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Duisburg – Chancenstadt im Ruhrgebiet?

Duisburg – Chancenstadt Im Ruhrgebiet?

Da die Kosten für Wohnräume und Büroflächen in den A-Städten immer weiter steigen, werden die Städte in den Einzugsgebieten immer gefragter – wie zum Beispiel Duisburg. Die Stadt ist mit circa einer halben Million Einwohnern nach Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen immerhin die fünftgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Wir haben mit Wirtschaftsdezernent Andree Haack über die Potenziale von Duisburg gesprochen.

Andree Haack ist seit Juli 2018 Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung bei der Stadt Duisburg. Er wurde 1973 in Moers geboren. Er ist Diplom-Ingenieur für Raumplanung und absolvierte nach seinem Studium die Ausbildung zum „höheren bautechnischen Verwaltungsdienst der Fachrichtung Städtebau“ beim Land Nordrhein-Westfalen. Er war unter anderem bei der IHK Duisburg Wesel Kleve zu Duisburg und der IHK Mittlerer Niederrhein tätig.

Foto: GFW Duisburg, Urheber: Jacqueline Wardeski

Andree Haack

Das Potenzial von Duisburg

Auf dem Immobilienforum Düsseldorf werden wir darüber sprechen, dass in Düsseldorf die Flächen für Wohn- und Gewerbeimmobilien immer knapper werden. Was hat Duisburg als „Nachbar“ zu bieten?

Der Immobilienmarkt in Duisburg hat sich in den vergangenen Jahren mit gesunden Steigerungsraten entwickelt. Dennoch sind die Preise für Kauf und Miete wesentlich moderater als in der Landeshauptstadt. Hinzu kommt die gute Anbindung an unsere Nachbarstadt – ob per Auto, per Bahn oder per ÖPNV. Hier findet man also noch Wohnraum zu bezahlbaren Preisen bei optimaler Verkehrsanbindung.

Wohnen und arbeiten in Duisburg – das ist geplant

Welche Projekte sind in Duisburg geplant?

Die Stadt Duisburg hat über Ihre Wohnungsbaugesellschaft GEBAG gleich mehrere Großprojekte in der Entwicklung. Ob das Wohnen „Am alten Angerbach“ direkt an der Stadtgrenze zu Düsseldorf, das Mercator Quartier im Herzen der Innenstadt oder natürlich das Entwicklungsprojekt Wedau-Süd an der 6-Seen-Platte. Jedes dieser 3 Wohnprojekte hat seine individuellen Reize und ist sicherlich auch für Nachfrager aus Düsseldorf interessant.

Hinzu kommen die eher gewerblichen Projekte wie das Innovations- und Technologiequartier „Wedau-Nord“, welches wir gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen entwickeln, oder das Güterbahnhofsareal „Duisburger Freiheit“, welches aufgrund seiner verkehrlich optimalen Lage am Hauptbahnhof (von dort sind es zum Beispiel nur acht Minuten zum Düsseldorfer Flughafen) vor allem für Büro- und Bildungseinrichtungen mit überregionaler Ausstrahlung geeignet ist.

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Was ist Ihnen bei der Planung von neuen Bau-Projekten wichtig?

Alle Projekte werden sich in Bezug auf Ökologie, Mobilität und Digitalisierung an den neusten Standards orientieren oder im Einzelfall auch neue Standards setzen. So werden sich Themen wie Gründächer, neue Mobilitätskonzepte und „Smart City“-Lösungen in den einzelnen Quartieren in unterschiedlicher Ausformung wiederfinden. Unsere städtischen Konzerntöchter arbeiten zum Beispiel intensiv an neuen Digitallösungen, die in diesen Quartieren zum Einsatz kommen sollen.

Wie möchten Sie Duisburg weiter attraktiv, (nicht nur) für Düsseldorfer Einwohner und Unternehmen machen? 

Die oben genannten Neubauprojekte sind in Umfang und Qualität sicherlich dazu geeignet, das Image der Stadt nachhaltig zu verbessern. Hinzu kommen Entwicklungen wie die IGA (Internationale Garten Ausstellung) im Jahr 2027 oder die Universiade, die auch überregional deutlich machen werden, dass Duisburg eine dynamische und facettenreiche Stadt am Schnittpunkt zwischen Rheinland, Ruhrgebiet und Niederrhein ist.

Was erwartet die Immobilien-Branche in und um Düsseldorf?

Diskutieren Sie mit führenden Köpfen der Immobilienbranche die Entwicklung des Marktes auf dem „Immobilienforum Düsseldorf“.

Silke Ritter

Wie werden wir künftig leben und arbeiten? Dieser Frage gehe ich hier im Blog nach. Seit 2012 gehöre ich zum Management Circle-Team, zuvor habe ich nach meinem Germanistik-Studium in der PR-Branche gearbeitet. Als Teil der #GenerationY weiß ich nicht nur um die Wichtigkeit von Hashtags und gutem Content, sondern wünsche mir mehr Mut in Unternehmen für die Digitalisierung. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Themenvorschläge!

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