Überspringen zu Hauptinhalt

BĂŒrohund: Der beste Freund des Menschen auch am Arbeitsplatz!

BĂŒrohund: Der Beste Freund Des Menschen Auch Am Arbeitsplatz!

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie kommen morgens ins BĂŒro und bevor Sie Ihren Arbeitsplatz einnehmen, werden Sie von einem glĂŒcklichen Vierbeiner begrĂŒĂŸt! FĂŒr viele Tierfreunde gibt es nichts Besseres, als einen BĂŒrohund am Arbeitsplatz zu haben.

Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren eigenen Hund mit zur Arbeit zu nehmen? Falls nicht, haben wir in diesem Artikel einige Argumente zusammengefasst, die dafĂŒrsprechen und zeigen, welche Unternehmen das Prinzip BĂŒrohund bereits erfolgreich umsetzten.

Das sind Argumente fĂŒr einen BĂŒrohund

Um Ihre Kollegen und Ihre Vorgesetzten von einem Vierbeiner im Office zu ĂŒberzeugen, haben wir einige Pro-Argumente fĂŒr Sie zusammengestellt:

  • Hunde gelten als Stresskiller
    Die Vierbeiner sorgen dafĂŒr, dass wir das GlĂŒckshormon Oxytocin ausschĂŒtten und vermindern somit die Stress-Gefahr im Office. Vielleicht merken Sie es auch selbst: In der Gegenwart von Hunden denken Sie gar nicht an stressige Situationen oder Probleme, sondern konzentrieren sich nur auf Ihren felligen Freund.

 

  • Hunde sorgen fĂŒr weniger Fehlzeiten
    Mit der durch den Hund verursachten Stressreduzierung geht auch eine verminderte Krankheitsquote einher. Mitarbeiter arbeiten entspannter und sind weniger anfĂ€llig fĂŒr Krankheiten – das freut auch das Unternehmen und die Kollegen: Weniger Ausfallkosten und sporadische Vertretungen!

 

  • Hunde schweißen das Team zusammen
    Eine gemeinsame Gassi-Runde in der Mittagspause mit Kollegen sorgt nicht nur fĂŒr mehr Bewegung am Arbeitsplatz, sondern verbessert auch das Betriebsklima und den Team-Zusammenhalt. Außerdem kann ein BĂŒrohund in GesprĂ€chen als „Eisbrecher“ dienen, wenn Kollegen aufeinandertreffen, die bisher noch nicht zusammengearbeitet haben: Ein Hund verbindet! Auch neuen Kollegen kann der Vierbeiner schnell einen Platz in der Gruppe verschaffen: Sie werden durch den Hund schnell integriert.

 

  • Hunde steigern die LoyalitĂ€t zum Unternehmen
    Die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen, steigert die MitarbeiterloyalitĂ€t zum Unternehmen: Die Mitarbeiter wissen diesen Benefit wertzuschĂ€tzen und bedanken sich mit höherem Engagement – und davon profitieren nicht nur Hund und Arbeitnehmer, sondern auch das Unternehmen selbst.

 

  • Hunde dienen als Imageboost fĂŒr das Unternehmen
    Das Siegel „Hundefreundliches Unternehmen“ wird viele Arbeitssuchende ĂŒberzeugen, sich bei Ihrem Unternehmen zu bewerben. Schließlich zĂ€hlt die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit bringen zu können, zu den Top 3 Benefits, auf die Mitarbeiter Wert legen. Wenn Sie diese Möglichkeit auch in Ihrer Unternehmenskommunikation (zum Beispiel in sozialen Netzwerken) berĂŒcksichtigen, lassen gute Bewerber und positiv gestimmte Kunden sicher nicht mehr lang auf sich warten.

