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Die Auflockerung des Embargos als Chance für die deutsche Wirtschaft in Iran?

Die Auflockerung Des Embargos Als Chance Für Die Deutsche Wirtschaft In Iran?

Die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran werden wahrscheinlich gelockert – das ist die Nachricht, die derzeit die Titelseiten der Tagespresse beherrscht. Wer sich auf diesem Markt auch gegen internationale Konkurrenz durchsetzen will, sollte schnell handeln und sich vor allem auskennen. Andreas Hömme, Leiter Zoll und Außenwirtschaft bei der REMA TIP TOP AG hat uns im Gespräch ein paar Tipps gegeben, auf was es ankommt.

Der iranische Markt: attraktiv durch Ressourcenreichtum und Überschüssen in der Handelsbilanz

Die Geschäftswelt blickt seit Jahren immer wieder gespannt auf die Verhandlungen mit dem Iran. Die zähen Gespräche über das Embargo tragen nun endlich Früchte.

Besonderes Interesse für die internationale Wirtschaft ergibt sich aufgrund des enormen Ressourcenreichtums im Iran. Der hohe Erdölpreis, der zu hohen Überschüssen in der Handelsbilanz geführt hat, trägt dazu bei, dass sich das Land als finanzstarker und lukrativer Markt darstellt (Quelle: Statista). Bisher hat die Wirtschaft im Iran regelrecht stagniert, ideale Bedingungen also für Investoren aus aller Welt.

Vorsicht bei Zoll- und Exportgeschäften

Enorme Vorsicht gilt für Zoll- und Exportgeschäfte, um Strafen zu vermeiden. „Bei Verstößen gegen Zollvorschriften ist mit hohen Bußgeldern und dem Verlust von Bewilligungen zu rechnen. Deshalb sollte man sich frühzeitig mit dem Thema Exportkontrolle auseinandersetzen und ein internes Kontrollsystem etablieren“, rät Andreas Hömme, Leitung Zoll und Außenwirtschaft bei REMA TIP TOP AG.

Mit „Made in Germany“ im Iran punkten

Besonders für die deutsche Automobil- und Maschinen-/Anlagenindustrie lohnt sich ein genaues Hinsehen, denn Maschinen gehörten, neben chemischen Erzeugnissen, in der Vergangenheit zu den am stärksten in den Iran importierten Gütern. (Quelle: Deutsche Außenhandelskammer)

Ich sehe extrem gute Chancen für deutsche Firmen. Produkte „Made in Germany“ sind im Iran sehr gefragt. Das gilt natürlich auch für Kraftfahrzeuge, auch wenn hierfür der Zollsatz sehr hoch ist. Wie die Industrieanlagen sind auch die Autos im Iran veraltet und es besteht hier ein großer Bedarf“, bestätigt auch Hömme.

Deutsche Wirtschaft im Iran: direktes Handeln ist gefragt!

Damit die Konkurrenz den deutschen Firmen nicht den Rang abläuft, ist ein schnelles Reagieren und gute Vorbereitung nötig. Andreas Hömme hat auch als Referent aus der Praxis seine Erfahrungen auf der Konferenz „Marktchancen Iran“ geteilt.

Informieren Sie sich top aktuell über das Embargo, Finanzierungs- und Einstiegsstrategien im Rückblick zur Konferenz.

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Claudia Blum

Bei Management Circle bin ich für die Personal-, Produktions- und Soft Skills-Themen zuständig. Ich betreue außerdem den Blog zu den Iran-Veranstaltungen. In diesen Portalen informiere ich Sie stets über alle Trends und Entwicklungen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und einen guten Wissensaustausch.

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