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Digitalisierung am Airport Nürnberg

Digitalisierung Am Airport Nürnberg

Normalerweise sind wir es in der IT gewohnt, im Zyklus weniger Monate von einem zum nächsten Hype-Thema zu gelangen. Bei der Digitalisierung ist es anders. Dieses Thema will uns gar nicht mehr loslassen. Das liegt zum einen daran, dass es auch ein wenig „alter Wein in neuen Schläuchen ist“, zum anderen trifft die Digitalisierung ganz einfach ins Mark der IT. Application Integration, Schnittstellen, konsolidierte Datenbestände und vieles mehr haben wir schon immer gemacht. Vielfach geht es bei den gerade aktuellen Themen zur Digitalisierung zudem um die durchgängige unternehmensweite elektronische Abbildung von Geschäftsprozessen mit entsprechenden User Interfaces und damit möglichst frei von Medienbrüchen und Papier. Auch das ist nicht neu, erhält aber durch die anhaltende Phase der Digitalisierung einfach nochmal frischen Wind.

Jörg Ziegler ist Leiter IT bei der Flughafen Nürnberg GmbH. 1992 begann er seine berufliche Laufbahn dort mit der Besetzung der Stabsstelle EDV-Koordination. Er konnte seine berufliche Entwicklung am Albrecht Dürer Airport Nürnberg kontinuierlich ausbauen und leitet heute die gesamte IT bestehend aus den Abteilungen IT-Betrieb, IT-Projekte und Administration. Er verfügt über umfangreiche Kenntnisse zu Strategien, Methodiken und Prozesstheorie, dem dazu erforderlichen Tooleinsatz sowie der praktischen Erfahrung im täglichen Betrieb zum IT-Servicemanagement. In den letzten Jahren hat er die IT am Airport Nürnberg auch in die Rolle des internen Prozessberaters gebracht und die Digitalisierung durch Einsatz von eWorkflows vorangebracht.

Jörg Ziegler

Jörg Ziegler

Digitalisierung der Geschäftsprozesse

LufthansaIm Rahmen der Digitalisierung geht es am Albrecht Dürer Airport Nürnberg noch verstärkter darum, Prozesse zu optimieren und diese digitalisiert mittels eWorkflows und unter Einbindung der betreffenden Applikationen umzusetzen. Die Prozessautomation kommt angefangen von einfachen Abläufen in der Verwaltung wie zum Beispiel Urlaubanträge oder Krankmeldungen, über kaufmännische Abwicklungen wie zum Beispiel die Abbildung einer eBANF (elektronische Bestellanforderung und -abwicklung) oder elektronischen Rechnungsversand und Rechnungseingang bis zu den vitalen Prozessen im operativen Betrieb zur Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld verstärkt zum Zuge. Bei der Flugzeugabfertigung ist ein durchgängiger eWorkflow, angefangen von der mobilen Erfassung der Abfertigungsdaten, über die Prüfung und Verbuchung der Daten, bis zur Rechnungsstellung wichtig. Damit wird eine weitere Effizienzsteigerung für das Unternehmen erreicht. Die Liste anzugehender Prozesse wächst ständig. Es wird dabei ein Gesamtblick auf im Konzern vorhandene Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozesse eingenommen und dann wird priorisiert abgearbeitet.

Die IT in ihrer Beraterfunktion und Querschnittsaufgabe hilft in der Phase des Prozessdesigns den Sollprozess zu optimieren und dann elektronisch abzubilden. Wichtig ist hier ein Optimum aus Sicht des Gesamtprozesses zu erreichen. Dabei kann es dann auch einmal Änderungen von Zuständigkeiten in den betroffenen Fachabteilungen geben.

Die parallele Entwicklung zur Mobilität nimmt natürlich ebenfalls weiter zu. So sind wir aktuell damit beschäftigt, digital abgebildete Workflows so anzupassen, dass sie von jedem Endgerät einschließlich Handy komfortabel auszuführen sind.

Gelebte automatisierte IT-Prozesse

Auch innerhalb der IT schreitet die Prozessautomation weiter voran. Basis der IT-Centerorganisation stellt eine für den Kunden maßgeschneiderte und in allen technischen, organisatorischen und kaufmännischen Aspekten transparente Produkt- und Dienstleistungspalette mit entsprechenden SLAs dar.

Die IT ist neben ihren klassischen Aufgaben im Betriebs-, Support- und Projektgeschäft auch in der internen Beraterrolle. Dies stellt einen entscheidenden Hebel dar, um Kundenprojekte kostenbewusst und mit hoher Qualität sinnvoll im Konzern zu implementieren. Zur Digitalisierung werden hierzu konzernweite Prozesse mittels eWorkflows umgesetzt.

Durch den Einsatz eines Enterprise Systemmanagements und weiterer Tools zur Auftrags- und Projektabwicklung sowie zur Koordination des Störgeschäftes wird eine umfassende Prozess- und Toolintegration erreicht und durch automatisierte Prozesse unterstützt.

 

Digitalisierung

Digitalisierung: Die Klammer zwischen Anwender und IT

Der Kunde wird ganzheitlich und kontinuierlich betreut. Es beginnt mit dem Kundenbeziehungsmanagement, geht über die Prozessberatung inklusive Projektmanagement sowie der Servicevereinbarung über SLA’s bis zu Service Quality Reports.

Im Zuge eines neuen Helpdesk Systems wurden dem Anwender Möglichkeiten zur kontextsensitiven Störbearbeitung als Self Service an die Hand gegeben. Es ist heute nicht mehr in jedem Störfall notwendig, den Benutzerservice der IT zu kontaktieren, sondern es bestehen Möglichkeiten für den Anwender, sich zur jeweiligen Störung elektronische Lösungen zum Problem einzuholen.

Anträge zum Stör-, Auftrags-, Beratungs- und Projektgeschäft können vom Kunden über automatisierte Prozesse bei der IT zentral eingereicht werden.

Im Zusammenwirken zwischen dem Anwender und der IT wird der Gesamtprozess weiter automatisiert und wir kommen dem Ziel, einen durchgängig abgebildeten elektronischen Prozess beginnend von der automatisierten Bestellung aus dem IT-Servicekatalog, über die automatisierte Installation und Anpassung der Assets, bis zum Erstellen des SLA-Leistungsscheines und der automatisierten Abrechnung immer einen Schritt näher.  

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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