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Tools, Technologien, Visualisierung – wie modernes, digitales Reporting aussieht

Tools, Technologien, Visualisierung – Wie Modernes, Digitales Reporting Aussieht

Durch eine wachsende Datenmenge und neue Technologien eröffnen sich für das Controlling und Reporting neue Möglichkeiten. Über digitales Reporting haben wir mit Controlling- und Digitalisierungsexperten Dr. Dominique Hoffmann gesprochen.

Dr. Dominique Hoffmann leitet den Bereich Digital Advisory bei Warth & Klein Grant Thornton. Er ist Wirtschaftsprüfer und berät namhafte mittelständische Unternehmen zur Automatisierung und Optimierung von Prozessen. Als Lehrbeauftragter der Universität Duisburg-Essen sowie der Hochschule Ruhr West hält er Vorträge zum Thema Digitalisierung im Rechnungswesen und Controlling. Weiterhin ist er Speaker auf diversen Messen und Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit Bezug zur Digitalisierung.

Dr. Dominique Hoffmann

Dominique Hoffmann

Was heute modernes Reporting bedeutet

Wo steht der Controller heute und welche Anforderungen werden an ein modernes Reporting gestellt?

Controller 4.0 sollten in vielen Bereichen gut aufgestellt sein, dies beinhaltet Kompetenzen im Bereich Datenmodellierung und Statistik. Darüber hinaus sind auch Programmierkenntnisse mittlerweile ein großer Vorteil. In vielen Unternehmen erfolgen Prozesse häufig manuell und rein zweckorientiert. Durch den Anstieg komplexer Datenmengen wird es im Controlling immer schwerer Daten mit den bisherigen Methoden aufzuarbeiten. Hinzu kommen die Dynamik und zunehmende Geschwindigkeit der Märkte, weshalb Unternehmen flexibler und schneller reagieren müssen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Manuelle Analysetätigkeiten müssen daher in einem modernen Reporting durch automatisierte Reportingprozesse ersetzt werden, um Kapazitäten und Ressourcen des Controllings für wertschöpfende Tätigkeiten zur Verfügung zu haben.

Die Herausforderung wachsender Datenmengen im Reporting

Big Data, Smart Data, Predictive Analytics: Wo sind die Daten für das Reporting?

Grundsätzlich sind Daten überall zu finden, in jeder erdenklichen Form und Umfang. Allerdings sind diese Daten oft unstrukturiert und damit nicht ohne Weiteres nutzbar. Erst durch eine intelligente Aufbereitung wird Big Data zu Smart Data, die entsprechende Mehrwerte im Unternehmen ermöglicht. Folglich besteht die Herausforderung darin, Daten aus unterschiedlichen Systemen und Quellen zu verarbeiten.  Beispiele hierfür sind: Rechnungsdaten, Statistiken, Finanztransaktionsdaten der Börsen, Massendaten aus sozialen Netzwerken oder Produktions- und Maschinendaten.

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Keep it simple – Tipps für Ihren Report

Von den Daten zum Report: Welche Visualisierungstrends gibt es?

Entscheidend für ein „gutes“ Reporting sind zum einen die Datenauswahl sowie zum anderen der Aufbau des Dashboards und damit die Art der Visualisierung. Heutzutage liefern moderne Datenvisualisierungs- oder Business Intelligence-Tools interaktive und individuell anpassbare Grafiken, mit denen der Entscheider selbst die Form und den Inhalt seines Reportings definieren kann. Trotz vieler neuer Technologien gilt auch hier weiterhin das Motto „Keep it simple“, um den Entscheider nicht zu überfordern.

Business Intelligence und RPA im digitalen Reporting

Welche Tools und Technologien sollten Controller für digitales Reporting heute kennen?

In Kombination mit Big Data und Data Warehousing bilden Business Intelligence Systeme (BI) einen wesentlichen Bestandteil eines digitalen Reportings. Um die Datenbeschaffung und das Erstellen des Reportings zu automatisieren, bieten sich vor allem Software Roboter (Robotic Process Automation) an.

Intelligent-automatisiert-individuell

Im Seminar „Digitales Reporting“ erhalten Sie einen Überblick über die Voraussetzungen für den Einsatz von Big Data und Business Intelligence und wie Sie die Möglichkeiten und Potenziale effektiv nutzen. Erfahren Sie zudem, wie die Einführung eines digitalen Reportings im Unternehmen erfolgreich gelingt.

Silke Ritter

Wie werden wir künftig leben und arbeiten? Dieser Frage gehe ich hier im Blog nach. Seit 2012 gehöre ich zum Management Circle-Team, zuvor habe ich nach meinem Germanistik-Studium in der PR-Branche gearbeitet. Als Teil der #GenerationY weiß ich nicht nur um die Wichtigkeit von Hashtags und gutem Content, sondern wünsche mir mehr Mut in Unternehmen für die Digitalisierung. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Themenvorschläge!

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