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Die Industrie als strategischer Partner des Handels

Die Industrie Als Strategischer Partner Des Handels

Für alle steht fest: Handelsmarken sind weiter überall auf dem Vormarsch – und das nicht nur in bestehenden Sortimenten, vielfach ebenso in Nischen und Trendfeldern. Der Handel ist dabei mittlerweile häufig Vorreiter mit eigenen Marken, da Wege zur individuellen Profilierung gesucht werden. Ulrike Lemm war als Teilnehmerin auf dem Handelsmarkenforum 2018 und schreibt in ihrem Artikel über Handelsmarkenstrategien am Beispiel der Ostfriesischen Tee Gesellschaft.

Ulrike Lemm ist seit 2013 Abteilungsleiterin im Handelsmarken-Marketing bei der Ostfriesischen Tee Gesellschaft GmbH & Co. KG. Vor dieser Position hat Sie die Leitung im Bereich Marketing und PR bei HABEG Markenkonzepte übernommen. Frau Lemm hat bereits in Marketingfunktionen in Handelshäusern, Industrieunternehmen und Werbeagenturen gearbeitet. Sie blickt zurück auf mehr als 17 Jahre Erfahrung in den Bereichen Marketing, Handelsmarken und Kommunikation.

Hersteller sollten nicht länger reine Zulieferer sein

In den letzten Jahren hat sich verstärkt in allen Foren-Diskussionen gezeigt, dass die Industrie gut beraten ist, als strategischer Partner des Handels zu agieren. Regionale als auch internationale Retailer benötigen fähige Hersteller in allen Sortiments-kategorien, um ihre Handelsmarkenstrategien zielgerichtet sowie zeitnah umzusetzen.

Gerade für unser Produktsegment Tee heißt dies für die Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG), proaktiv an Anbau und Verfügbarkeit unserer Rohwaren für die nächsten Verkaufsperioden zu arbeiten. Immerhin verarbeiten wir Naturprodukte, die nicht jederzeit und unbegrenzt (Ernte-, Klima- und Qualitäts-abhängig) verfügbar sind.

Beratung ist gefragt

HandelsmarkenHeutzutage ist es daher nicht nur entscheidend, als Hersteller Handelsmarken zuverlässig produzieren zu können. Mehr und mehr Handelshäuser begrüßen eine Beratung, was in ihren – aktuellen oder prospektiven – Märkten an Trends und zukunftsträchtigen Sortimenten gefragt ist. So liefern wir dem Handel immer wieder neue Ideen für Zutaten und neue, länder-individuelle Sortimentskonzepte, denn auch Tee ist ein absolutes Trendsegment, das von der Vielseitigkeit lebt. Wir im Handelsmarken-Marketing beschäftigen uns kontinuierlich mit Superfruits, mit In-Gewürzen wie Kurkuma oder mit Cold sowie Fast Brew. Warum hier nicht ebenso aus anderen Kategorien über einen Erfahrungsaustausch lernen?

Gemeinsame Ideen entwickeln

Und wenn wir uns darüber austauschen, was der Konsument sich in den nächsten Jahren wünscht, wie allgemein mehr regionale Lebensmittel, dann heißt das für uns, daran zu arbeiten, ob beispielsweise entsprechende Tee/Zutaten demnächst „vor der Haustür“ gesourct werden können – auch wenn man sich das z. B. bei Schwarz-, Grün-, oder einigen Kräuter- oder Früchtetees noch schwerlich vorstellen kann. Hier lassen wir uns von Indoor-Farming bis Bienenzucht in Großstädten aus anderen Produktkategorien inspirieren.

Schon Franz Kafka wusste:

Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

– Gemeinsam ist es häufig leichter.

Erhalten Sie weitere Informationen!

Erfahren Sie mehr über Chancen und Trends von Handelsmarken auf dem Handelsmarkenforum 2019 am 04.-05. Februar. Wir freuen uns auf Sie!

Rückblick Handelsmarken Forum 2018

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Lisa Schachner

Ich betreue bei Management Circle die Veranstaltung Global Female Leaders und bin zusätzlich für die Themen Banken und Handelsmarken verantwortlich. Über aktuelle Themen, Trends und kreative Ideen informiere ich Sie gerne und werde dabei die internationale Perspektive nicht aus den Augen verlieren. Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen!

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