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Digitalisierung der Finanzbranche – Gemeinsam im Sinne des Kunden

Digitalisierung Der Finanzbranche – Gemeinsam Im Sinne Des Kunden

Kaum in einer anderen Branche wird in den letzten Jahren so viel über das Thema Disruption, Freund oder Feind, Wettbewerb oder Partner gesprochen wie in der Finanzwelt. Unumstritten ist in jedem Fall die Tatsache, dass die Branche vor einem massiven Umbruch und einer großen Veränderung steht, insbesondere aufgrund neuer technologischer Möglichkeiten. Diese ermöglichen vollkommen neue Kundenerlebnisse im Bereich Geldanlage und Vermögensverwaltung, können dabei aber auch teils signifikante Kosteneinsparungen bei ohnehin schwindenden Margen bedeuten.

Daniel Schäfer ist Gründer und CEO der United Signals GmbH, wo er für die Gesamtleitung und strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich ist. Vor der Gründung von United Signals hat er als Händler und Berater eine Vielzahl von Kontakten im Retailsegment der Finanzbranche geknüpft und auch zu wichtigen Online-Brokern ein wertvolles persönliches Netzwerk aufgebaut. Aus seinen Erfahrungen heraus entstand der Wunsch, eine Geldanlagemöglichkeit zu entwickeln, die die weltweite Vernetzung und neue Technologien zum Vorteil für Anleger und ihre Finanzgeschäfte macht.

Daniel-Schäfer-Portrait

Daniel Schäfer

Verändern und Weiterentwickeln oder auf der Strecke bleiben

Die Frage, die sich immer wieder stellt, ist: Sind die großen und etablierten Banken, Versicherer, Vermögensverwalter und andere professionelle Finanzdienstleister in der Lage, sich schnell genug selbst weiterzuentwickeln, oder winkt ihnen am Ende ein ähnliches Schicksal wie Nokia, Blackberry oder anderen einstigen Weltmarktführern ihrer jeweiligen Branche. Innovation zu betreiben ist keine einfache Aufgabe, denn immerhin bedeutet Innovation auch das Verlassen bekannter Pfade und gewohnter Umgebungen. Umso wichtiger ist es, sein eigenes Geschäftsmodell selbst kritisch zu hinterfragen, Alternativen zu erarbeiten und auszuloten sowie bereit zu sein, Dinge auch zu wagen. Denn die Alternative, am Ende komplett vom Wandel und von clevereren Unternehmen überrannt zu werden, ist die wesentlich ungemütlichere Perspektive.

Innovation zu betreiben ist keine einfache Aufgabe, denn immerhin bedeutet Innovation auch das Verlassen bekannter Pfade und gewohnter Umgebungen.

Es ist natürlich immer einfach, mit anderen Prioritäten wie MiFID II oder einer veralteten IT Infrastruktur zu argumentieren. Diese Ausreden werden immer wieder gerne genutzt, um das Thema FinTech und Digitalisierung nach hinten zu schieben. Die Realität stellt sich jedoch meist so dar, dass Großteile der verfügbaren Ressourcen alleine nur für Instandhaltung eingesetzt werden und dafür, das System und den Betrieb am Laufen zu halten.

Vermutlich haben auch Nokia oder Kodak genug Gründe gehabt, warum ihre eigenen Geschäftsmodelle kritisch hinterfragt wurden, jedoch am Ende dann der Mut gefehlt hat, Dinge zukunftsweisend zu verändern. Letztlich haben sie aber die nächsten Innovationsstufen in ihren Branchen verpasst.

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Was am Ende wirklich zählt, sind zufriedene Kunden und Stakeholder

Gerade im Finanzbereich ist es jedoch häufig so, dass der Kunde gar nicht weiß, was er eigentlich möchte. Oder er erkennt es in dem Moment, in dem ihm die ersten smarten Angebote vorliegen und er von deren Bedienung sowie dem eigenen Nutzen und Mehrwert angetan ist. Ebenso verhält es sich im Bereich der Vermögensverwaltung. Sehr in Mode ist aktuell der Begriff des sogenannten Robo Advisors. Dieser wird in den Medien immer wieder gerne verwendet und inflationär genutzt. Dabei gibt es nicht einmal eine allgemeingültige Definition des Begriffs. Doch egal, ob man damit die Portfoliobildung mit Hilfe von Algorithmen oder die automatisierte Ausführung beim Kunden meint, am Ende macht man sich Technologie zu Nutze, welche die Prozesse automatisiert, einfacher sowie effizienter gestaltet und damit Angebote ermöglicht, die wesentlich nutzerfreundlicher, transparenter und häufig auch preiswerter für den Kunden sind.

