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Corporate Communication – Kommunizieren auf gleichem Niveau

Corporate Communication – Kommunizieren Auf Gleichem Niveau
Beitragsserien: Corporate Identity

Im vierten und letzten Teil der Beitragsserie zur Corporate Identity betrachten wir nun die Corporate Communication (CC) – die Unternehmenskommunikation.

Die Corporate Communication wird aufgeteilt in die interne und externe Kommunikation. Es gilt, eine einheitliche Kommunikation zu gewährleisten: von der Unternehmensleitung, über die Mitarbeiter, die Lieferanten und Geschäftspartner bis hin zum Endkunden.

Dabei ist zu beachten, dass unterschiedliche Zielgruppen (Stakeholder / Shareholder) angesprochen werden müssen, die differenzierte Vorstellungen und Erwartungen an Ihr Unternehmen herantragen.

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Sie kommunizieren unterschiedliche Thematiken an Ihre Zielgruppen

Bei der Personalsuche werden Sie nicht explizit über Ihre Unternehmenszahlen und -aussichten sprechen. Der Jahresabschluss interessiert aber Ihre Shareholder (z.B. Aktionäre) durchaus. Hier werden Sie auf erwirtschaftete Zahlen eingehen und geben einen Ausblick über die verfolgte Unternehmensstrategie.

Legen Sie fest, welche Informationen an welche Ihrer Zielgruppen gestreut werden können und dürfen. Nicht alle Informationen sind für externe Personen bestimmt.

Die Corporate Communication beginnt bei der Geschäftsführung

Die häufigste Beschwerde innerhalb von Unternehmen ist eine fehlende oder schlechte Kommunikation seitens der Geschäftsführung. Hauptsächlich betrifft dies Unternehmensentscheidungen, die unmittelbare Auswirkungen auf Mitarbeiter haben. Mitarbeiter fühlen sich zu wenig informiert und Flurfunk entsteht (dieser ist nicht zu unterschätzen!). Allgemeiner Unmut über bestimmte Themen kann aufkommen und dieses Lauffeuer innerhalb des Unternehmens können Sie nur schwer glaubwürdig löschen.

marionette

Mitarbeiterzeitschriften oder ein gepflegtes Intranet helfen, die interne Kommunikation stets auf dem neusten Stand zu halten

Alle Abteilungen (inklusive der Geschäftsleitung) innerhalb des Unternehmens sollten einen Verantwortlichen stellen, welcher monatlich die Abteilungsnews an eine zentrale Stelle weitergibt. Die News werden in einem Dokument zusammengefasst und an alle internen Mitarbeiter geleitet. Natürlich sind hier nur Neuigkeiten aufzuführen, die abteilungsübergreifend publiziert werden dürfen. Erwirtschaftete Abteilungszahlen gehören beispielsweise selten zu den Informationen, die das gesamte Unternehmen erfahren sollte. Hingegen sind Personaleinstellungen, Abteilungsänderungen oder erfolgreich abgeschlossene Projekte sehr interessante Punkte, die alle Mitarbeiter interessieren könnten.

Die Art der Kommunikation

Die Art der Corporate Communication sollte festgelegt werden. Hierzu zählt zum einen die Häufigkeit des Informationsflusses an die entsprechenden Zielgruppen und zum anderen die sprachliche Stil.

Wie sprechen Sie selbst von Ihrem Unternehmen? Schreiben Sie in Bezug auf Ihr Unternehmen „Wir“ oder „die Firma“?

Wie sprechen Sie Ihre Kunden an?

Die emotionale, familiäre Ansprache: Duzen
Oder die geschäftliche, formelle Ansprache: Siezen

Wie auch immer Sie sich entscheiden, behalten Sie Ihre Zielgruppe im Hinterkopf. Sind Sie ein trendiges, junges Unternehmen mit einer ebenfalls jungen, familiär ausgerichteten Zielgruppe? Dann bietet sich für Ihre werblichen Zwecke das Duzen an. Das Beispiel IKEA ist hier sehr passend. Ein familienorientiertes Unternehmen, das in der externen Corporate Communication das „Du“ benutzt.

Die Wahl der Kommunikationsinstrumente

Corporate Communication wird über viele Medien angewendet. Online (Website, Social Media), E-Mail, Print-Publikationen, im direkten Gespräch oder telefonischen Kontakt.

Bilden Sie hier eine einheitliche Kommunikationsrichtlinie zur Identifizierung Ihres Unternehmens. Auf allen bedienten Kanälen spiegeln Sie Ihr Unternehmen wieder.

Halten Sie Ihre Mitarbeiter dazu an, sich an die vorgegebene Corporate Communication zu halten. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden und Lieferanten. Führen Sie umgekehrt aber auch stets die gleiche Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern. Legen Sie Kommunikationsmeetings fest, in denen Sie über alle Neuigkeiten, die Ihr Unternehmen betreffen, informieren. Eine ehrliche und transparente Kommunikation ist wichtig für ein intaktes Mitarbeiterverhältnis.

Öffentlichkeitsarbeit als kleiner Sonderpunkt

Bei Öffentlichkeitsarbeit hat die Corporate Communication einen besonderen Stellenwert. Möchten Sie eine Stellungnahme oder Pressemitteilung herausgeben, hat diese Veröffentlichung natürlich einen werblichen Hauch, denn immerhin bezahlen Sie den Verlag für die Publikation. Sie können somit die Kommunikationssprache wählen und Ihr Unternehmen in ein gutes Licht rücken.

Legen Sie also Ihre Corporate Communication zielgruppenorientiert fest. Erarbeiten Sie ein stimmiges Konzept innerhalb Ihrer Corporate Identity und steigern Sie Ihre Glaubwürdigkeit. Arbeiten Sie an Ihrem Image.

Martina Große Bley

Ich bin bei Management Circle Teamleiterin für das Content Marketing und unter anderem für die Themen-Blogs Soft Skills, Projektmanagement und Handel verantwortlich. Mit abwechslungsreichen Artikeln, Interviews und Gastbeiträgen unserer Referenten informiere ich Sie über die neusten Entwicklungen und gebe Ihnen Tipps, um die eigenen Kompetenzen verbessern zu können. Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Ihnen!

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