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Die Stadt der Innovationen – Smart City Wien

Die Stadt Der Innovationen – Smart City Wien
Beitragsserien: Smart City

Städte, insbesondere Großstädte, stehen weltweit in verschiedenen Bereichen vor großen Herausforderungen. So sind diese für zwei Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich. Aus diesem Grund entscheiden sich viele urbane Zentren dafür, sich zu einer Smart City zu transformieren, um maximale Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauch zu garantieren. Auch Wien hat sich große Ziele für 2050 gesetzt und gilt jetzt schon als eine der innovativsten Städte der Welt.

Die Smart City Wien als Vorreiter

Der Innovation Cities Index führt Wien mit 56 Punkten an dritter Stelle der innovativsten Städte weltweit. Besser abschneiden konnten nur London und San Francisco – San Jose. Durch die Wiener Vorliebe für Innovationen hat die österreichische Hauptstadt eine gute Ausgangssituation, um sich zu einer smarten City zu entwickeln. Gegenüber vielen anderen in- und ausländischen Metropolen hebt sich Wien primär durch die Tatsache ab, dass viele Bereiche jetzt schon optimal eingesetzt werden: Sei es beim Wohnbau, im öffentlichen Verkehr, bei der Müllentsorgung oder im Bildungsbereich. Auch der große Anteil an städtischen Grünflächen trägt zu der hohen Lebensqualität bei. Bereits im Jahre 2011 belegte Wien den ersten Platz beim ersten internationalen Smart City Ranking. Die österreichische Metropole versucht schon seit Jahren, die bestehende Lebensqualität weiter auszubauen und sich fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.

Heute die Grundlage für Morgen schaffen

Während andere Städte nur an Kohlendioxid-Zielen arbeiten, denkt die Smart City Wien in größeren Dimensionen: Es werden nicht nur Umwelt- und Klimaschutzziele definiert, sondern sämtliche Lebenswelten der Gesellschaft mitbedacht. Auch Kunst und Kultur sowie die Grün- und Freiräume sind integrale Bestandteile der Smart City Wien.

Wien ist bemüht, möglichst viele Gruppen bei seiner Planung miteinzubeziehen — so auch die Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, heute schon die Grundlage zu schaffen, um auch zukünftig eine angesehene Stadt zu sein, in der jeder zufrieden lebt und die auch weiterhin gerne besucht wird. Um auf alle unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen in der Stadt einzugehen, müssen intelligente Kommunikationskanäle zwischen der Stadt und den dort lebenden Menschen geschaffen werden. Wichtige Schritte auf dem Weg zur Smart City sind unter anderem die Entwicklung von Online-Dienstleistungen und vor allem Projekte wie Open Government Data, bei der die Daten der Stadt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die wichtigsten Ziele der Smart City Wien

CO2-Emissionen

Reduktion von derzeit 3,1 Tonnen pro Kopf auf circa eine Tonne: Minus 80 Prozent von 1990 bis 2050

Energie

Bis 2050 soll 50 Prozent der Energie lediglich aus erneuerbaren Quellen stammen.

Mobilität

Senkung des motorisierten Individualverkehrs und nur Autos mit alternativen Antriebstechnologien.

Soziales

Alle Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihrem Sex und Gender leben friedlich und sicher zusammen.

Gebäude

Reduktion des Energieverbrauchs für Heizen, Kühlen und Warmwasser um ein Prozent pro Kopf pro Jahr.

Umwelt

Der 50-Prozent Grünanteil bleibt in der österreichischen Hauptstadt trotz der neuen Bauprojekte erhalten.

Bis 2050 will Wien unter anderem die oben genannten Ziele erreichen. Das große Leitziel der österreichischen Hauptstadt ist, die Lebensqualität bei größtmöglicher Ressourcenschonung durch die Entwicklung von umfassenden Innovationen zu erhöhen.

Aspern – Die Seestadt Wiens als Smart City

In Aspern, im 22. Wiener Gemeindebezirk, entsteht eine smarte Stadt innerhalb der Smart City Wien. Es handelt sich dabei um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Geplant ist ein neuer Stadtteil, der innerhalb von 20 Jahren gebaut wird und in dem über 20.000 Menschen wohnen und arbeiten sollen. Dieser Stadtteil soll etwas ganz Besonderes sein: Eine Stadt der kurzen Wege, in der man sich ohne Auto fortbewegt. Das Wohnen und Erleben in der Stadt soll wieder attraktiv gemacht werden. Und das durch eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur sowie eine außergewöhnliche Gestaltung des öffentlichen Raumes. Dazu zählt vor allem der künstliche See, der an die zukünftige Stadt grenzt. Ein anderes Highlight Asperns ist das 84 Meter hohe HoHo Wien, das größte Holzhochhaus der Welt.

Holzhochhaus HoHo Wien

Bildnachweis: RLP Rüdiger Lainer+Partner

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Bildnachweis: Fotolia/Sergey Nivens

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Marina Vogt

Bei Management Circle bin ich für die Digitalisierungs- und Immobilien-Themen sowie die Assistenz-Veranstaltungen zuständig. In den drei Blogs informiere ich Sie über neue Entwicklungen in diesen Bereichen. Vor meiner Tätigkeit bei Management Circle habe ich Germanistik in Frankfurt und Paderborn studiert. Ich freue mich über Fragen, Anregungen und einen
regen Wissensaustausch!

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