Martin Nebeling ist Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Bird & Bird in Düsseldorf. Er leitet die Arbeitsrechts-Praxisgruppe von Bird & Bird in Deutschland und ist Mitglied der internationalen Employment Practice Group. Dr. Martin Nebeling betreut deutsche und ausländische Mandanten in allen Fragen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechtes, insbesondere im Zusammenhang mit Sozialplan- und Tarifverhandlungen, die er regelmäßig führt. Zudem berät er im Rahmen von Betriebsübergängen und umfangreichen geschäftlichen Transaktionen. Dr. Martin Nebeling referiert zu arbeitsrechtlichen Themen. Ferner ist er Autor zahlreicher Veröffentlichungen, Mitherausgeber des Kommentars „Praxis des Arbeitsrechts“ von Berscheid/Kunz/Brand/Nebeling, in der er unter anderem das Kapitel „Betriebsinhaberwechsel“ bearbeitet. Darüber hinaus ist er Mitglied im Rechtsausschuss und Prüfer bei der IHK in Düsseldorf, ist ehemaliger Dozent an der Hochschule für Ökonomie & Management (FOM) in Essen/Düsseldorf und derzeitig Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV). Dr. Martin Nebeling war jahrelang Nationaler Präsident der UIA (Union Internationale des Avocats).

Martin Nebeling Portrait

Dr. Martin Nebeling

Fachkräftemangel – er betrifft nicht nur zahlreiche Industrien und die MINT-Berufe (Mathematiker, IT-Spezialisten, Naturwissenschaftler und Techniker), sondern auch viele weitere Tätigkeiten, wie zum Beispiel im Gesundheits- und Pflegewesen oder den Vertrieb. Neben dem Angebot an Fachkräften sind auch das an Akademikern von dem demografischen Wandel betroffen. Wie können sich Arbeitgeber diesem Problem erfolgreich stellen, wie findet und bindet man Mitarbeiter? Der „Employer Branding Check-up“ wirkt dem Mangel an qualifiziertem Fachpersonal erfolgreich entgegen.

Was ist Employer Branding?

Oberflächlich betrachtet bezeichnet Employer Branding (übersetzt Arbeitgebermarkenbildung) die Anwendung von Maßnahmen, die Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darstellen und eine Positionierung auf dem Arbeitsmarkt erreichen sollen. Geht man aber tiefer, um eine starke Arbeitgebermarke zu erzielen, ist es wichtig, zu erkennen, dass es nicht nur um die Personalrekrutierung und Talentgewinnung geht, sondern auch um die Bindung der bestehenden Arbeitsverhältnisse – also um eine externe und interne Ausrichtung und Ausprägung.

Wer als Arbeitgeber nur den Blick auf äußere, kommunikative Maßnahmen richtet, übersieht, dass es auch arbeitsrechtliche Gestaltungsräume gibt, die die Mitarbeitergewinnung und – bindung aktiv fördern…

Wie stärkt man seine Arbeitgebermarke?

Jedes Unternehmen besitzt eine Arbeitgebermarke, einen Ruf, eine Wahrnehmung – manche stärker, viele schwächer ausgeprägt, oder nur lokal existent. Wer als Arbeitgeber nur den Blick auf äußere, kommunikative Maßnahmen richtet, übersieht, dass es auch arbeitsrechtliche Gestaltungsräume gibt, die die Mitarbeitergewinnung und – bindung aktiv fördern, ja neue flexible Möglichkeiten zulassen und neue Aspekte des Begriffs „Arbeitgeber“ addieren. Doch wie soll es einem Unternehmen gelingen, eine positive Arbeitgebermarke zu erschaffen, wenn nicht dem Ganzen auf den Grund gegangen wird? Das ist zur Zielerreichung unentbehrlich und sollte beleuchtet werden.

Lebensauffassung

Arbeitsrecht mit Markenblick für einen starken Arbeitgeberauftritt

Bei Talentfindung und Mitarbeiterbindung gibt es vielfältige rechtliche Gestaltungsfragen im Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis. Diese Möglichkeiten zu erkennen, anzuwenden und umzusetzen, ermöglicht beidseitig motivierende Vereinbarungen. Eine attraktive und starke Arbeitgebermarke kann aus kombinierter Expertise, Arbeitsrecht mit Markenblick, entstehen. Marken- und Arbeitgeberkommunikation müssen analysiert werden; diese spiegeln sich beispielsweise auch in Arbeitsverträgen oder im Krankenstand wieder. Die Kommunikationsanalyse erfolgt unabhängig davon mit Hilfe verschiedener Methoden.

Ralf Weber, Geschäftsführer von m/e brand communication, sagt dazu: „Als strukturierende Methodik für die Kommunikationsanalyse und Strategie nutzen wir den Markengenom-Prozess. Dieser ermöglicht die punktgenaue Definition der Alleinstellung einer Unternehmensmarke und ihres Mehrwerts als Basis für markenprägende Kommunikation.“

Marken- und Arbeitgeberkommunikation müssen analysiert werden; diese spiegeln sich beispielsweise auch in Arbeitsverträgen oder im Krankenstand wieder.

Um den Unternehmen die nötige Expertise aus einer Hand bieten zu können, haben m/e brand communication und Bird & Bird gemeinsam den „Employer Branding Check-up“ entwickelt. Ein Tool, das Arbeitsrecht mit Markenblick für einen starken Arbeitgeberauftritt verbindet.

Null Fehler

„Employer Branding Check-up“ für eine eindeutige Arbeitgebermarke

Der „Employer Branding Check-up“ enthält drei Phasen, die zum Ziel führen.

  • In der Analysephase werden gemeinsam Marken und Arbeitgeberkommunikation analysiert sowie Arbeitsverträge, Altersstruktur, Krankenstand und Umgang mit rechtlichen Auseinandersetzungen. Dies kann unter anderem auch den Umgang mit dem Betriebsrat betreffen. (Zu diesem Thema wird es ab dem dritten Quartal dieses Jahres die Management-Circle-Seminare „Erfolgreich verhandeln mit dem Betriebsrat„mit mir als Referenten geben.)
  • Die Strategiephase formuliert konkrete thematische Kraftfelder für die zukünftige ganzheitliche Arbeitgeberkommunikation und empfiehlt Umsetzungsmaßnahmen. Zusätzlich werden Vorschläge zu den rechtlichen Rahmenbedingungen gemacht.
  • In der Umsetzungsphase werden unternehmensspezifische interne und externe Kommunikationsmaßnahmen verwirklicht und unter juristischen Aspekten neue Arbeitsmethoden und Leistungen eingeführt.

Damit schaffen sich Unternehmen eine Plattform, um eine eindeutige und positive Arbeitgebermarke in dem Kampf um Talente zu positionieren. Für weitere Informationen können Sie sich gerne direkt an mich wenden. (Zur Website von Dr. Martin Nebeling)

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Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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