Es gibt bereits sehr viele neue Anbieter rund um das Thema Finanzen und es kommen ständig neue dazu. Häufig sind dies junge Unternehmen, die mit Hilfe von neuester Technologie Dinge schaffen konnten, zu denen viele der etablierten Finanzakteure nicht in der Lage waren.

Buzzwords zu Digitalisierung

Am Ende hilft jedoch Wegschauen oder halbherziges Digitalisieren sehr wenig

Die Entwicklungen schreiten in einer immer massiveren Geschwindigkeit voran. Mit der eigenen Beteiligung, aber auch ohne. Wir sehen gerade hier, dass der Wunsch nach einem starken Technologiepartner immer größer wird. Letztendlich trägt der kollaborative Ansatz dazu bei, interne Schwierigkeiten und Hürden leichter zu meistern und durch gezielte Kooperation gemeinsam von Synergieeffekten zu profitieren.

So arbeiten wir von United Signals zum Beispiel gemeinsam mit etablierten professionellen Finanzdienstleistern zusammen, um für sie wertschöpfende digitale Vermögensverwaltungs-Lösungen zu schaffen.

Viele neue FinTech-Angebote zeigen bereits heute, was alles möglich ist. Sie tragen entscheidend dazu bei, die Geschwindigkeit der Digitalisierung in der gesamten Branche zu erhöhen.

Zusammenarbeit und Partnerschaften mit Technologieanbietern

Der Kapitalanleger wünscht sich heute digitale Online-Lösungen, ist jedoch häufig noch skeptisch gegenüber neuen Anbietern am Markt. Genau hier liegt der Vorteil der etablierten Unternehmen und Institute, die über langjährige Expertise verfügen und das Vertrauen ihrer Kunden genießen. Meist fehlt diesen jedoch das nötige IT Know-how oder die benötigten Kapazitäten zur Umsetzung.

Diese Lücke schließen Anbieter wie wir von United Signals mit unserer Technologie, die bereits seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Hier helfen wir unter anderem mit unserer White-Label-Lösung unseren Partnern, in sehr kurzer Zeit eine digitale kundenzentrierte Lösung in deren Corporate Design an den Markt zu bringen. So besteht eine Partnerschaft, in der jeder seine Kernkompetenz einbringt und am Ende der Kunde profitiert. United Signals verfügt zudem über eine langjährige Erfahrung im B2C Bereich, bei dem sich der Privatanleger mit unserer Technologie sowohl einen einfachen und transparenten Zugang zu geprüften aktiv gemanagten Anlagestrategien als auch zu passiven ETF-Portfolios bedient. Der Vermögensverwalter kann sich auf seine Anlageexpertise sowie seine Kunden konzentrieren. United Signals übernimmt als Technologiepartner die digitale Umsetzung. Somit bleibt der direkte Kontakt zwischen Vermögensverwalter und Kunden bestehen oder sogar intensiviert und es wird auf eine bereits in der Praxis etablierte Lösung zurückgegriffen.

Es bleibt festzuhalten: Die Digitalisierung hat gerade erst begonnen

Viele neue FinTech-Angebote zeigen bereits heute, was alles möglich ist. Sie tragen entscheidend dazu bei, die Geschwindigkeit der Digitalisierung in der gesamten Branche zu erhöhen. Werden mit Hilfe von Finanz-Technologie ein echter Mehrwert geschaffen sowie Prozesse vereinfacht, ergeben sich auch für den Kunden und die gesamte Branche gemeinsame Synergien. In unserem Fall bringt die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Banken und Vermögensverwaltern beispielsweise die ideale Kombination aus bestehendem Kundenverhältnis und neuen digitalen Anlageformaten. Als Technologie- und Know-how-Träger arbeiten wir mit etablierten Finanzinstituten daran, progressive und vor allem kundenzentrierte Lösungen voranzubringen. Kooperation und Synergien statt Konkurrenzdenken und Konfrontation.

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Christoph Erle

Mein Name ist Christoph Erle und ich betreue bei Management Circle die Blogs zu Personalwesen, Banken, Energiewirtschaft und Handelsmarken. Als langjähriger Freund des Netzes und Content-Marketing-Spezialist wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen, bei einem renommierten Veranstalter den Aufbau einer Online-Präsenz zu unterstützen. Ich hoffe, hier hilfreiche Inhalte für Sie bereitzustellen und Sie demnächst im Netz oder auf einer unserer Veranstaltungen anzutreffen.

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