Auch die Virginia Commonwealth University hat die Vorteile von Hunden am Arbeitsplatz erforscht:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=M7wacKvFssE

Was Sie bei einem BĂŒrohund beachten sollten

Haben Sie bereits BefĂŒrworter fĂŒr die BĂŒrohund-Idee gewinnen können, mĂŒssen Sie natĂŒrlich auch einiges beachten:

  • Hat auch kein Kollege eine Hundehaarallergie?
    FĂŒr Allergiker kann ein Hund im BĂŒro zur Tortur werden: Juckende Augen und stĂ€ndiges Nießen halten eher von der Arbeit ab, als dass die ProduktivitĂ€t gesteigert wird. KlĂ€ren Sie vorher ab, ob keiner Ihrer Kollegen gegen die flauschigen Vierbeiner allergisch ist.
  • Hat keiner Ihrer Kollegen Angst vor Hunden?
    Auch die Angst vor Hunden ist leider weit verbreitet. Nehmen Sie RĂŒcksicht auf Kollegen, die Angst und Panik vor Hunden haben – vielleicht können Sie ihnen die Angst mit dem neuen BĂŒrohund sogar nehmen?
  • Ist der BĂŒrohund kerngesund?
    Kollegen, die bisher nicht viel mit Hunden zutun hatten, denken hierbei oftmals nur an Dreck und Krankheiten, die angeschleppt werden. Dieser Skepsis nehmen Sie mit einem Attest vom Tierarzt den Wind aus den Segeln – nicht zu vergessen ist auch ein Besuch beim Hundefrisör, bevor der Vierbeiner mit ins Office darf! 😉
  • Ist der Hund gut erzogen?
    DIE entscheidende Frage fĂŒr oder gegen einen BĂŒrohund: Der potenzielle fellige Kollege sollten in jedem Fall gehorsam sein. Ein Besuch in der Hundeschule kann hier Abhilfe schaffen. In der Regel sollten BĂŒrohunde keine Welpen mehr sein, da diese mehr Aufmerksamkeit benötigen, die man am Arbeitsplatz oft nicht hat. Achten Sie darauf, dass der Hund auch Kommandos von anderen Kollegen ausfĂŒhrt: Niemand kann schließlich in Ruhe arbeiten, wenn der BĂŒrohund jedes Mal anfĂ€ngt zu bellen, wenn das Telefon klingelt.
  • Wer kĂŒmmert sich wĂ€hrend der Arbeitszeit um den Hund?
    Eine essenzielle Frage, die es im Vorfeld zu beantworten gilt. Auch, wenn Sie Ihren eigenen Hund mit zur Arbeit nehmen, können Sie durch Ihre Kollegen in der Betreuung entlastet werden. Viele Menschen können sich aus Zeit- oder KostengrĂŒnden keinen eigenen Hund anschaffen und sind froh, wenn sie sich – wenn auch nur zeitweise – um einen Vierbeiner kĂŒmmern können. Fragen Sie deshalb vorab, welche Kollegen dazu bereit wĂ€ren, sich im Office mit dem Hund zu beschĂ€ftigen – vergessen Sie dabei nicht einen Gassi-Plan!
  • Gibt es einen RĂŒckzugsort fĂŒr den Hund?
    Auch der aktivste BĂŒrohund benötigt mal eine Pause. Achten Sie deshalb darauf, dass er einen geeigneten Platz im Office hat, an den er sich bei zu viel Trubel zurĂŒckziehen kann. Hier sollte ein Körbchen mit Decke und stets frisches Wasser bereitstehen. Beachten Sie, dass der Platz ruhig gelegen ist und der Hund nicht durch das TagesgeschĂ€ft gestört wird – auch Durchzug sollte vermieden werden.
  • Wie wird der Hund im BĂŒro beschĂ€ftigt?
    Neben schlafen, fressen und Gassi gehen muss der Hund natĂŒrlich noch anderweitig beschĂ€ftigt werden. Sorgen Sie fĂŒr genug Spielzeug, Spielzeit und vor allem eine ausgiebige Kraul-Session.
  • Wie verhĂ€lt sich der Hund bei externem Besuch?
    Haben Sie im BĂŒro viel Kundenkontakt oder Besuch von GeschĂ€ftspartnern? Dann sollten Sie eine Regelung bezĂŒglich des Hundes treffen: Muss er vor Besuchern weggesperrt werden oder ist es kein Problem, wenn potenzielle Kunden zuerst vom Hund und dann vom Empfangsmitarbeiter begrĂŒĂŸt werden?

