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Der Nutzen von Apps, Künstlicher Intelligenz & digitalen Plattformen im Property Management

Der Nutzen Von Apps, Künstlicher Intelligenz & Digitalen Plattformen Im Property Management

Die Digitalisierung hat sich längst in nahezu allen Wirtschafts- und Lebensbereichen manifestiert. Auch in der Immobilienwirtschaft sind alle am Immobilienprozess beteiligten Personen und Unternehmen aufgefordert, sich mit den digitalen Veränderungen auseinanderzusetzen.  

Doch was bei der Digitalisierungsdebatte oft ausbleibt, sind konkrete Beispiele, wie sich die digitale Entwicklung auf das Tagesgeschäft auswirkt und welche Vorteile Apps, Künstliche Intelligenz, digitale Plattformen & Co. bringen. Anhand eines klassischen Beispiels aus dem Alltag eines Property Managers lässt sich der Nutzen ableiten.

Martina Güttler verantwortet bei Allthings in ihrer Position als Managing Director Deutschland die Weiterentwicklung des Unternehmens sowie den Ausbau des Vertriebs im deutschen Markt. Sie verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Aufbau von Vertriebs- und Marketingstrukturen im Immobilienumfeld.

Zuletzt leitete Sie die Apleona GVA GeServ GmbH als Geschäftsführerin. Ihre fundierten wirtschaftlichen Kenntnisse kombiniert sie dank ihres Abschlusses als Architektin mit fundiertem technischem Know-how.

Beispiel aus der Praxis: Kommunikation mit der Hausverwaltung über ein digitales Service-Center

Während es Mieter bereits aus vielen Lebensbereichen gewohnt sind, digital zu kommunizieren, läuft die Kommunikation mit der Hausverwaltung größtenteils ganz klassisch ab – per Post oder Telefon. In der Praxis sieht das wie folgt aus: Das Warmwasser fällt aus. Herr Schmidt kontaktiert die Hausverwaltung, um den Vorfall zu melden. Gleichzeitig melden sich noch fünf weitere Mieter aus dem Haus. Das Telefon in der Verwaltungszentrale steht kaum still – und das wegen ein und demselben Vorfall. Der Handwerker wird manuell beauftragt. Nachdem das Warmwasser wieder funktioniert, werden im Idealfall alle Mieter einzeln über die guten Nachrichten informiert – oder auch nicht, weil das zu zeitaufwändig und teuer ist.

Jetzt schauen wir uns den gleichen Vorfall an, nur diesmal nutzen die Mieter und die Hausverwaltung eine digitale Service-Plattform, über die sie direkt miteinander kommunizieren können. Das Warmwasser fällt aus. Herr Schmidt informiert die Hausverwaltung über das Service Center der Mieter-App. Die Hausverwaltung wird automatisch über das Ticketsystem benachrichtigt und sendet – proaktiv – eine standardisierte Information an alle Mieter des Hauses. Der Handwerker wird direkt über das Service Center mit nur einem Klick – oder in naher Zukunft auch automatisch – informiert. Nachdem der Mangel behoben wurde, wird eine weitere standardisierte Nachricht an alle Mieter versendet. Zeitersparnis: Rund 70 Prozent, und auch die Nerven werden geschont.

WhatsApp-Alternativen
Zeitmanagement, Arbeitszeit, Fehlzeit, Vertrauensarbeitszeit
Erfolg

Das Ergebnis: Verbesserte Prozesse, Kosten- und Zeiteinsparungen

Was trivial klingen mag, führt in der Praxis zu echtem Nutzen. Bereits erste Schritte in Richtung neue Technologien bringen ein immenses Wertschöpfungspotenzial – und das für Mieter und Hausverwaltung. Rund 80 Prozent der Anfragen an die Hausverwaltung sind gleichartig, und lassen sich daher hervorragend standardisieren und im zweiten Schritt durch Künstliche Intelligenz automatisieren.

Für die Mieter bedeutet das 24/7 Zugang zur Hausverwaltung – ein Ticket wird über das Service Center abgesendet, und der Status kann dort jederzeit eingesehen werden. Die Hausverwaltung kann die Mieter eines Hauses oder Portfolios mit nur einer Nachricht erreichen. Proaktive Kommunikation wird dadurch effizient ermöglicht. Alle Mitarbeiter arbeiten in einem System und sehen den Vorgangsstatus auf einen Blick. Durch Rahmenverträge gebundene Dienstleister werden ebenfalls nur mit einem Klick informiert. Insgesamt wird der Vorgang vereinfacht, strukturiert und standardisiert. Zeit und Energie werden frei für mehrwertige Leistungen, die Kunden vergüten.

Gebündelter Zugang zu digitalen Services durch branchenspezifische Plattformen

Bild: Hand mit Smartphone justiert Thermostat über AppDerzeit arbeiten viele schlaue Köpfe an Technologien, die der Immobilienwirtschaft unterschiedliche Vorteile bringen – von schlüssellosen Türen, über die Darstellung des Energieverbrauchs in Echtzeit bis hin zu vielfältigen Mieter-Services, die neue Geschäfts- und Vergütungsmodelle mit sich bringen.

Um Immobilienunternehmen Zugang zu diesen neuen Technologien zu bieten, bündelt das deutsch-schweizerische Unternehmen Allthings, ähnlich wie in einem App-Store, verschiedene Dienstleistungen rund um Immobilien auf einer digitalen Plattform. Auftraggeber stellen sich maßgeschneiderte Apps zusammen, passgenau auf das Objekt beziehungsweise Portfolio, und ermöglichen ihren Gebäudenutzern Zugang zu digitalen Services. Dazu zählen unter anderem ein Service-Center, über das direkt per App mit der Hausverwaltung kommuniziert werden kann, eine Pinnwand, über die sich die Mieter untereinander austauschen oder die Dienste von Drittanbietern – wie etwa Reinigung, Wäscheservice oder einem Concierge-Service – die flexibel integriert werden können.

Wettbewerbsvorteile realisieren durch digitale Apps & Plattformen

Immobilienunternehmer, wie etwa Patrizia, Investa Real Estate oder das Credit Suisse Asset Management, nutzen ihre Allthings Mieter-Apps im kommerziellen und gewerblichen Bereich bereits großflächig und verschaffen sich dadurch Wettbewerbsvorteile. Mehr Nutzen für die Mieter bedeutet eine höhere Zufriedenheit und weniger Fluktuation. Effizienzgewinne werden durch optimierte Prozesse und die verbesserte Kommunikation zwischen Mieter und Hausverwaltung realisiert. Gleichzeitig entsteht eine höhere Transparenz über das Geschehen in Gebäuden.

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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