Diese Unternehmen machen es vor

Mittlerweile sind zahlreiche Unternehmen auf den Hund gekommen – darunter auch einige Big Player, wie Google, die sogar eine „Dog Policy“ etabliert haben, oder Amazon.

Wie die FAZ berichtet, stehen im Headquater von Amazon in Seattle bereits am Eingang leckere Hundekekse fĂŒr die Vierbeiner der Mitarbeiter bereit. Von den mehr als 4.000 registrierten Mitarbeiterhunden kommen rund ein Drittel tĂ€glich mit ihren Herrchen oder Frauchen ins Amazon Hauptquartier. Auch fĂŒr genĂŒgend Auslauf ist hier gesorgt: Im 17. Stock des mĂ€chtigen GebĂ€udes gibt es eine große Spielwiese fĂŒr die Vierbeiner.


 und wenn es kein BĂŒrohund sein kann?

Auch wenn Ihre Argumentation nicht hĂ€tte besser sein können und Sie Ihre Kollegen auf Ihre Seite gebracht haben: Das letzte Wort haben immer noch die Vorgesetzten. Und wenn diese partout keinen BĂŒrohund erlauben, mĂŒssen Sie das leider akzeptieren.

Wenn Sie dennoch nicht auf einen tierischen Vierbeiner verzichten möchten, ist es eine Überlegung wert, sich im örtlichen Tierheim zu engagieren. Dort können Sie regelmĂ€ĂŸige Gassi-Runden mit den Hunden oder Kuschel-Stunden mit den anderen Tieren verbringen. Helfende HĂ€nde werden in der Regel in jedem Tierheim gesucht. Vielleicht können Sie sich auch mit tierlieben Kollegen zusammenschließen und nach Feierabend oder sogar in der Mittagspause hier vorbeischauen.

Versuchen Sie es mit „Kollege Hund“

Der deutsche Tierschutzbund hat gemeinsam mit Pedigree den Aktionstag „Kollege Hund“ ins Leben gerufen, um den Unternehmen das Thema BĂŒrohund nĂ€herzubringen. Hierbei dĂŒrfen Mitarbeiter ihre Hunde testweise mit ins BĂŒro nehmen – so erhoffen sich die Initiatoren eine grĂ¶ĂŸere Akzeptanz der Vierbeiner in deutschen Unternehmen. Der Aktionstag findet immer am letzten Donnerstag im Juni statt.

Weitere hilfreiche Informationen und Tipps zum Thema BĂŒrohund erhalten Sie vom Bundesverband BĂŒrohund.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit einem BĂŒrohund machen können? Oder geht Ihr eigener Hund sogar jeden Morgen mit Ihnen zur Arbeit? Verraten Sie es uns doch in den Kommentaren!

Arbeiten im agilen Office

Erfahren Sie mehr in unserem Seminar!

Wenn Sie erfahren möchten, was neben BĂŒrohunden weitere AgilitĂ€t ins BĂŒro bringt, besuchen Sie doch gerne unsere Veranstaltung! Neben der Vermittlung von agilen Methoden und Techniken erleben Sie hautnah was es heißt, agil zu arbeiten und erhalten praxisrelevante Tipps, wie Sie als Assistenz unterstĂŒtzen können.
Gesamtprogramm S&A

Veranstaltungskatalog Sekretariat & Assistenz

Seminare fĂŒr Ihre Weiterbildung: Wir bieten Ihnen ein Wissens-Update in Sachen Digitalisierung, Persönlichkeitsentwicklung und vielem mehr! Schauen Sie doch gleich mal rein!
Jetzt herunterladen!

Isabella Beyer

Als Content Marketing Managerin betreue ich den Blog rund um die Themen Sekretariat und Assistenz. Mein Ziel ist es, Sie mit BeitrĂ€gen ĂŒber die Office-Welt zu informieren und zu unterhalten. Außerdem bin ich stĂ€ndig auf der Suche nach den neusten Trends und hilfreichen Tipps, die Ihnen Ihren Arbeitsalltag erleichtern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen

NEU: Das Handbuch fĂŒr den Assistenz-Alltag – die 3. Ausgabe ist da!

55 neue Tipps fĂŒr jede Situation im Assistenz-Alltag. Werden Sie zur Nummer 1 im Office!

Jetzt herunterladen!